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Rheticus 2000

Bibliografische Daten

fullscreen: Rheticus 2000

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus
Untertitel:
Vierteljahresschrift der Rheticus-Gesellschaft
Publikationsort:
Feldkirch
Verlag:
Rheticus-Ges.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus 2000
Veröffentlichungsjahr:
2000-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185_2000

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Jahrgang 22, Heft 1 (2000)

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Niederstätter, Alois
Titel:
Neue Forschung zur Gründung der Stadt Feldkirch
Beteiligte Personen:
Niederstätter, Alois

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Rheticus
  • Rheticus 2000
  • Jahrgang 22, Heft 1 (2000)
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Neue Forschung zur Gründung der Stadt Feldkirch
  • Die Überreste der Bibliothek des Feldkircher Frühhumanisten Dr. med. Ulrich Ellenbog
  • Drohender Einsturz der Ruine Neu-Montfort
  • 32 im Wasser stehende Räder
  • Der Bildhauer August Valentin
  • Der Fall Wilhelm oder Wilhelm unerwünscht
  • Feldkircher Gymnasiasten während des NS-Regimes
  • Die Revolution von 1848 in Liechtenstein
  • Buchbesprechungen
  • Bibliographische Notizen der ARGE NATWI
  • Jahrgang 22, Heft 2 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 3 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 4 (2000)

Volltext

Alois Niederstätter 
Neue Forschungen 
der Stadt 
ron der Mitte des 12. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts vollzogen sich für die 
Vorarlberger Landesgeschichte überaus wichtige Entwicklungen. Nach dem 
Aussterben der Grafen von Bregenz kamen die Grafen von Montfort an die 
Macht, der Landesausbau erhielt neue Impulse, die Städte Feldkirch, Bregenz 
und Bludenz wurden gegründet und wichtige Burgen errichtet. Die zentralen 
politischen und wirtschaftlichen Schwerpunkte waren damit für Jahrhunderte 
fixiert. Die Bedeutung dieses Zeitalters und der Dynastie der Grafen von 
Montfort lebt bis heute unter anderem in den Wappen des Landes Vorarlberg 
und der Stadt Feldkirch weiter. 
Dennoch ist das letzte Wort über diese Epoche noch nicht gesprochen. Das 
immer feinere Instrumentarium der Geschichtswissenschaft und die laufend 
verbesserte Methodik lassen neue Erkenntnisse, eine neue Sicht der Dinge 
ebenso zu wie die in den letzten Jahren deutlich geringere Präsenz ideologischer 
Komponenten in der Landesgeschichtsschreibung. 
Vom 10. Jahrhundert ah dominierten die Grafen von Bregenz aus dem Ge 
schlecht der “Udalrichinger” Teile des heutigen Landes Vorarlberg, Graubün- 
dens, des nachmaligen Kantons St. Gallen, des Allgäus sowie oberschwäbisches 
Gebiet in unterschiedlicher Intensität. Der Tod des Grafen Rudolf von Bregenz, 
des letzten männlichen Sprosses seines Geschlechts um 1150 bildete schließlich 
eine Zäsur in der Geschichte dieser Landschaften. Das Erbe wurde zwischen 
Rudolfs Schwiegersohn, dem Pfalzgrafen Hugo von Tübingen, und Graf Rudolf 
von Pfullendorf, der einer anderen Linie der Udalrichinger entstammte und 
überdies ein Neffe des letzten Bregenzers war, geteilt. Hugo von Tübingen 
erhielt die Grafenrechte und den Hausbesitz in Rätien sowie die Güter an der 
Donau, Rudolf von Pfullendorf die Besitzungen um Bregenz sowie die Vogtei 
über das Hochstift Chur. 1 Diese Vorgänge spielten sich in einem prominenten 
verwandtschaftlichen Umfeld ab: Die Gattin Rudolfs des Letzten von Bregenz 
war Wulfhilde, die Schwester Welfs VI., der durch Jahrzehnte Senior des 
Weifenhauses war.
	        

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Rheticus 2000. 2000-01-01.
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