Bodenseebibliotheken Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliographic data

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat
Subtitle:
Vorarlberger Monatshefte
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Heimat-Verl.
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Year of publication:
1931-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Section

Structure type:
Section
Title:
Heft 4

Article

Structure type:
Article
Author:
Schnetzer, Josef
Title:
Eigentümlichkeiten des Klimas von Bregenz
People involved:
Schnetzer, Josef

Contents

Table of contents

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Title page
  • Contents
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Title page
  • Contents
  • Die Waldgeschichte Vorarlbergs
  • Eigentümlichkeiten des Klimas von Bregenz
  • Meine erste Jagdfahrt
  • Der alte Bartl (Fortsetzung)
  • Bücherschau
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Full text

111 Jedenfalls nimmt die Föhnhänsigkeit vom Innern zum Gebirgsrand ab, 
ist 
aber schwer ziffermäßig festzustellen wegen ungenauer Fassung durch die 
Beobachter. 
In 
Bregenz teilen sich drei Windarten in die Südrichtung, d. i. die meist 
auftretende; 
nämlich: der richtige Föhn, der abgelenkte West und der Berg- 
wind 
bei 
Schönwetter und im Winter, wo er Monfnncharakter hat. Es ist 
falsch, 
jeden 
Südwind als Föhn zu bezeichnen. 
Das 
Talsystem 
des 
oberseeischen Rheins erzeugt natürlich auch den be- 
kannten 
Berg- 
und 
Talwind. Der erstere tritt in Bregenz selbst nur schwach, 
schon 
in 
Vorkloster 
aber 
und 
in Hard schon in Stärke 2 bis 3 auf; er ist Nacht- 
wind 
und 
endet 
im 
Sommer 
schon um 7 Uhr herum. Bedeutend stärker schwillt 
der 
Tabwind 
an, 
doch 
nicht 
schon 
an 
seiner Quelle, dem Bodenseewind, sondern 
weiter 
talaufwärts, 
wo 
er 
meist 
erst 
um 10 Uhr aufspringt („Zehniluft"!) und 
bei 
Feldkirch 
und 
im 
Jlltale 
Stärke 
3—4 gewinnt. Er entwickelt oft solche 
Wucht, 
daß 
die 
Bauern 
Mühe 
haben, 
ihre 
Heufuder zu laden, und von seiner 
Stetigkeit 
zeugen 
im 
Oberland 
viele 
Obstbäume 
mit ihrem bergwärts geneigten 
Stamm 
und 
den 
zurückgekämmten 
Asten. 
Die 
Art des Zusammenhanges 
zwischen 
dem 
Seewind 
und 
dem 
Talwind 
ist 
noch 
nicht aufzuhellen gelungen, 
weil 
aus 
der 
Mittellinie 
des 
breiten 
Rheintales 
gar 
keine Beobachtungen vor- 
liegen. 
Damit 
Hütten 
wir 
die 
gewichtigsten 
klimatischen 
Sondertümlichkeiten im 
Halbrund 
der 
Bregenzer 
Seebucht 
gestreift 
und 
können 
abwägend urteilen, 
daß 
sie, 
teils 
günstig, 
teils 
ungünstig, 
im 
ganzen 
einen 
befriedigenden Aus- 
gleich 
schaffen. 
Die 
Windverhältnisse 
sind 
vorzügliche. 
Die 
Winde 
gedeihen 
nur 
selten 
zu 
staubaufwirbelnder 
oder 
sonst 
lästiger 
Stärke, 
genügen 
aber, um 
die 
durch 
Verkehr 
und 
Verbrennungsvorgänge 
verunreinigte 
Luft 
ständig 
zu 
erneuern. 
Die 
Niederschlagsmengen 
sind 
groß, 
aber, 
wenn 
schon 
schlechtes 
Wetter 
vorliegt, 
verschlägt 
ein 
Mehr 
um 
50% 
nicht 
viel, 
und 
die 
Regenhäufig- 
seit 
ist 
wirklich 
nicht 
merklich 
verschärft 
gegenüber 
der 
weiten 
Umgebung. 
Bon 
den 
183 
Niederschlagstagen 
bringen 
40 
nur 
die 
belanglose 
Menge 
von 
weniger 
als 
1 
Millimeter. 
Der 
oft 
lang 
dauernden 
Sonnenscheinberau- 
Bmig 
durch 
Hochnebel 
im 
Spätherbst 
und 
Winter 
steht 
wenigstens 
der 
Vorteil 
geringer 
Temperaturschwankungen 
gegenüber, 
die 
übrigens 
für 
das 
ganze 
Jahr 
bezeichnend 
sind. 
Die 
schönste 
Zeit 
am 
See 
bescheren 
im 
allgemeinen 
die 
Sommermonate 
einschließlich 
des 
September. 
Sie 
gestalten 
in 
Verbindung 
mit 
dem 
Seebad 
und 
der 
erhabenen 
Pfänder-Ruudfchau, 
welche 
beiden 
Genüsse 
nur 
in 
Bre- 
genz 
vereinigt 
in 
der 
nämlichen 
Stunde 
zu 
haben 
sind, 
und 
zusammen 
mit 
der 
verwirrenden 
Fülle 
der 
stillen 
Waldpfade 
am 
Bergabhang 
und 
den 
ver- 
schiedenen 
Annehmlichkeiten 
der 
Stadt 
einen 
Erholungsaufenthalt 
dahier 
zu 
einem 
ausgesucht 
angenehmen. angenehmen.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Issue

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF (compressed) PDF (full size) DFG-Viewer OPAC
TOC

Article

PDF (compressed) PDF (full size) RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Issue

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Article

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931. 1931-01-01.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.