Bodenseebibliotheken Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 12

Article

Structure type:
Article
Author:
Lämmle, August
Title:
Das Fest des heiligen Christ
People involved:
Lämmle, August

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Title page
  • Contents
  • Kupferstich A. Dürers von 1504
  • Das Fest des heiligen Christ
  • Wege der Kunstbetrachtung. Weihnachtsbilder von Albrecht Dürer
  • Neue Kunst in Vorarlberg (1. Baukunst)
  • Albert Bechtold (Schluß)
  • Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei (Schluß)
  • Kartographische Heimatkunde
  • Krischtkindles Ox und Esol
  • Bücherschau

Full text

299 Das ist das Geheimnis der geheimnisvollen seligmachenden Wirkung und 
Kraft, die Macht, das Gold dient den Menschen. 
Das ist das Geheimnis der geheimnisvollen seligmachenden Wirkung und 
Kraft, 
die 
ausgeht von dem Feste des heiligen Christ. Wege der Uunttbetrachtung Weihnachtsbüdcr von Albrecht Dürer Von Dr. Paul Stroh (Dornbirn) 
„Dürers 
Werke 
sind 
zu 
mehr da, als bloß um sie zu genießen, zu zerglie- 
dern 
und 
311 
kritisieren", 
sagt 
der klassische Geschichtsschreiber deutscher Kunst 
Georg 
Dehrn. 
Man 
könnte 
hinzufügen, „daß das deutsche Volk sich an ihnen 
• 
erhebe, 
an 
ihnen 
begeistere, 
sich 
seiner 
selbst, seines Volkstums, seines Deutsch- 
tums 
stärker 
und 
inniger 
bewußt 
Werde". 
Wir 
leben 
in 
einer 
Zeit 
der 
Entdeutschung, denn man erinnere sich nur 
z. 
B. 
an 
das 
englisch-amerikanische 
Filmstück 
und die russische Balalaikamusik 
samt 
Ballett. 
Deshalb 
sind 
diese 
Worte 
sehr 
beherzigenswert, 
aber auch noch aus einem 
anderen 
Grunde. 
Gegenwärtig 
werden 
wir 
immer 
seltener auf die Meister- 
werke 
der 
bildenden 
Kunst 
hingelenkt; 
denn 
wir 
sind 
in einer Zeit, wo wir 
durch 
die 
Darbietungen 
des 
Radio 
an 
Vortragsstücken 
und 
Musikwerken immer 
mehr 
von 
ihnen 
abgezogen 
werden. 
Wie 
steht 
es 
aber 
mit 
den 
Augen, 
mit 
denen 
so 
viel 
Schönes in Natur 
und 
Kunst 
genossen 
werden 
kann? 
Wie 
steht 
es 
mit 
unseren 
Schausreuden? 
Spricht 
das 
von 
gottbegnadeten 
deutschen 
Sehern 
gestaltete 
Bild, 
edles deut- 
sches 
Kulturgut, 
begeisternd 
zu 
uns? 
Vielen 
reicht 
das 
Erschaute 
nur 
zum 
täglichen 
Gebrauch; 
ihr 
Schauen 
ist 
eingeengt 
von 
bestimmten 
Worten, 
überlieferten 
Begriffen, 
von 
Gewohn- 
heiten, 
kurz 
von 
dem 
ganzen 
Wust 
alten 
Alltags. 
Das 
Auge 
des 
Malers 
aber 
ist 
befreit 
von 
jeglicher 
Fessel, 
lebt 
in 
geheimer 
Verbindung 
mit 
der 
Natur, 
sie 
offenbart 
ihm.Farbe, 
Formen, 
Licht 
und 
Luft. 
Sein 
Auge 
sieht, 
verborgene 
Kraft 
formt. 
Wir 
besitzen 
nicht 
die 
Kraft 
zu 
geben, 
aber 
das 
Auge, 
um 
zu 
sehen. 
„Zum 
Sehen 
sind 
wir 
geboren!" 
Wir 
müssen 
nur 
den 
Willen 
dazu 
aufbringen. 
Vor 
einem 
Bilde 
muß 
man 
zu 
dem 
unsichtbaren 
Künstler 
sagen: 
Ich 
will 
mich 
von 
dir 
führen 
lassen. 
Der 
Künstler 
stammt 
aus 
fremdem 
Lande, 
spricht 
eine 
fremde 
Sprache, 
die 
man 
erst 
lernen 
muß; 
sie 
verstehen 
zu 
lernen, 
ist 
mit 
einiger 
Anleitung 
gar 
nicht 
so 
schwer. 
Jedes 
Bild 
trägt 
ein 
äußeres 
Gewand 
und 
ein 
inneres 
Antlitz. 
Darin 
gleicht 
es 
dem 
Menschen. 
Wie 
dazu 
Geduld 
und 
Liebe 
gehört, 
das 
Innere 
eines 
Menschen 
zu 
erkennen, 
so 
braucht 
es 
ebenso 
ein 
tiefes 
selbstloses 
Versenken 
in 
ein 
Bild, 
bevor 
sich 
seine 
Seele 
erschließt. erschließt.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Issue

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF (compressed) PDF (full size) DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF (compressed) PDF (full size) RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Issue

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931. 1931-01-01.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.