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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 12

Article

Structure type:
Article
Author:
Weingartner, Josef
Title:
Neue Kunst in Vorarlberg (1. Baukunst)
People involved:
Weingartner, Josef

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Title page
  • Contents
  • Kupferstich A. Dürers von 1504
  • Das Fest des heiligen Christ
  • Wege der Kunstbetrachtung. Weihnachtsbilder von Albrecht Dürer
  • Neue Kunst in Vorarlberg (1. Baukunst)
  • Albert Bechtold (Schluß)
  • Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei (Schluß)
  • Kartographische Heimatkunde
  • Krischtkindles Ox und Esol
  • Bücherschau

Full text

310 Fritz, Wilhelm Fleisch und Hugo Wank in Dornbirn, Anton v. Tscharner in 
Bregenz und der gebürtige Vorarlberger Hans Feßler in Innsbruck. Von 
ihnen 
wurden in den letzten Jahren in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Lustenau, 
aber 
auch an anderen Orten zahlreiche Villen, Wohnhäuser, Geschäftshäuser 
und 
Gaststätten errichtet oder neu ausgestaltet. Von Gaststätten seien etroci 
erwähnt 
das 
vornehme „Weiße Kreuz" und der „Goldene Hirsch" in Bregenz, 
(Tscharner) 
das 
Gasthaus Brand und die „Post" in Stuben (Fehler und Fritz), 
der 
„Hirsch" 
in 
Dornbirn und das Hotel Braunger in Gargellen (Fritz), der 
„Löwe" 
in 
Feldkirch, 
das „Kreuz" in Dornbirn (Fleisch) usw. Vorarlberg hat 
dadurch 
eine 
ganze 
Reihe 
von stimmungsvollen Gasthausräumen erhalten, die 
sich 
ruhig 
sehen 
lassen 
können und die von der klaren, soliden Art des Landes 
ein 
beredtes 
Zeugnis 
ablegen. 
Im Wohnhausbau hält sich Tscharner, dessen 
meisten 
Bauten 
in 
der 
Schweiz 
stehen, ziemlich eng an ältere Muster. Es ist 
die 
vornehme 
Kultur 
alter 
Patrizierhäuser und der malerische Reiz der deut- 
schen 
Renaissance 
und 
des 
Frühbarock, 
die es ihm besonders angetan haben. 
Auch 
die 
anderen 
Architekten 
wahren 
in 
ihren Villen und Häusern gern eine 
gewisse 
heimische 
Note 
und 
verwenden 
zu 
diesem Zwecke mit Vorliebe auch 
Holzbestandteile, 
die 
das 
Gesamtbild 
malerisch 
beleben, und die hohen Vor- 
arlberger 
Giebel. 
Dabei 
suchen 
sie 
sich 
die 
Errungenschaften 
des modernen Wohnbaues 
wohl 
zunutze 
zu 
machen, 
ohne 
aber 
von 
den 
allerletzten Extravaganzen Notiz 
zu 
nehmen. 
Noch 
deutlicher 
ist 
der 
Anschluß 
an 
die 
Moderne im preisgekrönten 
Schulhausprojekt 
von 
Fleisch 
für 
Hötting 
und 
in 
dem 
von 
Fleisch und Wank 
gemeinsam 
ausgearbeiteten 
Entwürfe 
für 
die 
Erweiterung 
des 
Landesarchivs 
in 
Vregenz, 
die 
aber 
beide 
nicht 
zur 
Ausführung 
kamen. 
Von 
führenden aus- 
wärtigen 
Architekten, 
die 
für 
Vorarlberger 
Profanbauten 
tätig 
waren, sind 
die 
beiden 
Tiroler 
Clemens 
Holzmeister 
und 
Lois 
Welzenbacher 
zu 
erwähnen. 
Ersterer 
entwarf 
das 
Sanatorium 
in 
Mehrerau, 
letzterer 
das 
Haus 
der 
„Inns- 
brucker 
Nachrichten" 
in 
Bregenz 
und 
die 
Volkshalle 
in 
Feldkirch. 
Alles 
in 
allem 
wird 
das 
siegreiche 
Vordringen 
des 
neuen 
Stiles 
auch 
im 
Vorarlberg 
er 
Pro- 
fanbau 
von 
Jahr 
zu 
Jahr 
deutlicher. 
Und 
daß 
sich 
daneben 
auch 
eine 
gewisse 
Anpassung 
an 
die 
heimatliche 
Vautradition 
bemerkbar 
macht, 
kann 
als 
gesunde 
Schutzmaßnahme 
gegen 
allzu 
gewagtes 
Experimentieren 
nur 
begrüßt 
werden. 
Albert 
Bechtold 
Von 
P. 
C. 
Oßwald 
(Schluß.) 
Der 
folgende 
Entwicklungsabschnitt 
im 
Schaffen 
Bechtolds 
bietet 
dem 
Verständnis 
einige 
Schwierigkeiten: 
wie 
kommt 
der 
Künstler 
zu 
den 
Auf- 
fälligkeiten 
der 
Jahre 
1925 
«und 
1926? 
Mancher 
Ausstellungsbesucher 
hat 
damals 
den 
Kopf 
geschüttelt. 
Daß 
Bechtold 
zu 
jenen 
gehört, 
die 
unzufrieden unzufrieden
	        

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