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Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001

Bibliografische Daten

fullscreen: Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Vierteljahrsschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs
Untertitel:
fhrsg. vom Vorarlberger Landesmuseum
Publikationsort:
Bregenz
Verlag:
Heimatverl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407654178
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001
Veröffentlichungsjahr:
1918-001-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407654178_1918_001

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Kleine Mitteilungen

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Vierteljahrsschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs
  • Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Der Astronom und Mathematiker Georg Joachim Rheticus, ein berühmter Feldkircher des XVI. Jahrhunderts
  • Dr. Hieronymus Münzer und die Feldkircher silberne Monstranz aus dem Jahre 1506, Nachtrag
  • Kleine Mitteilungen
  • Literarische Rundschau
  • Die Bedeutung der Bienen für den Obstbau und die Wechselbeziehung zwischen Insekten und Blumen überhaupt
  • Sitten und Gebräuche im großen Walsertale
  • Kleine Mitteilungen
  • Literarische Rundschau

Volltext

’ 
Mitteilungen. —- Literarische Rundschau. 49 
vorarlbergisch-liechtensteinischen Gebietes vorzubereiten, ferner beschloß man 
der Frage der Siedelungsgeschichte durch Förderung diesbezüglicher Vorarbeiten 
näherzutreten. 
Am 24. Juli fand dann die 10. Sitzung der Kommission statt. Sie hatte 
sich als die Jahresbudgetsitzung mit den Fragen der Verteilung der Kommissions 
arbeiten sowie mit den Drucklegungskosten zu befassen. Dr. Helbok legte seinen 
Bericht über den Fortgang der Arbeiten an den Regesten vor. Es ist Aussicht, 
daß die Verarbeitung der Literatur im Laufe des folgenden Jahres zu einem 
gewissen Abschlüsse kommt. Die erste Lieferung der Regesten wird noch in 
diesem Jahre erscheinen, es steht nur noch das Manuskript Dr. v. Plantas über 
die sprachliche Seite der rätischen Urkunden aus. Dann wurde beschlossen, 
die Arbeit von P. Ludewig noch in diesem Herbste in Druck zu legen. 
Eingehende Beratungen wurden dann über die Vorarbeiten Dr. Hefels (Wien) 
zu einer Ausgabe der Stadt- und Landrechte in den „Quellen“ gehalten. Hier 
wird nach Ablauf eines Jahres ein Arbeitsprogramm in Vorlage kommen. Die 
Bearbeitung der Wirtschaftsgeschichte des Klosters Mehrerau aus dem Nachlasse 
Prof. Tizians wurde Dr. Baldauf übertragen. Außerdem wurde die Bearbeitung 
der Wirtschaftsverhältnisse des Landes in der Karolingerzeit ins Auge gefaßt. 
Desgleichen wurde die Reisebeschreibung Münzers für eine eventuelle Heraus 
gabe zur Erörterung gestellt. Diesbezüglich wird mit Dr. Goldschmidt (Wien) 
Fühlung genommen werden. Zum Schlüsse hielt der Vorsitzende (Dr. Helbok) 
du Referat über die Notwendigkeit, in den „Quellen“ Abteilungen zu schaffen. 
Literarische Rundschau. 
Wilhelm Wiget. Die Laute der Toggenburger Mundarten. Frauenfeld 
1916. 170 S. 6.50 Fr. 
Karl Stucki. Die Mundart von Jaun im Kanton Freiburg. Lautlehre 
und Flexion. Frauenfeld 1917. 346 S. 11 Fr. 
(Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik. Im Aufträge des leitenden 
Ausschusses für das Schweizerdeutsche Idiotikon herausgegeben von Albert 
Bachmann. 9. und 10. Band.) 
Im 9. Bande der Bachmannschen Beiträge untersucht Wilhelm Wiget die Laute 
det Toggenburger Mundarten. Es handelt sich um das von der oberen Thur durchflossene 
Gebiet, das in die vier Bezirksämter Ober-, Neu-, Alt- und Untertoggenburg eingeteilt, aber 
nirgends durch natürliche Grenzen von den benachbarten Bezirken getrennt wird. 
Die knapp gehaltene phonetische Darstellung der Laute gibt nach einer Bemerkung über 
■die Artikulationsbasis eine kurze Beschreibung der Vokale und Konsonanten und vermerkt 
dann u. a., daß die Mundart keine stimmhaften Verschlußlaute und Spiranten besitze und 
daß ihr das Wintelersche Silbenakzentgesetz — ein derselben Drucksilbe angehörender 
Sonorlaut wird nach kurzem Vokal geschärft — eigen sei: zwei Eigentümlichkeiten, von denen 
die zweite, die Walliser Maa. ausgenommen, anscheinend alle schweizerischen, die erste die 
meisten oberdeutschen Maa. aufweisen. Ueber manche andere Punkte der Phonetik der Ma., 
wie über Vokal Übergänge, Konsonantenkombination, Länge und Kürze handelt der Verf. nicht, 
weil hierin die Verhältnisse im Toggenburg beinahe die gleichen sind wie im Appenzell, welche 
letzteren Vetsch im ersten Bande der Beiträge einläßlich besprochen hat. Aus demselben 
Grunde ist auch auf die Silbe, auf den exspiratorischen Akzent bei Appellativen und auf den
	        

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