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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 12

Article

Structure type:
Article
Author:
Helbok, Adolf
Title:
Kartographische Heimatkunde
People involved:
Helbok, Adolf

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Title page
  • Contents
  • Kupferstich A. Dürers von 1504
  • Das Fest des heiligen Christ
  • Wege der Kunstbetrachtung. Weihnachtsbilder von Albrecht Dürer
  • Neue Kunst in Vorarlberg (1. Baukunst)
  • Albert Bechtold (Schluß)
  • Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei (Schluß)
  • Kartographische Heimatkunde
  • Krischtkindles Ox und Esol
  • Bücherschau

Full text

325 
zugefügt. Denn dieser ist nicht Genüge getan, wenn Gegenstände einfach aus 
dem 
Boden gegraben werden, wie man Kartoffel ausgräbt. Wissenschaftlich 
brauchbare 
Grabungen sind auf die Schichtenlagerung und die genaue Grup- 
pierung 
der 
Funde eingestellt, können also nur vom Fachmanne geleistet werden. 
Der 
Wert 
der 
Funde an sich ist meist bedeutungslos, die Fundumstände, für 
den 
Schatzgräber 
wertlos, sind oft von unermeßlichem Werte für die Forschung. 
Da 
die 
Funde 
selbst bestausgegrabener Gebiete nur zahlenmäßig beschei- 
dene 
Reste 
des 
vergangenen Lebens sind, — es gelangte ja nicht das ganze 
Kulturinventar 
einer 
Zeit 
und eines Ortes in die schützende und tonservierende 
Erde, 
— 
so 
hat 
jeder 
einzelne 
Fund, gehoben unter voller Beachtung seines 
Wertes, 
als 
Quelle 
für 
die 
Wissenschaft seinen Wert. Darum ist es Diebstahl 
an 
der 
Kultur, 
wenn 
jemand 
derlei 
Dinge, die er findet, an sich nimmt, ohne 
fachliche 
Stellen, 
in 
unserem 
Falle 
das 
Landesmuseum, zu verständigen. • 
Kurze 
Anleitung 
zur 
Herstellung 
einer 
Schultoandkarte der Funde 
Unsere 
schöne 
Wandkarte 
1 
:75.000 
benützt 
man 
als 
Unterlage. Man lege einfaches durchsichtiges 
Pauspapier 
(am 
besten 
graues 
und 
etwas 
rauhes 
Ölpapier) 
auf 
und hefte es am Rande an. Da man 
Pauspapier 
im 
Formate 
unserer 
Karte 
nicht 
erhält, 
muß 
man 
sie 
in 
Zonen des Formates des Paus- 
papieres 
einteilen. 
Die 
Blätter 
klebe 
man 
dann 
zusammen. 
Zuerst 
paust man mit schwarzer Kohle 
die 
hier 
in 
Frage 
kommenden 
geographischen 
Tatsachen 
(Flüsse, 
Orte 
usw.) heraus. Dann trägt man 
in 
Farben 
die 
Zeichen 
ein. 
Alles 
grob 
und 
klotzig, 
wobei 
man 
das 
Gezeichnete von Zeit zu Zeit aus 
einiger 
Entfernung 
mustert. 
Die 
Karte 
muß 
aus 
den 
Schulbänken 
gesehen 
lesbar sein. Stehen Formen- 
und 
Farbensprache 
in 
dieser 
Entwurfskarte 
fest, 
wobei 
zu 
beachten 
ist, 
daß 
das 
immer am stärksten her- 
auslesbare 
Rot 
am 
besten 
für 
die 
Römerzeit 
verwendet 
wird, 
da 
man 
sie 
ja 
gegenüber den Perioden 
der 
Vorzeit 
herausheben 
will, 
so 
geht 
man 
an 
die 
Herstellung 
der 
Wandkarte. 
Zu 
diesem Zwecke legt 
man 
auf 
große 
Blätter 
weißen 
Zeichenpapiers, 
die 
wieder 
als 
Teilstücke 
benützt 
werden, das Ölpapier 
auf, 
legt 
zwischen 
beide 
ein 
Blatt 
Blaupapier 
(Kopierpapier) 
und 
paust 
alles 
durch, 
©odartn führt man 
die 
Karte 
an 
Hand 
der 
Entwurfskarte 
mit 
Wasserfarben 
aus. 
Zusammenkleben 
der 
Blätter, die or- 
dentlich 
markiert 
sein 
müssen, 
und 
Aufziehen 
auf 
Leinwand 
(Kostenpunkt 
zirka 
10 
Schilling) 
besorgt 
der 
Buchbinder. 
Die 
Holzleisten 
oben 
und 
unten, 
vom 
Schreiner 
geliefert, 
heftet 
man 
mit 
Nägeln 
(breite 
Scheiben) 
selbst 
auf. 
Die 
Fnndkarte 
ist 
hergestellt 
auf 
Grund 
des 
Inventars, 
das 
G. 
Kyrle 
und 
O. 
Menghin 
für 
die 
öfter- 
reichische 
Kunsttopographie 
bearbeitet 
haben, 
ferner 
unter 
Benützung 
der 
Jahresberichte 
des 
Borarl- 
berger 
Landesmuseums. 
Außerdem 
haben 
Prof. 
Gero 
v. 
Merhart 
in 
Marburg 
und 
Konservator 
A. 
Hild- 
Bregenz 
mehrfache 
Beiträge 
dazu 
geliefert, 
wofür 
beiden 
gedankt 
sei. 
Für 
das 
Gebiet 
außerhalb 
Bor- 
arlberg 
ist 
die 
Literatur 
bis 
1925, 
für 
Vorarlberg 
bis 
1931 
benützt. 
Urttchtktndles 
<Dx 
und 
i£fol 
Von 
Joseph 
FeldhircJier 
(1812—1851) 
As 
mealdt 
a 
Mah 
vu 
Kochems 
Oardo, 
Krischtkindles 
Ox 
und 
Esol 
ou, 
Dio 
siod 
Hundort 
Johr 
old 
woardo, 
— 
Ml 
eltor 
no 
as 
Uesafrou, 
Und 
entle 
heyod 
doh 
di 
Limmol 
Sagär 
no 
wello 
t-dii 
Himmol. 
Dur 
OX, 
dear 
Hey 
am 
Himmolsdoar 
Mit 
sinna 
Höonon 
sih 
vurmeaßo 
Und 
Hey 
drinn 
g'stocho 
tvt-ci 
Hoar, Hoar,
	        

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