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Geschichte der Stadt Konstanz

Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte der Stadt Konstanz

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Universität Konstanz
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-94245
Autor:
Martens, Wilhelm
Titel:
Geschichte der Stadt Konstanz
Beteiligte Personen:
Martens, Wilhelm
Publikationsort:
Konstanz
Veröffentlichungsjahr:
1911
Verlag:
Gess
Größe der Vorlage:
XVI, 312 S.

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz435162101

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Sechster Abschnitt. Geschichtliche Entwicklung der Stadt Konstanz.

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
I. Geschichte der Stadt Konstanz unter der bischöflichen Herrschaft.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte der Stadt Konstanz
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Register
  • Erster Abschnitt. Ein Blick auf die vorgeschichtliche Zeit der Bodenseegegend.
  • Zweiter Abschnitt. Geschichtliche Vorzeit der Gegend um Konstanz.
  • Dritter Abschnitt. Geschichtliche Vorzeit von Konstanz.
  • Vierter Abschnitt. Räumliche Entwicklung und Baugeschichte der Stadt.
  • Fünfter Abschnitt. Das Bistum Konstanz.
  • Sechster Abschnitt. Geschichtliche Entwicklung der Stadt Konstanz.
  • I. Geschichte der Stadt Konstanz unter der bischöflichen Herrschaft.
  • II. Konstanz als Freie Reichsstadt.
  • III. Konstanz als Landstadt.

Volltext

der Stadt gelegene Gegend nannte, hatten fortan ihre 
Abgaben an den Bischof zu entrichten; der Bischof 
übte hier durch den von ihm eingesetzten Vogt die 
Gerichtsbarkeit ans, mir datz er die schweren Verbrecher 
nicht selbst aburteilte und bestrafte, sondern sie zu diesein 
Zweck an den Thurgaugrafen ausliefern lieh. 
In das Ende der karolingischen Zeit, also in den 
Ausgang des nennten Jahrhunderts, verlegt man die 
Gründung des Konstanzer Marktes. Vermutlich Bischof 
Salomo II. (875—890) war es, der sich vom König 
das Marktprivileg erteilen lieh und damit das Recht 
erhielt, Marktland — es war dies wohl in der Gegend 
der heutigen Wessenbergstraße gelegen — an Hand 
werker und Kaufleute zur Ansiedlung auszugeben, 
hier unter Aufsicht des von ihm gesetzten Marktvogtes 
Markt halten zu lassen, Münzen, zu prägen, über den 
Marktfrieden zu wachen und den Marktleuten Recht 
zu sprechen. Der Blutbann lag in den Händen des 
auf dem Heiligenberg sitzenden Linzgaugrafen, der 
dreimal jährlich an vorausbestimmten Terminen Gericht 
abhielt. 
So wurde der Bischof Markt- und Stadtherr. Daß 
seine Stellung hiermit einen bedeutenden Machtzuwachs 
gewann, läßt das gebietende Auftreten Salomos III. 
erkennen, von dem früher (Seite 50) erzählt worden ist. 
Das neue bürgerliche Gemeinwesen kam rasch vor 
wärts. Im Gegensatz zu der früher herrschenden 
Meinung ist Beyerle zu dem Ergebnis gekommen, 
daß freie, allodiale Grundbesitzer in der Stadt nicht 
die Ausnahme bildeten, sondern daß „in der über 
wiegenden Mehrzahl die Bürger ihren Grundbesitz 
durch Erbgang ohne Leihebrief von Geschlecht zu 
Geschlecht vererbten." „Die alten Geschlechter sahen
	        

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Martens, Wilhelm. Geschichte Der Stadt Konstanz. Gess, 1911.
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