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Geschichte der Stadt Konstanz

Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte der Stadt Konstanz

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Universität Konstanz
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-94245
Autor:
Martens, Wilhelm
Titel:
Geschichte der Stadt Konstanz
Beteiligte Personen:
Martens, Wilhelm
Publikationsort:
Konstanz
Veröffentlichungsjahr:
1911
Verlag:
Gess
Größe der Vorlage:
XVI, 312 S.

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz435162101

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Vierter Abschnitt. Räumliche Entwicklung und Baugeschichte der Stadt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Stadt Konstanz
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Register
  • Erster Abschnitt. Ein Blick auf die vorgeschichtliche Zeit der Bodenseegegend.
  • Zweiter Abschnitt. Geschichtliche Vorzeit der Gegend um Konstanz.
  • Dritter Abschnitt. Geschichtliche Vorzeit von Konstanz.
  • Vierter Abschnitt. Räumliche Entwicklung und Baugeschichte der Stadt.
  • Fünfter Abschnitt. Das Bistum Konstanz.
  • Sechster Abschnitt. Geschichtliche Entwicklung der Stadt Konstanz.
  • I. Geschichte der Stadt Konstanz unter der bischöflichen Herrschaft.
  • II. Konstanz als Freie Reichsstadt.
  • III. Konstanz als Landstadt.

Volltext

befinden sich noch ungedruckt im städtischen Archiv. 
Am bekanntesten und wohl auch am bedeutendsten 
ist die mit bewundernswertem Sammeleifer und pein 
licher Gewissenhaftigkeit ausgearbeitete „Geschichtliche 
Topographie der Stadt Konstanz und ihrer Umgebung, 
mit besonderer Berücksichtigung der Sitten- und Kultur 
geschichte", die vor ungefähr einem halben Fahrhundert 
erschienen ist und noch henke eine reichhaltige Fund 
grube darstellt. 
Wenn man die Blütezeit älteren deutschen Städtetums 
kennen lernen will, so muh man sich in die letzten 
Jahrhunderte des Mittelalters und in den Anfang 
der Neuzeit versetzen, ehe der grauenvolle Dreißig 
jährige Krieg unser Heimatland mit seinen fürchterlichen 
Verwüstungen heimsuchte, dem Volkswohlstand fast un 
heilbare Wunden schlug und unser Volk in materieller 
und geistiger Beziehung ans den beklagenswertesten 
Tiefstand herunterbrachte. Vorher waren vor allem 
die Freien Reichsstädte die Brennpunkte des wissen 
schaftlichen und künstlerischen Lebens, der Sitz eines 
wohlhabenden, selbstbewußten, strebsamen Bürgertums. 
Nach dieser Zeit sanken sie fast alle zur politischen 
Bedeutungslosigkeit herab, und auch auf den übrigen 
Gebieten gewann meist eine kleinliche, spießbürgerliche 
Denkweise die Herrschaft. 
Den Höhepunkt ihrer geschichtlichen Bedeutung er 
reichte die Stadt Konstanz im fünfzehnten Jahrhundert. 
Ihr Niedergang war besiegelt, als sie im Jahr 1548 
ihre Reichsunmittelbarkeit einbüßte und — nicht ohne 
eigenes Verschulden ihrer Bürgerschaft — in die Stellung 
einer österreichischen Landstadt herabsank. Bei dem 
Überblick über die Stadt, den wir uns im folgenden 
verschaffen wollen, versehen wir uns an die Wende 
27
	        

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Martens, Wilhelm. Geschichte Der Stadt Konstanz. Gess, 1911.
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