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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 12

Verse

Structure type:
Verse
Author:
Feldkircher, Joseph
Title:
Krischtkindles Ox und Esol
People involved:
Feldkircher, Joseph

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Title page
  • Contents
  • Kupferstich A. Dürers von 1504
  • Das Fest des heiligen Christ
  • Wege der Kunstbetrachtung. Weihnachtsbilder von Albrecht Dürer
  • Neue Kunst in Vorarlberg (1. Baukunst)
  • Albert Bechtold (Schluß)
  • Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei (Schluß)
  • Kartographische Heimatkunde
  • Krischtkindles Ox und Esol
  • Bücherschau

Full text

327 Si machod b' Reachnung ongu Weort Und roertb-jt boh in Hiinmol schwehrzo Unb toertb boh so ong Negol hährzo; Si schöpfob Wassor tn-a Huort Unb konb am schöano Himmolsgahrto No meh as baufut Jöhrle roahrto, — 
Unb entle jöucht-inas boch no snort. Büchertchau 
Waschgler 
Heimich, 
K»mswrskl 
ichte Vorarlbergs. (Heimatkunde von Vorarlberg, heraus« 
gegeben 
vom 
Vorarlberger 
Landesmuseum 
unter Schriftleitung von Prof. Dr. A. Helbok-, Heft 9, Leip- 
zig-Wien-Prag, 
Schulwissensch. 
Verlag 
Haase, 
1931.) — Die eifrigen kunstgeschichtlichen Einzelunter- 
suchungen, 
die 
infolge 
des 
Erstarkens 
der 
heimatkundlichen Bewegung seit dem Kriege in allen deut- 
schen 
Ländern 
emporgeschossen 
sind, 
drängen 
auch 
auf dem Gebiete der Kunstgeschichte überall nach 
neuen, 
den 
heutigen 
Ansprüchen 
genügenden 
Zusammenfassungen. Nach dieser Richtung gab I. Wein- 
gartner 
mit 
der 
seine 
„Kunstdenkmälcr 
Südtirols" 
(I. 
Bd. 
Wien 1923) einleitenden „Entwicklung der Kunst 
Südtirols" 
ein 
an 
knapper 
Anschaulichkeit 
wohl 
bisher 
unerreichtes Borbild, doch nur für den abgetrennten 
Teil 
Tirols. 
Von 
den 
jetzigen 
österreichischen 
Bundesländern 
hat dann Niederösterreich durch H. Tietze 
(in 
der 
von 
Vancza 
herausgegebenen 
„Heimatkunde 
von 
Österreich") eine Zusammenfafsung seiner 
kunstgeschichtlichen 
Entwicklung 
erfahren, 
aber 
in 
fehr 
gedrängtem Abriß. Für Steiermark und Tirol 
stehen 
ähnliche 
Abrisse 
(durch 
Semetkovsky, 
bezw. 
den 
Verfasser 
dieser Zeilen) in Aussicht, sind aber 
erst 
in 
Vorbereitung. 
Jnfoferne 
gewinnt 
Vorarlberg 
mit 
dem 
vorliegenden Büchlein, das aus 128 Seiten 
die 
Kunstgeschichte 
dieses 
Landes 
weitaus 
eingehender, 
ja 
in 
vieler 
Hinsicht 
erschöpfend umschreibt, einen 
großen 
Vorsprung. 
Die 
Darstellung 
ruht 
auf 
einer 
bis 
ins 
Kleinste 
gehenden 
kunsttopographischen Kenntnis des Lan- 
des, 
da 
Dr. 
Waschgler 
Vorarlberg 
für 
den 
österreichischen 
Teil 
von 
Dehios 
„Handbuch der deutschen 
Kunstdenkmäler" 
zu 
bereisen 
und 
zu 
bearbeiten 
hatte, 
dessen 
erster 
Band 
demnächst erscheinen soll; 
in 
ihm 
wird 
der 
Zusammenfassung 
also 
das 
zugrunde 
liegende 
Material 
nachfolgen. Der Verfasser, 
der 
als 
Professor 
am 
Vincentinum 
in 
Brixen 
wirkt, 
ist 
allerdings 
kein 
Vorarlberger 
und bekennt in 
seinem 
Vorwort, 
manche 
Unzulänglichkeiten 
seien 
sicherlich 
daraus 
erwachsen, 
daß 
das 
Büchlein fern 
von 
dem 
Lande 
geschrieben 
sei, 
dem 
es 
gelte. 
Doch 
hat 
dieser 
Umstand 
auch 
seine 
Vorteile: 
er hat dem 
Verfasser 
