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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 4

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Bücherschau

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Waldgeschichte Vorarlbergs
  • Eigentümlichkeiten des Klimas von Bregenz
  • Meine erste Jagdfahrt
  • Der alte Bartl (Fortsetzung)
  • Bücherschau
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Volltext

120 Bücherschau. B l u m r i ch, Josef: Erdgeschichte BorarlbergH. Heimatkunde von Vorarlberg/herausgegeben 
vom 
Vorarlberger Landesmuseum unter Schriftleitung von A. H e 1 b o t Heft 1. Wien (Haase) 1030; 
74 
S. 
31 
Fig. Eine geologische Karte soll später nachgeliefert werden. Preis 12.— 8. — Eine dein hei­ 
matkundlichen Rahmen und Zwecke sehr gut entsprechende zusammenfassende Darstellung der geo­ 
logischen 
Kenntnisse über das Land Vorarlberg. Die Darstellung beginnt mit einer klaren übersichtlichen 
Behandlung 
des Baustoffes, der Formationen und Gesteine und ihrer Verbreitung im Lande. In 
dem 
zweiten 
Abschnitt ist kurz zusammengestellt, was aus den Schichten und Gesteinen auf die räum- 
licheu 
und 
zeitlichen, 
physikalischen und biologischen Bedingungen der Bildung geschlossen werden kann 
und 
welche 
Veränderungen die Baustoffe dann im Laufe der Zeit noch erfahren haben. Der dritte 
Abschnitt 
befaßt 
sich 
mit 
den Vorgängen und Ergebnissen der Gebirgsbildnng, wohl dem schwierigsten 
Punkte 
für 
volkstümliche 
Behandlung, aber auch hier zeigt der Verfasser im allgemeinen eine glück- 
liehe 
Hand; 
nur 
für 
die 
Ausführungen über die interessanteste „Rhätische Überschiebung" (auch der 
Name 
wäre 
besser 
anders 
gewählt 
worden), gilt dies nicht. Der folgende vierte.Abschnitt ist der Form- 
gestaltuug 
und 
eiszeitlichen 
Vergletscherung gewidmet (eine Verbindung, die heute im allgemeinen 
nicht 
mehr 
für 
sachlich 
gerechtfertigt 
angesehen wird, was aber die Darstellung nicht wesentlich beein­ 
trächtigt), 
wobei 
der 
Verfasser 
der 
erodierenden Tätigkeit der Gletscher ein größeres Ausmaß zuerkennt, 
als 
heute 
über 
strittige 
Fälle 
hinaus 
angenommen wird. Das Schlußkapitel dieses Abschnittes, die Be- 
Handlung 
der 
späteren 
Oberflächengestaltung, 
vermittelt durch Berücksichtigung der neuen Forschungen 
über 
die 
nacheiszeitlichen 
Klimafchwankuugen 
sehr hübsch zu deu frühgeschichtlichen Zeiten, wobei der 
Bodenseesorschung 
entsprechende 
Aufmerksamkeit 
gewidmet wird; während sonst die Literatur bis zu 
neuesten 
Arbeiten 
herauf 
verwertet 
ist, 
fehlt 
eine 
Bezugnahme auf die Erfahrungen bei der Absenkung 
des 
Lünersees. 
Alles 
in 
allem 
kann 
man 
die 
Vorarlbergs? zu diesem für eine erste geologische Kennt- 
nisnahme 
sehr 
zweckmäßigen 
Buche 
beglückwünschen. R. v. Klebelsberg. 
Ferienreisen 
1931 
der 
Schiller-Akademie. 
Auf 
Grund 
des großen Beifalls, den die Schiller- 
Akademie 
mit 
ihren 
seit 
Jahren 
veranstalteten, 
allgemein 
zugänglichen Studienreisen gesunden hat, 
bringt 
sie 
im 
Rahmen 
ihrer 
kulturellen 
Arbeit 
auch 
1931 
wieder 
eine 
Reihe solcher Fahrten unter bester 
wissenschaftlicher 
Leitung 
und 
Führung 
mit 
günstig 
gelegenen 
Ausgangspunkten. Neben den Heimat- 
fahrten 
verdienen 
besonderes 
Interesse 
eine 
Osterreise 
nach 
Sizilien 
und Sommerurlaubsfahrten nach 
Dalmatien, 
Osterreich, 
Ungarn, 
England, 
Frankreich, 
Norwegen, 
Schweden und Dänemark, sowie 
zwei 
Studienreisen 
im 
Herbst 
nach 
Spanien, 
mit 
Ausflug 
nach 
Marokko, 
und nach Athen-Konstanti- 
nopel 
zu 
überaus 
günstigen 
Bedingungen. 
Die 
Verwaltung 
der 
