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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 12

Article

Structure type:
Article
Author:
Murr, Josef
Title:
Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei (Schluß)
People involved:
Murr, Josef

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Title page
  • Contents
  • Kupferstich A. Dürers von 1504
  • Das Fest des heiligen Christ
  • Wege der Kunstbetrachtung. Weihnachtsbilder von Albrecht Dürer
  • Neue Kunst in Vorarlberg (1. Baukunst)
  • Albert Bechtold (Schluß)
  • Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei (Schluß)
  • Kartographische Heimatkunde
  • Krischtkindles Ox und Esol
  • Bücherschau

Full text

316 j£tn halbes Jahrhundert wMentchaktlicher Schrtktttellerei Von Dr. J. Murr • (Schluß.) 
Mit 
dem Jahre 1915 Wurde ich auch in das Studium der Hutpilze (Ständer- 
pilze, 
Basidiomyzeten) hineingezogen, von denen ich in drei Folgen (£>e 1916, 
1918, 
1922) 
gegen 400 für Vorarlberg neue Arten, darunter in der 3. Folge 
den 
ersten 
überhaupt bekannt gewordenen Bastard von Basidienpilzen, eine 
(mir 
von 
Herrn 
Ulrich Futzenegger aus der Köblacher Gegend überbrachte) 
Kreuzung 
des 
Grünen Knollenblätterpilzes und des Pantherpilzes, Amanita 
livescens 
mh. 
(gekennzeichnet durch teils rundliche, teils eiförmige Sporen) 
veröffentlichte. 
Auch 
ein 
„Erstes Verzeichnis der Flechten von Vorarlberg" 
gab 
ich 
heraus 
(Vierteljahrschrift für Geschichte und Landeskunde von Vor- 
arlberg 
1921), 
doch 
dies 
mehr 
referierend, vornehmlich nach der Literatur und 
unseren 
von 
P. 
Theissen 
S. 
J. 
bestimmten Materialien. Besondere Ver- 
öf 
sentit 
(Hungen 
folgten 
über 
„Die 
Pilze 
unserer Alpen" („Feldkircher Anzeiger" 
1920, 
Nr. 
62 
bis 
70) 
und 
„Unsere 
Hutpilze und die Entwicklungsgeschichte" 
(„Heimat" 
1920, 
10. 
bis 
12. 
Heft). 
Im 
Herbst 
1919 
mar 
in 
der 
Buchhandlung 
Franz Unterberger in Feldkirch 
durch 
wenige 
Tage 
eines 
der 
seltensten 
Druckwerke 
käuflich, ein von der Graff- 
schert 
Buchdruckerei 
in 
40 
bis 
50 
Exemplaren 
Hergestellter Separatabdruck aus 
mehreren 
metner 
Feuilletons 
aus 
dem 
„Feldkircher Anzeiger" (3. Jahr- 
gang 
1919, 
Nr. 
43 
bis 
85) 
unter 
dem 
Titel 
„Botanische 
Studien aus Feldkirch". 
Darin 
behandelte 
das 
zweite 
Stück 
die 
„hinterlassenen 
Halbwaisen in unserer 
Flora", 
wobei 
dieser 
von 
mir 
geprägte 
und 
seither 
gebräuchliche Ausdruck für 
Hybridogenen, 
deren 
ein 
Parens 
an 
Ort 
und 
Stelle 
ausgestorben 
ist, 
zum ersten 
Male 
gewissermaßen 
offiziell 
aufscheint. 
Der 
dritte 
Abschnitt 
betrifft „Die 
Pflanzengenossenschaften 
des 
Letzebühels", 
dieser 
großartigen 
Gletschermoräne 
im 
Weichbild 
von 
Feldkirch—Tisis. 
Der 
vierte 
Abschnitt, 
„Die 
letzten 
Mohi­ 
kaner 
der 
Feldkircher 
Flora", 
bietet 
eine 
Geschichte 
des 
1912 
erloschenen 
Feld­ 
kircher 
Weinbaues, 
ebenso 
der 
alten 
Edelkastanien-Pflanzungen 
dieser 
Gegend 
und 
des 
früheren 
Frastanzer 
Tabakbaues 
sowie 
eine 
Ubersicht 
über 
die 
mit 
dem 
Weinbau 
eingeführten 
und 
die 
durch 
die 
Kultur 
oder 
klimatische 
Veränderungen 
ausgestorbenen 
oder 
im 
Gebiete 
nur 
mehr 
reliktartig 
vorhandenen 
Kraut- 
gewächse. 
Namentlich 
die 
anschauliche 
Darstellung 
des 
allmählichen 
Erlöschens 
der 
alten 
Feldkircher 
(Ardetzenberger) 
Rebenkultur 
und 
dessen 
Ursachen 
fand 
derart 
den 
Beifall 
von 
Prof. 
Dalla 
Torre, 
daß 
er 
einen 
Neudruck 
dieses 
so 
seltenen 
Büchleins 
zu 
veranlassen 
gedachte. 
Im 
Herbste 
1922 
wurde 
ich 
infolge 
einer 
Spende 
der 
„Notgemeinschaft 
deutscher 
Wissenschaft" 
bezw. 
des 
„St. 
Louis 
Emergency 
Relief 
Eomttee" 
von 
der 
naturwissenschaftlichen 
Kommission 
des 
Vorarlberger 
Landesmuseums 
gedrängt, 
eine 
kurz 
verfaßte 
Pflanzengeographie 
von 
Vorarlberg 
und 
Siechten- 
stein 
zu 
schreiben. 
Eine 
solche 
Arbeit 
hätte 
natürlich 
mehr- 
bis 
langjährige, 
speziell 
diesem 
Zweck 
gewidmete 
Vorarbeiten 
erfordert. 
So 
wurde 
ich 
von von
	        

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