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Rheticus 2000

Bibliografische Daten

fullscreen: Rheticus 2000

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus
Untertitel:
Vierteljahresschrift der Rheticus-Gesellschaft
Publikationsort:
Feldkirch
Verlag:
Rheticus-Ges.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus 2000
Veröffentlichungsjahr:
2000-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185_2000

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Jahrgang 22, Heft 1 (2000)

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Schreiber, Eduard
Titel:
Der Bildhauer August Valentin
Beteiligte Personen:
Schreiber, Eduard

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Rheticus
  • Rheticus 2000
  • Jahrgang 22, Heft 1 (2000)
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Neue Forschung zur Gründung der Stadt Feldkirch
  • Die Überreste der Bibliothek des Feldkircher Frühhumanisten Dr. med. Ulrich Ellenbog
  • Drohender Einsturz der Ruine Neu-Montfort
  • 32 im Wasser stehende Räder
  • Der Bildhauer August Valentin
  • Der Fall Wilhelm oder Wilhelm unerwünscht
  • Feldkircher Gymnasiasten während des NS-Regimes
  • Die Revolution von 1848 in Liechtenstein
  • Buchbesprechungen
  • Bibliographische Notizen der ARGE NATWI
  • Jahrgang 22, Heft 2 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 3 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 4 (2000)

Volltext

Eduard Schreiber 
Der Bildhauer A 
August Valentin wurde am 8. 2.1858 auf Cavaleruns in Abtei als Sohn der 
Martha Valentin geboren. In Gröden besuchte er die Fachschule für kirchliche 
Kunst und machte sich dann in Brixen als Bildhauer ansässig. Am 6. 8. 1888 
heiratete er zu St. Ulrich in Gröden die Spezerei- und Galanteriewarenhändlerin 
zu Brixen Agnes Vinatzer, die am 12. 2. 1855 als Tochter des Müllers Joseph 
Vinatzer und der Maria Anna Schmalzl zu St. Christina in Gröden geboren wor 
den war. 
In Brixen fing August Valentin ganz bescheiden mit einem Gehilfen beim 
„Seidner“ an. Nach und nach bildete er sich aber tüchtige Arbeitskräfte als 
Bildhauer und Faßmaler heran. Unter diesen sind vor allem Alois Peskoller und 
Johann Matthias Peskoller zu nennen. So konnte er auch bald eine größere 
Werkstatt beim „Siechen“ eröffnen. Dann finden wir ihn im „Lachmüller-Haus“ 
und schließlich im eigenen Hause in der Bahnhofstraße/Erzherzog Eugen- 
Straße Nr. 6 (dann Nr. 21; heute steht an dieser Stelle ein moderner Bau), wohin 
er im Jahre 1897 mit seinem Betrieb umzog. Dort eröffnete er im Jahre 1903 
das Hotel/Cafe „Central“, da er das früher blühende Gewerbe als Bildhauer, das 
er zwar einstweilen neben dem Gastgewerbe noch weiterführte, wegen der vie 
len Konkurrenz allmählich aufgeben mußte. Das Hotel „Central“ zählte bald, 
vor allem wegen der vorzüglichen Küche, zu den angesehensten Gaststätten von 
Brixen. 
Die Eheleute August Valentin und Agnes Vinatzer hatten sechs Kinder. 
August Valentin ist es auch weitgehend zu verdanken, daß in Brixen am 18. 8. 
1900 die erste Tischler-Werksgenossensehaft errichtet wurde. Im Jahre 1915 
rückte er als Zugsführer zu den Standschützen ein und tat neun Monate lang 
Dienst im Felde. 
Nachdem die Ehefrau Agnes Vinatzer-Valentin am 12. 8. 1932 gestorben war, 
folgte ihr der Gatte August Valentin nach acht Jahren, am 24. 12. 1940, in das 
Jenseits. Er wurde am Stephanstag auf dem Stadtfriedhof in Brixen begraben. 
Die Sterbegottesdienste wurden am Johannestag gelesen. 
In Südtirol finden sich zahlreiche Altäre, Statuen und Reliefs aus der Hand bzw. 
Werkstatt von August Valentin. Hier seien folgende Orte genannt: Brixen
	        

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Rheticus 2000. 2000-01-01.
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