Schiller-Akademie, München-Grün- 
wald, 
versendet 
gegen 
15 
Pfennig 
Porto 
ausführliche 
Beschreibung 
dieser 
ebenso 
interessanten als bil- 
ligen, 
allseits 
unterstützten 
Fahrten. 
Lukas 
Hain. 
Ein 
Arbeiterroman 
von 
Karl 
Tinhofer. 
Verlagsanstalt 
Tyrolia 
Junsbruck-Wieu- 
München. 
560 
Seiten. 
Ganzleinen 
12 
S, 
— 
7 
Jl. 
Der 
Verfasser 
ist 
noch 
jung, 
aber 
man 
merkt: Er schöpft 
nicht 
aus 
theoretischer 
Kenntnis 
der 
sozialen 
Frage, 
sondern 
aus 
der 
Glut 
uud 
dem 
Schmerz eigenen 
Erlebens. 
Die 
dichterische 
Gestaltung 
zeigt 
rücksichtslos 
offen 
die 
soziale 
Trostlosigkeit 
auf, 
ohne Ten­ 
denz, 
immer 
ehrlich, 
nie 
im 
bloß 
Tatsächlichen 
allein 
steckenbleibend, 
während 
sie 
das 
packende 
Schick- 
salsgemälde 
eines 
jungen 
Arbeiters 
entrollt, 
der 
aus 
glaubensfernem 
Proletariertum 
am 
Unverstand 
der 
Masse 
scheitert, 
durch 
die 
große 
Enttäuschung 
seines 
Lebens 
zum 
wahren 
Menschentum 
im 
Glauben 
emporreift. 
Eigenwillig 
ist 
der 
Stil, 
naturalistisch 
ungeschminkt 
die 
Darstellung 
der 
Umwelt 
— 
um 
so 
packender 
wirkt 
das 
Buch, 
das 
man 
nur 
mit 
tiefer 
Ergriffenheit 
aus 
der 
Hand 
legt. 
Die 
Kameradin. 
Roman 
von 
Josefine 
Widmar. 
Verlagsanstalt 
Tyrolia, 
Jnnsbruck-Wieu-Mün- 
chen. 
176 
Seiten, 
2. 
Auflage. 
Ganzleinen 
8 
S, 
5 
Jl. 
Billige 
Volksausgabe, 
einfacher 
ausgestattet, 
lax* 
touiert 
3.30 
S, 
2 
Jl. 
Das 
Problem 
der 
„Kameradschaftsehe" 
und 
der 
willkürlichen 
Vebensgestaltung 
der 
modernen 
Frau 
steht 
heute 
im 
Mittelpunkt 
der 
literarischen 
Diskussion. 
Eine 
Wiener 
Schriftstel­ 
lerin 
hat 
es 
mit 
gutem 
Erfolge 
unternommen, 
diese 
Probleme 
im 
Sinne 
eines 
christlichen 
Ethos 
zu 
be- 
handeln. 
Ihr 
Roman 
„Die 
Kameradin" 
führt 
in 
das 
moderne 
Wien. 
Zwei 
junge 
Frauen, 
ver- 
schieden 
an 
Charakter 
und 
gesellschaftlicher 
Stellung, 
in 
die 
Tretmühle 
des 
modernen 
Berufslebens 
eingespannt, 
ringen 
verzweifelt 
bis 
hart 
an 
die 
Grenze 
der 
sittlichen 
Selbstvernichtung 
um 
den 
Anschein 
eines 
Fraueuglückes. 
Das 
außerordentlich 
spannend 
geschriebene 
Buch 
ist 
ein 
fesselnder 
Ausschnitt 
aus 
dem 
Leben 
und 
den 
Kämpfen 
der 
modernen 
Frau. 
Schwalbensommer. 
Von 
Dr. 
Rudolfine 
und 
Dr. 
Rudolf 
Menzel. 
Bilder 
von 
Hans 
Lang. 
40 
Seiten, 
viele 
Bilder. 
Preis 
1 
Jl, 
1.60 
S. 
Deutscher 
Verlag 
für 
Jugend 
und 
Volk, 
G. 
m. 
b. 
H., 
Wien 
I., 
Burgring. 
Dieses 
hübsch 
bebilderte 
Büchlein 
ist 
als 
Lesestoff 
für 
das 
vierte 
Schuljahr 
gedacht. 
Es 
ist 
iu 
Fraktur 
gedruckt 
und 
versteht 
in 
reizender 
Weise, 
die 
Tierseele 
dem 
Verständnis 
näher 
zu 
bringen. 
Eine 
einfache 
Erzählung 
— 
vom 
Kinde 
für 
das 
Kind 
— 
läßt 
Kinderleben 
mit 
dem 
Tier-Erleben 
so 
verschmelzen, 
daß 
der 
kleine 
Leser 
Lust 
und 
Leid 
der 
Schwalbe 
mitfühlt. 
Aber 
auch 
für 
die 
Erwach- 
feuert 
ist 
es 
reizvoll, 
die 
von 
großer 
Tierliebe 
und 
Tierverständnis 
zeugenden 
Schilderungen 
des 
Lebens 
dieser 
reizenden 
Hausmitbewohner 
zu 
lesen. 
Ein 
Büchlein, 
das 
in 
keiner 
Familie 
fehlen 
sollte, 
es 
sei 
besonders 
den 
Freunden 
der 
Tierschutzbewegung 
empfohlen. 
, 
Herausgeber: 
Vorarlberger 
Landesmuseum.— 
Schriftleiter: 
Dr. 
Adolf 
Helbok, 
Universitäts-Professor 
Innsbruck. 
— 
Verlag: 
„Heimatverlag". 
Druck: 
Kinderfreund-Anstalt, 
beide 
Innsbruck, 
Jnnrain 
27—29 27—29
	        

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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931. 1931-01-01.
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