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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924
Veröffentlichungsjahr:
1924-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1924

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 9 und 10

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Blumrich, Josef
Titel:
Der städtische Taxispark auf dem Oelrain in Bregenz
Beteiligte Personen:
Blumrich, Josef

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1924
  • Heft 1 und 2
  • Heft 3 und 4
  • Heft 5 und 6
  • Heft 7 und 8
  • Heft 9 und 10
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Taxispark. Blick auf das Palais, link Silberlinde, rechts Paulownie
  • Der städtische Taxispark auf dem Oelrain in Bregenz
  • Tod oder Leben?
  • Friedhofanlage im Taxispark
  • Der Plan der Friedhofanlage im Taxispark zu Bregenz
  • Bilder und Sagen aus dem Vermunt
  • Flurnamen, Flurkarten, Heimatkunden
  • Die Tilisuna
  • Das Recht von Montafon (Fortsetzung)
  • Der Hittisauer Palmesel
  • Literatur
  • Heft 11 und 12

Volltext

Der 
städtische taxispark auf dem 
Oelrain in Bregenz. 
von 
Josef Blumrich, 
Konservator 
des 
Bundesdenkmalamtes für Naturschutz. 
Selbst 
nur 
wenigen 
Bregenzern ist es bekannt, welch Herr- 
liche 
Naturschönheiten 
der 
park 
auf 
dem Gelrain bietet, der kurz 
vor 
Ausbruch 
des 
Weltkrieges 
in 
den 
Besitz der Stadt übergegangen 
ist. 
Man 
durfte 
es 
nicht 
wagen, 
ihn 
der 
breiten oeffentlichKeit zu­ 
gänglich 
zu 
machen, 
weil 
die 
Gefahr 
bestand, uneinsichtige Besuchet 
würden 
die 
Anlagen 
zu 
stark 
beschädigen, 
vertrauenswürdigen Per­ 
sonen 
aber 
war 
er 
jederzeit 
zugänglich. 
3um 
Unglück grenzt er 
unmittelbar 
an 
den 
katholischen 
Friedhof 
und 
da 
auf diesem Raum­ 
mangel 
herrscht, 
soll 
laut 
Beschlusses 
der 
Gemeindevertretung ein 
Großteil 
des 
Parkes 
in 
nächster 
Zeit 
als 
Parkfriedhof 
in Verwen­ 
dung 
kommen 
und 
das 
wäre 
auf 
das 
Lebhafteste 
zu 
bedauern. 
Den 
Grundstock 
des 
Parkes 
bilden 
etwa 
70jährige 
Bäume des 
ehemals 
Güllichschen 
Gartens, 
so 
die 
große 
Blutbuche, 
zwei 
Linden, 
zwei 
Roßkastanien 
und 
die 
Rüster 
nahe 
der 
Dilta, 
dann 
eine 
Anzahl 
Bäume 
des 
mittleren 
Wäldchens, 
ferner 
die 
stattliche 
Silberlinde 
und 
Weymouthkiefer, 
deren 
Stämme 
von 
Grund 
aus 
baumstarke 
Beste 
treiben, 
endlich 
zwei 
im 
Rasen 
freistehende 
Bäume, 
die 
am 
oberen 
Stamm 
mit 
langen 
Dornen 
bewehrte 
Gleditschie 
und 
die 
etwas 
kränkelnde, 
südjapanische 
paulownie. 
1888 
erwarb 
Fürst 
Thum 
und 
Taxis 
den 
Besitz, 
erweiterte 
ihn 
beträchtlich 
durch 
Ankauf 
und 
ließ 
durch 
seinen 
Gärtner 
U). 
Smetana 
die 
Parkanlage 
in 
der 
heu­ 
tigen 
Form 
planmäßig 
durchführen. 
Der 
park 
enthält, 
von 
vielerlei 
einheimischen 
Bäumen 
und 
Sträuchern 
abgesehen, 
gegen 
80 
fremdländische 
Baumarten, 
wovon 
die 
Hälfte 
auf 
fremde, 
darunter 
recht 
selten 
gezogene 
Nadelhölzer 
entfällt, 
die 
in 
ihrer 
(Eigenart 
sehr 
wohl 
den 
Grund 
zu 
einem 
kleinen 
botanischen 
Garten 
abgeben 
könnten. 
IDas 
dem 
parke 
seinen 
be­ 
sonderen 
Reiz 
verleiht, 
das 
ist 
die 
wunderbare 
Form 
der 
Baum­ 
kronen, 
die 
bei 
den 
vielen 
freistehenden 
Bäumen 
bis 
auf 
den 
Boden 
herabreichen, 
ein 
Beweis 
dafür, 
daß 
diese 
Bäume 
bis 
auf 
den 
heu­ 
tigen 
Tag 
sich 
einer 
besonders 
liebevollen 
Pflege 
erfreuen 
konnten. konnten.
	        

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