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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 8

Article

Structure type:
Article
Author:
Curti, Notker
Title:
Die Männertracht im Bregenzerwald
People involved:
Curti, Notker

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Title page
  • Contents
  • Die Männertracht im Bregenzerwald
  • Jahresbericht des Vorarlberger Landesmuseumsvereins vom November 1928 bis November 1930
  • Bücherschau
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Full text

12. 
Jahrgang 
AuguÜ 1931 Kzekt 8 
Die 
Männertracht 
im Bregenzerwald 
Von 
P. 
Notker 
Curti 
0. 
S. 
B. (Disentis) 
Viel 
Weniger 
des 
Interessanten 
als 
die 
Frauentracht bietet die Männer- 
tracht 
irrt 
Bregenzerwald. 
Trotzdem 
soll 
auch 
ihrer 
hier gedacht werden. Leider 
ist 
sie 
längst 
nicht 
mehr 
lebendig, 
und 
ihre 
letzten 
Reste, 
die 
schon vor vielen Iahren 
verschwanden, 
konnte 
man 
kaum 
mehr 
mit 
vollem 
Recht 
eine Tracht nennen. 
Nicht 
nur 
in 
Vorarlberg 
läßt 
sich 
die 
Erscheinung 
beobachten, daß die 
Frauentrachten 
langlebiger 
sind 
als 
die 
der 
Männer. 
Der 
Gründe dafür gibt 
es 
gar 
viele. 
Gewöhnlich 
kommt 
der 
Mann 
eher 
als 
die 
Frau 
in 
fremde Län- 
der 
oder 
Landschaften, 
wo 
seine 
auffallenden 
Kleider 
ihm 
nachgerade lästig 
werden. 
Und 
besonders 
im 
Wald, 
wo 
früher 
jeden 
Frühling 
scharenweise 
Männer 
besonders 
als 
Maurer 
und 
Gipser 
in 
die 
Fremde 
zogen, 
dürfte 
dieser 
Grund 
schwer 
in 
die 
Waagschale 
fallen. 
Auch 
das 
Militär 
bleibt 
nicht 
ohne 
Einfluß. 
Schon 
beim 
Einrücken 
wird 
ein 
Trachtenmann 
von 
der. 
Seite 
an- 
geschaut, 
als 
einer, 
der 
zehn 
Stunden 
hinter 
dem 
Walde 
zu 
Hause 
ist. 
Es 
folgen 
die 
Dienstjahre, 
in 
denen 
er 
sich 
an 
andere 
Kleider 
gewöhnt, 
und 
kehrt 
er 
endlich 
heim, 
kann 
er 
sich 
nicht 
mehr 
entschließen, 
die 
alte 
Mode 
mitzumachen. 
Außerdem 
sind 
seit 
mehr 
als 
100 
Iahren 
die 
Modekleider 
in 
der 
Männerwelt 
so 
auf 
reine 
Nützlichkeit 
und 
Bescheidenheit 
in 
Farbe 
und 
Schnitt 
eingestellt, 
daß 
eine 
bunte 
altertümliche 
und 
auch 
kostspielige 
Männer-Tracht 
ihr 
gegen- 
über 
zum 
vornherein 
im 
Nachteile 
ist. 
Deshalb 
sind 
viele 
Männertrachten 
längst 
verschwunden 
selbst 
in 
Tälern, 
wo 
sich 
die 
weibliche 
Tracht 
gut 
und 
durchgehend 
erhalten 
hat. 
Und 
trotzdem 
ist 
man 
überrascht, 
wenn 
man 
sieht, 
wie 
früh 
sich 
die 
Wälder 
der 
herrschenden 
Mode 
zugewandt, 
zu 
einer 
Zeit, 
in 
der 
der 
Wald 
noch 
recht 
abgelegen 
und 
verhältnismäßig 
schwer 
zugänglich 
war. 
Wie 
bei 
den 
Frauen 
kann 
auch 
bei 
den 
Männern 
vor 
der 
Mitte 
des 
XVIII. 
Jahrhunderts 
von 
einer 
eigentlichen 
Tracht 
keine 
Rede 
sein, 
was 
sich 
da 
bietet, 
ist 
veraltete, 
verbauerte 
Stadtmode, 
wie 
die 
beiliegenden 
Bilder 
klar 
erkennen 
lassen. 
Und 
da 
die 
einzelnen 
Kleidungsstücke 
kaum 
eine 
fortlaufende Ent-
	        

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