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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924
Veröffentlichungsjahr:
1924-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1924

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 3 und 4

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Blumrich, Josef
Titel:
Höhlenbärenreste in Vorarlberg
Beteiligte Personen:
Blumrich, Josef

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924
  • Heft 1 und 2
  • Heft 3 und 4
  • Sagen von der alten St. Martinskirche in Ludesch
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Das Heimatmuseum in Bludenz
  • Aus der Walserzeit
  • Höhlenbärenreste in Vorarlberg
  • Eine alte Bergmannshalde in St. Anton
  • Ein neues Verbreitungsgebiet des Sävenstrauches in Vorarlberg
  • Die Zunft-Ordnung der Sattler, Gerber und Schuhmacher in Bregenz vom 25. Juni 1650
  • Meister Konrad von Würzburg - Schwabenstreiche
  • Schwabenstreiche
  • Ein altes Neujahrslied
  • 's Wuatahee
  • Das Recht von Montafon (Fortsetzung)
  • Literatur
  • Heft 5 und 6
  • Heft 7 und 8
  • Heft 9 und 10
  • Heft 11 und 12

Volltext

— 46 — des 3. Jahrganges der „Heimat", 1922, verwiesen habe. Wenn im vorderen Teil der höhle, soweit das Tageslicht noch gut eindringt, im höhlenboden etwa zerschlagene Markknochen oder gar abge­ 
splitterte Guarzstücke zum Vorschein kommen, so wäre dies ein 
Beweis, daß auch hier einst Menschen der älteren Steinzeit als 3eit~ 
genossen des Höhlenbären gehaust haben. Die Versuchsgrabungen 
wären 
alsdann sofort einzustellen und Schreiber dieser Zeilen als 
Leiter 
der 
Naturwissenschaftlichen Kommission möglichst bald zu ver­ 
ständigen. 
Es würde alsdann veranlaßt werden, daß zur Wahrung 
der 
wissenschaftlichen Ergebnisse ein Fachmann die weitere Unter­ 
suchung 
sachgemäß 
durchführe. 
Die 
verschiedenen 
Sommerarbeiten lassen mich erst jetzt dazu 
gelangen, 
der 
Anregung 
des 
Herrn 
Schulrates Barbisch in heft 3/4, 
S. 
76, 
4. 
Jahrg. 
(1923), 
Folge 
zu 
leisten. 
Es 
handelt 
sich 
um 
einen 
Hügel, 
der 
sich etwa 250 Meter östlich 
der 
Bahnstation 
St. 
Hnton 
i. 
M. 
an 
den 
steil 
abfallenden Berghang 
anlehnt. 
Dieser 
Hügel 
sieht 
einer 
künstlichen 
Aufschüttung sehr 
ähnlich, 
da 
er 
an 
drei 
Seiten 
steil 
abfällt 
und 
oben eine kleine 
Ebene 
trägt. 
Wie 
uns 
Herr 
Schulrat 
Barbisch 
mitteilt, hält man 
allgemein 
diesen 
„Gupf" 
für 
den 
Haldensturz 
eines 
alten Eisenberg­ 
werkes. 
x 
hiezu 
ist 
zunächst 
zu 
sagen, 
daß 
der 
Hügel 
für 
einen 
mittel­ 
alterlichen 
Bergbau 
fast 
zu 
groß 
ist 
und 
daß 
die 
kleine 
Ebene auf 
seiner 
höhe 
etwas 
bergauswärts 
abfällt, 
statt 
schwach 
bergein- 
wärts, 
wie 
dies 
bei 
Haldenstürzen 
der 
Fall 
ist. 
Ruch 
setzt 
das 
Ma­ 
terial 
dieser 
Ablagerung 
noch 
über 
die 
Ebene 
hinauf 
an 
dem 
Berg­ 
hang 
fort 
und 
es 
fehlt 
die 
Mulde, 
die 
den 
Stolleneingang 
kenn­ 
zeichnet 
— 
ein 
kleiner 
künstlicher 
Schuttaushub 
stammt 
wahr­ 
scheinlich 
aus 
neuerer 
3eit 
und 
hat 
nichts 
damit 
zu 
tun. 
Ferner 
lehnt 
sich 
der 
Hügel 
an 
die 
Schichtköpfe 
der 
ost-west- 
ftreichenden 
und 
steil 
nordfallenden 
oberen 
Muschelkalkschichten 
an, 
unweit 
der 
Hangenden 
Partnachschichten. 
Bus 
diesem 
Horizont 
ist 
aber 
weit 
und 
breit 
keine 
Erzführung 
bekannt. 
Mitten 
aus 
dem 
Hügel 
— 
nicht 
an 
seinem 
Fuße 
— 
ent­ 
springen 
an 
mehreren 
Stellen 
kleine 
(Duellen 
als 
deichen 
der 
Wasserstauung' 
dies 
ist 
bei 
einer 
künstlichen 
Aufschüttung 
unwahr­ 
scheinlich, 
da 
diese 
lose 
genug 
ist, 
um 
die 
Wasserzirkulation 
im 
Innern 
zu 
ermöglichen; 
auch 
zeigen 
diese 
(Duellen 
keine 
Spur 
von 
Hotfärbung 
durch 
kolloidales 
Eisen. 
Eine 
alte 
Bergmannshalde in St. Anton 
Don 
Stefan Müller. Müller.
	        

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