Bodenseebibliotheken Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 6 und 7

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Ritter, Albert
Titel:
Nibelungenjahr
Beteiligte Personen:
Ritter, Albert

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kloster Viktorsberg
  • Waldschlößle
  • Dr. Albert Ritter
  • St. Arbogast
  • Nibelungenjahr
  • Altmontfort
  • Der Geist der Gotik im künstlerischen Schaffen des Vorderlandes
  • Zwei Vorderländer Maler
  • Jakob Jon
  • Franz Fidelis Jubele - ein Vorarlberger Abenteurer
  • Zur Geschichte des „Agrarkommunismus" unserer alten Bauerndörfer
  • Die Handwerkszunft in Götzis
  • Über die Entwicklung der Stickerei-Jndustrie in Götzis und im Vorderlande
  • Rückkehr
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Volltext

148 Nibelungenjahr") Von Albert Ritter 
Wieder zogen die drei Banner vereint durch den duftigen Frühlingsabend, 
den 
Sattelberg entlang, an dessen grüner, rebenbepflanzter Halde Amseln ihre 
wonnigen 
Weisen sangen und zuweilen aus dem Dickicht der Kuckuck rief. Herr- 
lich 
glänzten 
in 
den letzten Strahlen der Sonne Rüstungen, Zäume, Waffen 
und 
Geschmeide. 
Ein staunender Haufe Volkes lief neben dem funkelnden, 
lachenden 
Zuge, 
und 
nach allen Seiten warfen die Herrschaften Hohlpfennige 
aus, 
um 
die 
sich 
Klein 
und 
Groß balgten. Nicht alles griffen die gierigen Finger, 
nach 
Jahrhunderten 
noch 
hat 
man in den Gräben verstreute Münzen mit dem 
Bilde 
Friedrichs 
II. 
gefunden. 
Als 
der 
Zug 
um 
die 
Ecke 
des 
Höhenrückens bog, der als ein Querriegel 
von 
der 
Kugel 
gegen 
den 
Rhein 
vorspringt und, zusammen mit dem aussicht- 
reichen, 
talbeherrschenden 
Kummenberg, Oberland und Unterland scheidet, 
da 
warf 
man 
den 
letzten 
Blick 
auf 
den 
Schauplatz des ritterlichen Festes zurück, 
das 
mit 
seinem 
Sängerwettstreit 
seinesgleichen wenige hatte in der ganzen 
höfischen 
Zeit. 
Und 
da 
fiel 
allen 
zuerst 
die 
mächtige 
Stammburg der Montforter 
in 
die 
Augen, 
die 
vorher 
vom 
Fuße 
des 
Gebirges 
aus nicht gesehen werden 
konnte, 
da 
sie 
auf 
dem 
zweiten 
Kamm 
der 
steil 
ansteigenden Vorberge stand. 
Die 
Sonne 
war 
jetzt 
auf 
den 
Gipfel 
des 
Hohen 
Kastens 
gesunken und schüttete 
noch 
einmal 
die 
ganze 
Fülle 
ihrer 
Glut 
in 
purpurner 
Tönung auf die gegen- 
überliegenden 
Höhen. 
Wie 
strahlten 
die 
Ferner 
an 
der 
riesigen Scesaplana, 
wie 
glänzte 
das 
Schneekleid 
des 
Gerach, 
der 
Kugel, 
wie 
satt 
leuchtete das Grün 
der 
dunklen 
Wälder, 
der 
hellen 
Wiesen, 
wie 
blinkte 
das 
weiße 
Kirchlein und das 
Klösterlein 
auf 
dem 
Viktorsberge, 
und 
endlich 
wie 
gewaltig 
stand 
das 
drohende 
Gemäuer 
der 
Montfort 
und 
ihrer 
auf 
den 
Höhen 
verstreuten 
Bollwerke 
im 
rot- 
goldenen, 
letzten 
Sonnengruß! 
In 
schweigender 
Andacht 
blickte 
der 
Zug 
auf 
dieses 
Bild 
von 
unvergleichlicher 
Erhabenheit, 
niemand 
wagte 
durch 
ein 
un- 
zeitiges 
Wort 
die 
Weihe 
des 
Augenblicks 
zu 
stören. 
Wie 
war 
dafür 
Walter 
ihnen 
allen 
im 
stillen 
dankbar! 
Auf 
der 
Neuburg 
gab 
es 
wiederum 
einen 
Abschied, 
den 
der 
Graf 
nicht 
ohne 
einen 
erfreulichen 
Becherlupf 
vor 
sich 
gehen 
lassen 
wollte. 
Die 
Frauen 
Inst- 
wandelten 
in 
den 
Tälchen 
und 
Wäldchen 
der 
ummauerten 
Schloßhöhe, 
wo 
die 
lieblichsten 
Blumen 
sproßten, 
und 
sangen 
dazu, 
viel 
schöner 
als 
die 
Herren, 
die 
irrt 
innern 
Hofe 
einen 
Krug 
Kalcherer 
Roten 
nach 
dem 
andern 
mit 
Rund- 
gejangen 
um 
die 
Tafel 
schickten. 
Dabei 
kamen 
auch 
die 
Lieder 
Burkards 
und 
des 
Neifeners 
zu 
ihrem 
Rechte, 
das 
die 
zarten 
Damen 
am 
Nachmittage 
be- 
stritten 
hatten; 
bald 
kannten 
alle 
die 
besten 
Strophen 
auswendig. 
*) 
Wir 
entnehmen 
die 
hier 
folgende 
Schilderung 
dem 
bekannten 
historischen 
Roman 
von 
Alb. 
Ritter, 
„Das 
Nibelungenjahr". 
Sie 
befaßt 
sich 
mit 
dem 
Borderland 
und 
ist 
eines 
der 
schönsten 
Teile 
jenes 
aus- 
gezeichneten 
Werkes. 
Die 
Schriftleitung. Schriftleitung.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Ausgabe

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) DFG-Viewer OPAC
TOC

Artikel

PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Ausgabe

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Artikel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931. 1931-01-01.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.