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I. Band, 2. Abteilung

Bibliografische Daten

fullscreen: I. Band, 2. Abteilung

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Universität Konstanz
Titel:
Geschichte der Stadt Lindau im Bodensee
Beteiligte Personen:
Wolfart, Karl
Joetze, Franz
Publikationsort:
Lindau
Veröffentlichungsjahr:
19XX
Verlag:
Stettner
Herausgeber:
Wolfart, Karl

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz002239426
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Universität Konstanz
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-94262
Titel:
I. Band, 2. Abteilung
Publikationsort:
Lindau
Veröffentlichungsjahr:
1909
Verlag:
Stettner
Größe der Vorlage:
VII, 344 S.

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz443395632

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
VII. Buch. Das bayerische Jahrhundert Lindaus.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Stadt Lindau im Bodensee
  • I. Band, 2. Abteilung
  • Illustration
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • V. Buch. Lindau während des 17. Jahrhunderts.
  • Illustration
  • VI. Buch. Lindau von 1700 bis zum Ende der Reichsstadt.
  • Illustration
  • VII. Buch. Das bayerische Jahrhundert Lindaus.
  • Register
  • Karte
  • Beilage

Volltext

339 
vorüberzog, konnte wohl mit Recht gesagt werden: „Für Bayern hat 
man dieses Jahrhundert das glücklichste seiner Geschichte genannt. Ob 
in Lindau auch die Vergangenheit, die Glanzzeit der Reichsfreiheit im 
1,5. Jahrhundert, größer gewesen sein mag als die Gegenwart, glücklicher 
wird sie nicht gewesen sein." 
Mit diesem vollen Akkord der Freude schließen wir. Wenn frei 
lich in der geschichtlichen Darstellung, zumal gegen Ende, mehr nur der 
äußere Fortschritt gezeichnet werden konnte, während das Innere, 
die geistige Weiterbewegung, die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der 
großen sittlichen Lebensmächte sich dem abschließenden Urteil der Mit 
lebenden entzieht, so soll hier noch an diese Seite des geschichtlichen 
Werdens erinnert sein, damit wir nicht oberflächliche Beurteiler und 
Lobredner des äußeren Erfolges scheinen. hier mag man statt von 
Errungenschaften lieber von Aufgaben reden. So konnte bei jener Jahr 
hundertfeier mit gleichem Recht auch gesagt werden: „Neue Sorgen sind 
heraufgestiegen aus dem immer brandenden Meer der Geschichte, 
fragen, von denen man 1806 kaum etwas ahnte, sind 1906 so brennend 
geworden, daß wir alle empfinden, daran werde noch Kraft und Schweiß 
von Generationen gewendet werden müssen." Möchte auch dieses 
Bild einer mehr als tausendjährigen Geschichte, dieses Denkmal der 
Dankbarkeit, welches die Stadt den Vätern und ihren Werken gesetzt 
hat, nicht ohne Gewinn für die Zukunft sein, daß wir, was Erhaltens 
wertes erarbeitet ist, bewahren und was Gegenwart und Zukunft an 
materiellen und geistigen Gaben und Aufgaben bieten, mit derselben 
Treue, wie die Vorfahren in ihrer Zeit, erarbeiten. Dann wird die 
Stadt mit dem Lindenbaum, der in ihrem Schilde steht, grünen und 
blühen. 
Das walte Gott! 
22*
	        

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I. Band, 2. Abteilung. Stettner, 1909.
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