einen 
förderlichen 
Abstand 
gegeben, 
der 
ihn 
vor 
lokalhistorischer 
Enge 
bewahrte. 
In 
der Tat 
ist 
das, 
was 
man 
beim 
Lesen 
des 
Büchleins 
von 
der 
ersten 
Seite 
an 
als 
außerordentlichen 
Fortschritt 
gegenüber 
älteren 
kuustgeschichtlichen 
Länderbeschreibungen 
empfindet, 
die 
breite 
kunstgeschichtliche 
Basis, 
auf 
die 
hier 
das 
Lokale 
fundiert 
erscheint, 
die 
volle 
Kenntnis 
der 
allgemeinen 
Stilentwicklung, 
aus 
der 
heraus 
alle 
Denkmäler 
beurteilt 
werden. 
Überall 
zeigt 
sich 
eine 
ausgebreitete 
Monumenten- 
kenntnis 
(nicht 
etwa 
bloß 
in 
seinem 
tirolischen 
Heimatland, 
obwohl 
gerade 
dieses, 
reicher 
und 
selbst- 
ständiger 
in 
seiner 
Kunstentwicklung, 
ihm 
vorzügliche 
Maßstäbe 
liefert) 
und 
sie 
setzt 
ihn 
in 
die 
Lage, 
Ver- 
gleichsbeispiele 
heranzuziehen, 
welche 
manchmal 
eine 
sicherere 
Datierung, 
jedenfalls 
aber 
eine 
Weitsich- 
tigere 
Einwertung 
der 
vorarlbergischen 
Kunstwerke 
ermöglichte. 
Auch 
ist 
der 
Verfasser 
überall 
mit 
den 
neuesten 
Forschungen 
vertraut 
und 
rückt 
bei 
seinen 
Beschreibungen 
die 
modernsten 
Probleme 
in 
den 
Vordergrund. 
Jeder 
Stilepoche 
wird 
eine 
Charakteristik 
ihrer 
allgemeinen 
Stiltendenzen, 
ja 
oft 
auch 
der 
ihnen 
zugrunde 
liegenden 
tieferen 
geistigen 
Strömungen 
vorangeschickt, 
die 
für 
die 
heimischen 
Werke 
erst 
die 
große 
Folie 
schafft. 
Es 
geht 
freilich 
bei 
einer 
solchen, 
immer 
alles 
bedenkenden 
Darstellung 
manch- 
mal 
etwas 
von 
der 
Klarheit 
der 
Hauptlinien 
verloren; 
bei 
den 
älteren 
Kunstepochen 
drohen 
die 
allge- 
meinen 
stilgeschichtlichen 
Grundlegungen 
den 
Rahmen 
einer 
Landesbeschreibung 
durch 
die 
Fülle 
der 
Ausblicke 
fast 
zu 
sprengen 
und 
man 
könnte 
manchmal 
fast 
vergessen, 
eine 
Kunstgeschichte 
Vorarlbergs 
zu 
lesen. 
Immerhin 
hebt 
sich 
dadurch 
das 
wenige 
Erhaltene 
in 
seiner 
Relativität 
gegenüber 
dem 
großen 
Hauptstrom 
richtig 
ab. 
Bei 
den 
jüngeren 
Perioden 
schwillt 
dann 
ohnehin 
die 
Beschreibung 
der 
heimischen 
Denkmäler 
gegenüber 
den 
allgemeinen 
Gesichtspunkten 
mächtig 
an, 
so 
aber, 
daß 
diese 
doch 
die 
Dar- 
stellung 
immer 
wieder 
durchsetzen 
und 
mit 
sichtlicher 
Überlegung 
auch 
am 
Einzelwerk 
das 
hervorge- 
hoben'wird, 
auf 
was 
es 
zur 
Zeit 
ankommt. 
Vorarlberg, 
das 
mangels 
eines 
wichtigen 
Fürsten- 
oder 
Bischofsitzes 
kein 
bedeutendes 
Kunstzentrum 
hervorbringen 
konnte, 
hat 
gleichwohl 
zu 
verschiedenen 
Zeiten 
ein 
äußerst 
regsames 
Kunstleben 
gehabt 
und 
namhafte 
Künstler 
hervorgebracht: 
die 
bedeutendsten 
in 
altdeutscher 
Zeit 
und 
im 
Barock. 
Doch 
haben 
diese 
Künstler 
— 
es 
ist 
dies 
ein 
Schicksal 
der 
meisten 
Gebirgsländer 
— 
ihre 
entscheidende 
Tätigkeit 
vielfach 
nicht 
im 
Lande, 
sondern 
außerhalb 
desselben 
entfaltet. 
Der 
bedeutendste 
vorarlbergische 
Maler 
älterer 
Zeit, 
Wolfgang 
Huber, 
den 
eine 
Urkunde 
von 
1515 
„von 
Feldkirch" 
sein 
läßt 
(es 
muß 
aber 
im 
Gegensatz 
zum 
Autor 
bemerkt 
werden, 
daß 
Feld- 
kirch 
dadurch 
nicht 
unbedingt 
als 
sein 
Geburtsort 
erwiesen, 
sondern 
nach 
dem 
Sprachgebrauch 
jener jener
	        

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