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Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001

Bibliografische Daten

fullscreen: Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Vierteljahrsschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs
Untertitel:
fhrsg. vom Vorarlberger Landesmuseum
Publikationsort:
Bregenz
Verlag:
Heimatverl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407654178
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001
Veröffentlichungsjahr:
1918-001-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407654178_1918_001

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Fischer, Joseph
Titel:
Dr. Hieronymus Münzer und die Feldkircher silberne Monstranz aus dem Jahre 1506, Nachtrag
Beteiligte Personen:
Fischer, Joseph

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Vierteljahrsschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs
  • Vierteljahresschrift für Geschichte und Landeskunde Vorarlbergs 1918-001
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Der Astronom und Mathematiker Georg Joachim Rheticus, ein berühmter Feldkircher des XVI. Jahrhunderts
  • Dr. Hieronymus Münzer und die Feldkircher silberne Monstranz aus dem Jahre 1506, Nachtrag
  • Kleine Mitteilungen
  • Literarische Rundschau
  • Die Bedeutung der Bienen für den Obstbau und die Wechselbeziehung zwischen Insekten und Blumen überhaupt
  • Sitten und Gebräuche im großen Walsertale
  • Kleine Mitteilungen
  • Literarische Rundschau

Volltext

48 
Josef Fischer S. J. — Mitteilungen. 
„Verbindlichsten Dank für .... die freundliche Übersendung der Photographie 
der hervorragenden Feldkircher Monstranz von 1506. Ob sie eine Nürnberger 
Arbeit ist, wird sich freilich schwer mit Sicherheit entscheiden lassen; es müßte 
denn die von Ihnen wiedergegebene Marke ein N bezw. VI [also ein großes 
grad- oder umgekehrt stehendes lateinisches N] bedeuten, mit welchem Buch 
staben ja die Nürnberger Goldschmiedearbeiten schon um 1506 gestempelt waren. 
Läßt es sich vielleicht von der Seite betrachtet als solches lesen?“ 
Bei einer daraufhin erneut angestellten Untersuchung, bei der der hochw. Herr 
Karl von Ganahl wieder in bereitwilligster Weise behilflich war, ergab sich die 
unerwartete Tatsache, daß das eckige lateinische z oder die römische VI sicher 
als ein umgekehrtes N gedeutet werden muß. Die silberne Monstranz ist also 
nicht, wie oben vermutet wurde, als eine Arbeit des Feldkircher Goldschmieds 
Müller anzusehen, sondern als ein Nürnbergisches Meisterwerk zu betrachten. 
Nach dem Vorbild der Monstranz wurde dann wohl das später (1509 oder 1520 
vgl. Weizenegger-Merkle, Vorarlberg II, 172) erbaute schmiedeeiserne Sakraments 
häuschen entworfen und ausgeführt. 
Mitteilungen. 
Historische Kommission für Vorarlberg und Liechtenstein. 
Zu Beginn des Jahres wurden die Vorarbeiten zur Errichtung der Friedens- 
gedächtnisstiftung aufgenommen. Ende Jänner wurden die Einladungen zur 
Zeichnung auf die Stiftung versandt und gleichzeitig wurde in der Tagespresse 
auf die Ziele der Kommission hingewiesen. Der Erfolg war ein überraschender. 
Aus allen Kreisen der Bevölkerung des Landes liefen Zeichnungen ein. In der 
9. Sitzung der Kommission, am 10. April, konnte der Sekretär bereits eine 
gezeichnete Summe von K 66.000 nachweisen. Da damit die Stiftung in der 
Hauptsache gesichert erschien, weil nach dem bisherigen Tempo bestimmt 
anzunehmen war, daß der Rest auf K 100.000 leicht zusammenzubringen sei, 
wurde auf derselben Sitzung bereits in Beratungen übergegangen, welche die 
Errichtung der Stiftung betrafen. Außerdem wurde der Plan ins Auge gefaßt, 
den Spendern als Zeichen dankbarer Erinnerung ein Gedenkbuch in die Hand 
zu geben, zu welchem alle Mitglieder der Kommission einen populär-wissen 
schaftlichen Beitrag spenden sollten. Für den ersten Band der „Forschungen“ 
legte P. Ludewig S. J. eine Arbeit vor, welche über die Vorarlberger an Univer 
sitäten vom 13.—17. Jahrhundert handelt. Für den zweiten Band wurde eine 
Geschichte der Historiographie in Vorarlberg von Dr. Helbok ins Auge gefaßt. 
Regierungsrat von Hörmann legte dann der Kommission einen Antrag auf 
Herausgabe eines Werkes Vorarlberger Volkskunde mit eingehendem Arbeits 
programme vor. Der Antrag wurde dem Unterausschüsse für Landeskunde beim 
Vorarlberger Landesmuseum überwiesen. Zum Schlüsse der Sitzung legte der 
Sekretär noch seinen Bericht über die Versuchsgrabungen der Kommission auf 
Senden in Göfis vor. Die Grabungen waren ergebnislos. Es wurde beschlossen, 
die Anlage von praehistorischen und römischen Fundkarten des gesamten
	        

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