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Appenzeller Kalender 1977

Bibliografische Daten

fullscreen: Appenzeller Kalender 1977

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Appenzeller Kalender
Untertitel:
für das Jahr ..
Publikationsort:
Trogen
Verlag:
Kübler
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407297863
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Appenzeller Kalender 1977
Veröffentlichungsjahr:
1977-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz407297863_1977

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Appenzeller Kalender
  • Appenzeller Kalender 1977

Volltext

mit Hilfe von einigen Kursen selbst weiter. 
Sein Beruf ist zugleich sein Hobby, dem er 
sich mit aller Liebe und Sorgfalt widmet. 
Die Freude an den Stukkaturen war nicht 
zu allen Zeiten gleich gross. Es wurde einiges 
gesündigt im Pfarrhaus Trogen. Die Dekora 
tionen wurden mehrmals überstrichen, die 
eingelegten Spiegel im Treppenhaus ver 
schwanden unter der Farbe. Uber die drama 
tische Hirschjagd wurde ein Kabel gehängt 
und dem sterbenden Hirsch um den Hals ge 
bunden. Risse zeigen die jahrelange «Arbeit» 
der Holzkonstruktion. Die Stuckbilder sind 
geschwärzt und schadhaft. 
Zuerst werden die eigentlichen Gipserarbei 
ten gemacht, die Risse ausgebessert und Un 
terlagen ersetzt. Die beschädigte Dekoration 
wird auf Plastik gepaust, das Alte wegge 
schlagen und mit Hilfe der Vorlage wieder 
nachgearbeitet. 
Karl Tobler mischt seine Masse aus Weiss 
kalk, Quarzsand und Leimwasser. Der Rest 
ist natürlich Geheimnis ... Er steht da wie 
wahrscheinlich einst die Moosbrugger, ruhig, 
überlegen und stuckiert mit flinker, sicherer 
Hand die herrlichen geschwungenen Formen 
des Rokoko. 
Literatur: 
Schweizer Heimatbücher: Trogen von Oskar 
Wohnlich und Walter Schläpfer. Gesellschaft 
für Schweizerische Kunstgeschichte: Andreas 
F. A. Morel: Andreas und Peter Anton Moos 
brugger / Zur Stuckdekoration des Rokoko in 
der Schweiz. Franziska Schläpfer 
Zwää Chrüüz am Weg 
von Walter Koller, Appenzell 
Zwee Weg füered hütt vo Appezöll off 
Gonte. Vor eppe hondertvierzg Johre aber 
ischt di alt Gonterschtrooss de enzig gsee, 
die vile chlinne Fuesswegli uusgnoh. Da bim 
Chloschter oss is d Sandgrueb abi bis geg s 
de Schmettebach, vo da uus em Kaubach noi, 
de Chesselismöhli zue. Da, wo hütt d Engge- 
hötterschtrooss Hondwil zue goht, eppe hon- 
dert Meter drob obe, stoht e Wegandacht, e 
Stazio, wie mer säät. Wenn mer vo da uus 
gege Kau uiluegt, siet mer zom Stuune 500 
Meter quer ober d Hemet e zweiti Stazio. Hütt 
bhaab a de neue Landschtrooss, iss ebe doz- 
mool zmetts i de Hönderböhl-Hemet inn 
gstande. Omm die zwää Chrüüz gäschtet gär 
e seltzni Gschicht. 
Z Gonte hönne fangts aa. Omm diseb Zit 
hets da inne zwee egschtere chech Posse gge 
— ond e gär e fiis, hübsches Meedli. All Buebe 
heed weg s ehre nooch de Chopf uusdreit. Vo 
baar luuter Noiluege heed s schogär vergesse 
am Lendauerli z suuge, wenn das Meedli dör 
d Füürschau ischt, eppe i d Chülche, oder de 
Feggere noi. 
Dass au disebe zwee cheche Gonter off das 
Meedli gspannt heed, het s gaaz Doof gwesst. 
En devo, de Veelis Kaloni, ischt en waul- 
habege Flood gsee, mer het gsäät, de chönn 
denn emol gad s Törli zuetue, wenn s ane eebe 
gäng. Debei ischt aber sis Göld s enzig gsee, 
wo eme het chöne passe an em. Sös iss nemlig 
nütz gsee mit em omm ond omm. En vertaa- 
serede Schtriiter ischt er gsee, ond en Chäät- 
ler, fascht kenn letzere. Gaaz Täg het er 
berlanged, ond denn iss amel nüd gad omm 
e paar Batze gange. Er het em Meedli scho e 
paarmol wele d Uufwaatig mache. S Mocks 
Sefeli, so het s khässe, het dezwor s Göld ond 
die Hemete, wo n em emol khöre werid, au 
gsee. Aber tüüf im Heez inne het s halt en 
Spalt kha. De Brogersch Seff het ehre i d 
Auge gstoche. Seb ischt ebe der ee gsee, vo 
dene zwee cheche Posse. Er ischt gär en statt 
lege Pooscht gsee, e guet Tääl de hübscher as 
Hüt 
choch ich Hüi 
öppis guets 
Frischeier- 
Teigwaren 
m 
JUWO-Punkte
	        

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Appenzeller Kalender 1977. 1977-01-01.
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