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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 1

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Schwimmer, Johann
Titel:
Die botanische Erforschung von Gargellen, Bergalden, Valisera
Beteiligte Personen:
Schwimmer, Johann

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • St. Heinrich und Margaretha aus St. Gallenkirch (1510-1520)
  • Mensch und Volk
  • Wieviel Deutsche gibt es?
  • Technik und Kultur im deutschen Volke
  • Verzeichnis der Häuser im Viertel Markt mit Angabe des Parzellen-, Vulgo- und eigentlichen Familien-Namens und der Beschäftigung in den Jahren 1850-1855.
  • Die botanische Erforschung von Gargellen, Bergalden, Valisera
  • Bücherschau
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Volltext

1905, 1906, 1922, 1926 und 1927 das Vergaldnertal, die Hänge der Valisern nnd der Heimspitze zu besuchen, und ich muß gestehen, ich kenne im ganzen Lande und selbst in Südtirol keinen Ort, der eine gleich schöne Flora aufweist. In manchen Kreisen herrscht die Ansicht, man könne ein Gebiet, das man 
noch 
nicht genau kennt, nicht schützen. Das mag in gewisser Beziehung recht 
sein. 
Heute wissen wir, daß die Gegend Vergalden-Valisera-Heimspitze die 
schönste 
des 
Landes ist, wir wissen, daß es geologisch interessant ist, daß es 
eine 
wunderschöne Flora und eine reichhaltige Fauna besitzt. Wir wissen, 
daß 
es 
ein 
unberührtes Stück Natur und würdig ist, in seinem jetzigen Zu- 
stand 
erhalten 
zu 
bleiben. Es ist ein Edelstein im Kranze der Alpen Borarl- 
bergs, 
vielleicht 
der 
schönste und zugleich der unberührteste Teil des Landes. 
Alpverbesserungen 
kommen im Geschrös der Valisera nicht in Frage, Berg- 
steiget 
und 
Kletterer 
finden 
für ihren Zweck anderwärts bessere und geeig- 
netere 
Stellen. 
Die 
Natur 
hat 
Bergaldeu wie zu einem Schutz- und Pflanzen- 
schongebiet 
geschaffen. 
Tun 
wir 
das Unsere, erhalten wir dieses Stück schöner 
Natur 
uns 
und 
der 
Nachwelt! Johann Schwimmer. 
Bücherschau. 
Geologifch-botanifche 
Wanderungen 
durch 
die 
Alpen. 
Von 
H. 
Scherzer, Nürnberg. 2. Band: 
Das 
Allgäu. 
Mit 
41 
Profilen 
und 
Kärtchen, 
43 
Kunstdrucktafeln 
und 2 geologischen Tabellen. 
Buchschmuck 
von 
Konrad 
Scherzer. 
356 
Seiten. 
Preis 
Halbleinen 
7.50 
J£s. 
Verlag Jos. Kösel und 
Friedr. 
Pustet, 
München. 
— 
Wenn 
heute 
ungezählte 
Tausende 
von 
Bergfreunden mit —- zu ihrem 
eigenen 
Bedauern 
— 
so 
wenig 
geschulten 
Sinnen 
durch 
die 
Naturherrlichkeit 
der 
Alpen wandern, wenn 
den 
immer 
größer 
werdenden 
Scharen 
von 
Sommerfrischlern 
die 
Alpennatur 
ein 
mit sieben Siegeln 
verschlossenes 
Buch 
bleibt, 
dann 
tragen 
wohl 
viel 
