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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 4

Article

Structure type:
Article
Author:
in der Au, Hermann
Title:
Meine erste Jagdfahrt
People involved:
in der Au, Hermann

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Title page
  • Contents
  • Die Waldgeschichte Vorarlbergs
  • Eigentümlichkeiten des Klimas von Bregenz
  • Meine erste Jagdfahrt
  • Der alte Bartl (Fortsetzung)
  • Bücherschau
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Full text

115 trotzdem der eine der reichste Bauer des Ortes, der andere ein Taglöhner war 
— 
alle hatte an diesem Tage die Gottesnatur in Eintracht zusammengeführt. 
Und 
wie wir uns gut verstanden! 
Durch 
die Ereignisse dieses einzigen Tages war ich um vieles reicher ge- 
worden? 
Die Natur und die Heimat liebte ich immer schon. Nun habe ich 
Neues, 
das 
mir 
selige Stunden bereitet. Es ist eine neue Seite angewandter 
Heimatkunde, 
die 
uns die Umwelt mit allen ihren Eigenheiten immer wieder 
anders 
erleben 
läßt? Der alte Bartl. 
Erzählung 
von Adolf P i ch l e r. (Fortsetzung.) 
Noch 
einmal 
blieb 
er 
in 
tiefem 
Leide 
stehen, als sollte er zusammenbrechen; 
dann 
trat 
er 
rasch 
vor 
Trina. 
Sie 
erschrak, 
als ihr Blick sein bleiches Gesicht 
traf; 
mit 
einer 
Stimme, 
die 
von 
heftigem 
Gefühl zitterte, sagte er: „Leb' 
wohl, 
Trina, 
leb' 
wohl 
auf 
Nimmerwiedersehen?" 
Er 
war 
verschwunden. 
Trina 
zitterte, 
sie 
ahnte 
unermeßliches 
Unheil 
und wollte ihm nacheilen; 
Sepp 
hielt 
sie 
zurück: 
„Laß 
ihn 
laufen, 
es 
ist 
nur 
Komödie?" 
Ihre 
Heiterkeit 
war 
dahin, 
sie 
tanzte 
zwar, 
aber 
immer 
und immer tauchte 
Bartl 
vor 
ihr 
auf, 
wie 
er 
sie 
innig 
und 
schmerzvoll 
anblickte. 
Er 
eilte 
nach 
Hause. 
Dort 
traf 
er 
seine 
Leute 
in 
traurigem Gespräch. 
Hois 
hatte 
verweinte 
Augen, 
die 
Mutter 
wischte 
sich 
mit 
der 
Schürze die 
Tränen 
ab. 
Bartl 
betrachtete 
sie 
einen 
Augenblick 
mitleidig, 
dann 
sagte 
er 
ruhig: 
„Hois, 
du 
gehst 
wohl 
ungern 
zu 
den 
Soldaten? 
Mir 
tut's 
weniger 
web, 
ich 
trete 
für 
dich 
ein!" 
Der 
Vater 
schüttelte 
den 
Kopf, 
denn 
er 
mußte 
so- 
oder 
so 
einen 
Sohn 
verlieren; 
Hois 
starrte 
ihn 
ungläubig 
an. 
Bartl 
fuhr 
fort: 
„Es 
ist 
so? 
Ich 
trete 
für 
dich 
ein, 
du 
bleibst 
bei 
den 
Eltern; 
mach' 
mir 
aber 
nie 
das 
Herzeleid, 
daß 
du 
das 
vierte 
Gebot 
vergißt. 
Das 
Gütl 
übernimmst 
seinerzeit 
vom 
Vater, 
mir 
beding' 
ich, 
wenn 
ich 
etwa 
heimkomme, 
ein 
warmes 
Plätzchen 
beim 
Ofen 
aus. 
Willst, 
Hois?" 
Dieser 
zögerte. 
„Wenn 
du 
nicht 
magst," 
sagte 
Bartl 
nach 
einer 
Weile, 
„ist's 
einerlei; 
ich 
will 
nicht 
bleiben 
und 
gehe 
doch 
zu 
den 
Soldaten." 
„Wenn's 
so 
ist," 
sprach 
Hois, 
„nehme 
ich 
es 
an." 
„Mir 
ist's 
leid," 
sagte 
das 
Mütterchen 
schluchzend, 
wie 
Maria 
mit 
dem 
siebenfachen 
Schwert 
im 
Herzen, 
„ihr 
seid 
mir 
aber 
alle 
beide 
gleich 
lieb, 
aus- 
machen 
müßt 
ihr 
es 
unter 
euch." 
„Es 
ist 
ausgemacht!" 
rief 
Bartl, 
„morgen 
früh 
gehe 
ich 
nach 
Schwaz 
und 
stelle 
mich, 
hoch 
jetzt 
kein 
Wort 
mehr." 
Er 
war 
zum 
Mann 
geworden, 
der 
ein ein
	        

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