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Rheticus 2000

Bibliografische Daten

fullscreen: Rheticus 2000

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus
Untertitel:
Vierteljahresschrift der Rheticus-Gesellschaft
Publikationsort:
Feldkirch
Verlag:
Rheticus-Ges.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus 2000
Veröffentlichungsjahr:
2000-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185_2000

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Jahrgang 22, Heft 1 (2000)

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Huber, Franz J.
Titel:
Drohender Einsturz der Ruine Neu-Montfort
Beteiligte Personen:
Huber, Franz J.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Rheticus
  • Rheticus 2000
  • Jahrgang 22, Heft 1 (2000)
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Neue Forschung zur Gründung der Stadt Feldkirch
  • Die Überreste der Bibliothek des Feldkircher Frühhumanisten Dr. med. Ulrich Ellenbog
  • Drohender Einsturz der Ruine Neu-Montfort
  • 32 im Wasser stehende Räder
  • Der Bildhauer August Valentin
  • Der Fall Wilhelm oder Wilhelm unerwünscht
  • Feldkircher Gymnasiasten während des NS-Regimes
  • Die Revolution von 1848 in Liechtenstein
  • Buchbesprechungen
  • Bibliographische Notizen der ARGE NATWI
  • Jahrgang 22, Heft 2 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 3 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 4 (2000)

Volltext

Franz J. Huber 
Drohender Einstur 
Neu-Montfort 
D'\q Vorarlberger Ruine Neu-Montfort, das Wahrzeichen von Götzis, ist ein 
beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt aus nah und fern und war schon öfters 
Sorgenkind der Gemeinde. Ohne die im vergangenen Jahrhundert durchgeführ 
ten Erhaltungsmaßnahmen hätten Wind und Wetter schon längst einen 
Steinhaufen aus der Montforter-Burg gemacht. 
Die Erbauungszeit der Neu-Montfort dürfte zwischen 1311 und 1319 liegen.' Es 
war eine Zeit dauernder Auseinandersetzungen der Grafen von Montfort mit 
ihren Nachbarn und Verwandten, den Reichsrittem Tumb von Neuburg. Im 
Inventarteil der Verkaufsurkunde der Reichsherrschaft Neuburg von 1363 steht 
der vielsagende Satz: “... mit dem burstal, da die nuve von Montfort uff lit....“ . 2 
“Was war das für ein Burgstall, der ursprünglich zur Herrschaft Neuburg gehör 
te? Wer hatte die Vorgängerburg verfallen lassen oder zerstört und damit den 
Standort von Neu-Montfort zu einem Burgstall gemacht? Eine immer noch 
offene Frage, die uns bis heute keine Urkunde mit Sicherheit beantwortet. 
Die “Neue Burg” wird urkundlich erstmals im Teilungsvertrag der Herrschaft 
Feldkirch, ausgestellt zu Constanz am 2. März 1319, genannt. 3 Trotz ihrer ver 
kehrsbedingt großen Bedeutung wohnte nie ein Graf von Montfort selbst in 
ihrem Gemäuer. Sie wurde immer durch Vögte verwaltet, zuerst durch montfor- 
tische, dann durch habsburgische. Im Appenzellerkrieg durch die 
Aufständischen 1406 erobert und besetzt, bildete sie bis 1408 eine wichtige 
Bastion des “Bundes ob dem See” im Rheintal. 4 Von einer Zerstörung war nie 
die Rede. 
Zwischen 1563 und 1574 ließen der Vogt der Herrschaft Feldkirch, Eitel Hans 
Gienger und seine Frau, sie wohnten auf Neu-Montfort, die letzten großen 
Instandhaltungs- und Umbauarbeiten durchführen. Diese betrafen vor allem den 
Palas und die oberen Turmgeschosse. 5 
Am 12. September 1693 starb der letzte auf Neu-Montfort wohnende Burg 
verwalter Urich Koch 6 , ein Sohn des sagenumwobenen Säckelmeisters
	        

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Rheticus 2000. 2000-01-01.
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