die 
Schuld 
daran 
die 
unzulänglichen Alpenführer, 
die 
von 
dem 
Schönsten, 
was 
die 
Alpennatur 
zu 
verschenken 
hat, 
kein 
Wort 
enthalten. 
Darin wollen 
die 
Alpenführer 
von 
Hans 
Scherzer 
Wandel 
schaffen. 
Sie 
zeigen 
uus 
deu 
Weg 
zum 
Herzen 
der Alpen- 
natur. 
Sie 
deuten 
uns 
die 
Sprache 
der 
Berge, 
der 
Blumen 
und 
Steine. 
Wie 
ein 
Märchen 
liest sich 
die 
an 
wechselvollen 
Ereignissen 
so 
reiche 
Schicksalsgeschichte 
der 
Landschaft. 
Jeder 
ist 
überrascht, 
welch 
eine 
Fülle 
reizvoller 
Beziehungen 
besteht 
zwischen 
den 
Bauformen 
der 
Berge 
und 
ihrem 
geologischen 
Untergrund, 
zwischen 
der 
Bodenunterlage 
und 
dem 
Pflanzenkleid. 
Bisher 
war 
der 
Einblick 
in 
diese 
Znsammenhänge 
nur 
dem 
Fachmann 
vorbehalten. 
Der 
Verfasser 
versteht 
es, 
jeden, 
auch 
den 
natur- 
wissenschaftlich 
nicht 
Vorgebildeten, 
mit 
diesen 
Dingen 
vertraut 
zu 
machen. 
Besonders 
auf 
den 
Leib 
geschnitten 
ist 
dieser 
Führer, 
dessen 
erster 
vortrefflicher 
Band 
„Das 
Berchtesgadener 
Land" 
bereits 
vor 
einigen 
Jahren 
erschien, 
den 
Bergwachtlenten, 
den 
Lehrenden 
aller 
Schulgattungen, 
den 
Lernenden 
aller 
Mittel- 
und 
Hochschulen, 
allen, 
die 
das 
Letzte 
und 
Tiefste 
entdecken 
wollen, 
was 
die 
Alpennatur 
uns 
zu 
offenbaren 
hat, 
die 
Seele 
der 
Landschaft. 
Das 
Weihnachtsheft 
der 
„Schweizerischen 
Bereinigung 
für 
Heimatfchutz" 
ist 
im 
Wesentlichen 
einem 
jungen 
Trieb 
am 
Baume 
des 
Heimatschutzes, 
dem 
„Schweizer 
Heimatwerk" 
gewidmet, 
das 
gegründet 
worden 
ist, 
um 
den 
sich 
entvölkernden 
Bergtälern 
Arbeit 
und 
Verdienst 
zuzuführen. 
Das 
Erfreuliche 
dabei 
ist, 
daß 
man 
die 
ganze 
Angelegenheit 
gut 
angefaßt 
hat 
und 
für 
künstlerische 
Entwürfe 
sorgte, 
alle 
in 
einer 
kräftigen 
Art, 
wie 
sie 
echter 
Bauernarbeit 
entspricht. 
Die 
Bilder 
zeigen 
uns 
Sport- 
Herber 
aus 
ungefärbter 
Wolle 
in 
verschiedenen 
Naturtöueu, 
Tisch- 
und 
Bettwäsche, 
Handwebereien 
und 
Stickereien, 
dazu 
auch 
Holzschnitzereien. 
Das 
Heimatwerk 
kann 
natürlich 
nur 
bestehen, 
wenn 
es 
von 
der 
wohlhabenden 
Bevölkerung 
durch 
Käufe 
unterstützt 
wird. 
Im 
weiteren 
bringt 
das 
Heft 
einen 
Angriff 
auf 
die 
Pest 
des 
wilden 
Plakataushangs 
in 
den 
Landgemeinden. 
Herausgeber: 
Vorarlberger 
Landesmusenm.— 
Cchrifileiier: 
Tr. 
Adolf 
Helbok, 
Univerfitäts-Profefsor 
Innsbruck. 
— 
Verlag: 
„Heimatverlag". 
Druck: 
Kindersreund-Anstalt, 
beide 
Innsbruck, 
Jnnrain 
27—£9 27—£9
	        

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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931. 1931-01-01.
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