Bodenseebibliotheken Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Rheticus 2000

Bibliografische Daten

fullscreen: Rheticus 2000

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus
Untertitel:
Vierteljahresschrift der Rheticus-Gesellschaft
Publikationsort:
Feldkirch
Verlag:
Rheticus-Ges.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Rheticus 2000
Veröffentlichungsjahr:
2000-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407605185_2000

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Jahrgang 22, Heft 1 (2000)

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Niederstätter, Alois
Titel:
Neue Forschung zur Gründung der Stadt Feldkirch
Beteiligte Personen:
Niederstätter, Alois

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Rheticus
  • Rheticus 2000
  • Jahrgang 22, Heft 1 (2000)
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Neue Forschung zur Gründung der Stadt Feldkirch
  • Die Überreste der Bibliothek des Feldkircher Frühhumanisten Dr. med. Ulrich Ellenbog
  • Drohender Einsturz der Ruine Neu-Montfort
  • 32 im Wasser stehende Räder
  • Der Bildhauer August Valentin
  • Der Fall Wilhelm oder Wilhelm unerwünscht
  • Feldkircher Gymnasiasten während des NS-Regimes
  • Die Revolution von 1848 in Liechtenstein
  • Buchbesprechungen
  • Bibliographische Notizen der ARGE NATWI
  • Jahrgang 22, Heft 2 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 3 (2000)
  • Jahrgang 22, Heft 4 (2000)

Volltext

Alois Niederstätter 
Neue Forschungen zur Gründung der Stadt Feldkirch 
außerdem jüngst, daß die Namengebung im ministerialischen Umfeld Hugos 
von Montfort auf die Kreuzzüge hinweist, so vor allem Bilgerinus de Castro 
Brigantino, dann die Vornamen Philipp und Jakob in der Urkunde von 1218, 
die mit den Ministerialen von Montfort in Verbindung gebracht werden. Ein 
Zweig der Ritter von Ems trug den Namen Haiden/Haidenli, der sprachlich auf 
das Heidenland weist. Den Forschungen von Karl Heinz Burmeister verdanken 
wir die Mitteilung, daß der Dichter Rudolf von Ems Stoffe verarbeitete, von 
denen er nur aus der jüdischen Literatur Kenntnis haben konnte. Die Spuren 
eines verhältnismäßig intensiven Beziehungsfeldes zwischen Vorarlberg und 
dem Heiligen Land an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert verdichten sich 
also zusehends. Möglicherweise erhielt Graf Hugo gerade dort, im Heiligen 
Land, die Anregung für die Wahl des Namens “Montfort”. Diese Kontakte 
könnten auf Graf Rudolf von Pfullendorf zurückgehen, der sich nach dem Tod 
seines Sohnes 1167 als Pilger nach Jerusalem begeben hatte, um sich dem 
Dienst des Heiligen Grabes zu widmen, wo er um 1180 starb. 
Man darf annehmen, daß Hugo seine Feldkircher Stiftung, die Johanniter 
kommende, auch als seine Grablege bestimmte. Die genaueren Umstände sind 
freilich nicht hinreichend geklärt. Bislang ging die Historiographie davon aus, 
in St. Johann habe sich ein Hochgrab Hugos befunden, das aufgrund einer 
Zeichnung des Benediktinerpaters Gabriel Bucelin als Kenotaph des 14. 
Jahrhunderts bezeichnet wurde. Das Fragment der Grabplatte sei - nach Abbau 
des Hochgrabes - in die Pfarr- bzw. Domkirche St. Nikolaus übertragen worden, 
wo es sich noch heute befindet. Helmut Häusle 39 macht nun aber zurecht auf 
signifikante Unterschiede zwischen der schlecht erhaltenen Sandsteinplatte in 
der Domkirche und Bucelins Zeichnung aufmerksam und fordert daher drin 
gend eine neuerliche, auch wissenschaftlich fundierte kunsthistorische Prüfung. 
Jene Grabplatte, die Bucelin der Nachwelt überlieferte, datiert Häusle mit guten 
Argumenten - insbesondere aufgrund der Buchstabenformen - in die Mitte des 
15. Jahrhunderts. Damit ist nach wie vor nicht entschieden, ob Hugo I. tat 
sächlich in St. Johann beigesetzt war, wie das hic sepultus des späteren 
Hochgrabs suggeriert. Die nach wie vor nicht dokumentierte Grabung in der 
Johanniterkirche beschäftigte sich mit dieser Problematik allenfalls am Rande. 
Lange Zeit war umstritten, welcher Teil der Stadt Feldkirch als der älteste zu 
gelten habe. Sowohl Benedikt Bilgeri wie Karl Heinz Burmeister argumentieren 
in ihren Beiträgen zur Feldkircher Stadtgeschichte, die Neustadt bis zur St. 
Nikolauskirche sei der Siedlungskem. 40 Ausgangspunkt ihrer Argumentation ist 
die Annahme, man habe die Stadt an die bereits bestehende oder gleichfalls im 
Bau befindliche Burg ankoppeln müssen. Deswegen sei der zu Füßen der
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Ausgabe

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) DFG-Viewer OPAC
TOC

Artikel

PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Ausgabe

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Artikel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Rheticus 2000. 2000-01-01.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.