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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 6 und 7

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Ender, Hans
Titel:
Über die Entwicklung der Stickerei-Jndustrie in Götzis und im Vorderlande
Beteiligte Personen:
Ender, Hans

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kloster Viktorsberg
  • Waldschlößle
  • Dr. Albert Ritter
  • St. Arbogast
  • Nibelungenjahr
  • Altmontfort
  • Der Geist der Gotik im künstlerischen Schaffen des Vorderlandes
  • Zwei Vorderländer Maler
  • Jakob Jon
  • Franz Fidelis Jubele - ein Vorarlberger Abenteurer
  • Zur Geschichte des „Agrarkommunismus" unserer alten Bauerndörfer
  • Die Handwerkszunft in Götzis
  • Über die Entwicklung der Stickerei-Jndustrie in Götzis und im Vorderlande
  • Rückkehr
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Volltext

208 eine Art Familienbetrieb führt, rote alle Hausindustrien, ob sie nun ganz pri­ mitiv oder mit den neuzeitlichen Errungenschaften betrieben werden. Es kann 
dabei die ganze Familie Arbeit und Verdienst haben und entstand dadurch auch 
bei 
gutem Zusammenarbeiten ein gewisser Wohlstand. Allerdings ist auch eine 
Kehrseite 
vorhanden. Es wurde vielfach Tag und Nacht gearbeitet und bis vor 
kurzem 
war keine geregelte Arbeitszeit vorhanden. Allerlei Auswüchse traten 
dadurch 
auch 
hervor. Auch vom gesundheitlichen Standpunkte war diese Tag- 
und 
Nachtarbeit 
nicht günstig. Als dann die bestickten Taschentücher ein beliebter 
Modeartikel 
wurden, 
da griffen die meisten Handmaschinensticker auf diesen Er- 
werbszweig 
über 
und 
zwar kam diese Taschentuchstickerei gerade zu einer Zeit, 
wo 
die 
Streifenware 
in 
Handmaschinen-Ausführung fast keinen Absatz mehr 
hatten. 
Heute 
sind 
in 
Götzis die größte Anzahl Handmaschinensticker betätigt 
und 
einige 
größere 
Fergger 
besorgen die Warenvermittlung zwischen St. Galler 
Exporteuren 
und 
den 
Stickereien. 
Es dürften heute in Götzis und im Vorder- 
lande 
etwa 
100 
Handsticker 
noch 
mit Taschentücher-Besticken beschäftigt sein. 
Heute 
ist 
leider 
diese 
Industrie 
der 
Mechanisierung verfallen und die Boden- 
ständigkeit, 
die 
noch 
zur 
Zeitblüte 
der 
Handstickmaschine eine Berechtigung 
hatte, 
ist 
heute 
nicht 
mehr 
vorhanden. 
In 
ganz 
kurzer Zeit werden in Ehina und 
Indien 
und 
in 
Südamerika 
solche 
automatische 
Maschinen den eigenen Bedarf 
dieser 
Länder 
decken 
und 
alle 
Bestrebungen 
und 
Stützungen diese Industrie 
zu 
erhalten 
und 
zu 
heben, 
werden 
dieses 
Schicksal 
nicht aufhalten können. 
Rückkehr 
Aus 
fremden, 
fremden 
Tagen 
kehr' 
ich 
zu 
dir 
Zurück, 
mein 
Heimattal. 
Ein 
böses 
Märchensagen, 
ein 
langer 
Augenblick 
es 
war 
einmal. 
Trägst 
noch 
die 
grünen 
Falten, 
trägst 
noch 
dein 
altes 
Kleid, 
Firnschnee 
im 
Haar. 
Hast 
deinen 
Traum 
behalten 
die 
lange, 
lange 
Zeit, 
rote's 
einmal 
roar. 
So 
kommt 
ein 
müder 
Wand'rer, 
am 
Fuß 
den 
Weltenstaub, 
und 
bleibt 
bei 
dir. 
Doch, 
morgen 
geht 
ein 
Andrer, 
am 
Hut 
dein 
Eichenlaub, 
die 
fremde 
Straße 
für. 
Natalie 
Beer. Beer.
	        

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