Bodenseebibliotheken Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1987-09

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1987-09

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Kultur
Untertitel:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft
Publikationsort:
Dornbirn
Verlag:
Verein KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz310869048
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1987-09
Veröffentlichungsjahr:
1987-09-01
Information:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1987-09

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz310869048_1987_09

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Springenschmid, Ingo
Titel:
Eine Landesgalerie für sich - 3 Jahre Galerie Sigma
Beteiligte Personen:
Springenschmid, Ingo

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kultur
  • Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1987-09
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kultur Im/Um-Bruch oder Jedermann für Jedermann
  • Der Pfaffenspiegel ist trüb geworden
  • Eine Landesgalerie für sich - 3 Jahre Galerie Sigma
  • Harter Literaturweh-Bewerb
  • Gorbatschow macht's möglich
  • Blintimus Blinsky und die Unbedenklichkeit
  • Magazin
  • Reaktionen
  • Sprachrisse zu Ingo Springenschmids "Pattstellung"
  • Der literarische Beitrag: Otto Nachbauer - Rückzug
  • Elmar Grabherr und die Politik seiner "Vorarlberger Geschichte"

Volltext

10 
KULTUR 
Eine Landesgalerie für sich 
3 Jahre 
Galerie 
Das Gespräch mit Christine Jansen 
führte Ingo Springenschnid. 
zen, aber ich muß von dem Künstler 
hunderprozentig überzeugt sein. 
Kultur: Drei Jahre Sigrna - ein Kultur: Dennoch scheint mir der 
Kampf gegen Windmühlen? Gab es Wi 
derstand seitens der Behörden, der 
Künstler, oder waren es einfach 
die obligaten Startschwierigkei- 
ten, wie sie jedes andere Unter 
nehmen auch kennt? 
Jansen: Natürlich ist eine Galerie 
kein Unternehmen wie jedes andere. 
Kunst ist immer etwas Ungreifba 
res, etwas, womit Leute Schwierig 
keiten haben sich zu identifizie 
ren. Ich möchte nicht sagen, daß 
ich gegen jemand gekämpft habe, 
ich habe für die Galerie und die 
Kunst gekämpft. Die Frage ist: was 
ist die Galerie Signa, wer ist 
Christine Jansen, was möchte sie 
in Vorarlberg machen? Widerstand 
vielleicht insofern, als ich weni 
ger mit den ortsansässigen Künst 
lern als vielmehr mit österreichi 
schen und jungen Vorarlberger 
Künstlern, die in Wien ihren Weg 
gemacht haben, zusammenarbeite. 
Kultur: Gibt es soetwas wie ein 
Programm? - Vemissagen mit Vor 
arlberger Künstlern waren optisch 
immer ein Renner. Im Lande weniger 
geläufige Künstler finden weniger 
Publikum. Hier eine Balance zu 
halten, scheint schwierig. Oder 
gibt es soetwas wie das Diktat des 
Kunstmarktes? 
Jansen: Das Programm wird nicht 
durch den Kunstmarkt diktiert, 
sondern eher von mir persönlich. 
Das ist ein wichtiger Punkt für 
mich. Im Grunde genommen mache ich 
das,was ich für richtig halte. Si 
cherlich, wenn man eine Galerie 
führt, soll man Trends unterstüt- 
Zeitraum von wirklich aktueller 
Kunst immer knapper zu werden. An 
genommen , ein Künstler der frühen 
achziger Jahre, im Trend der neuen 
Malerei, wurde damals gebührend 
präsentiert. Um ehrlich zu blei 
ben, bleibt er seiner Tour treu. 
Vorausgesetzt, daß seine Qualität 
gleich bleibt, ist er für Ihre Ga 
lerie nach Jahren noch gleich in 
teressant wie bei seiner ersten 
Ausstellung? 
Kultur: Dennoch fällt auf, daß Sie 
bisher noch von keinem Künstler 
eine zweite Ausstellung gemacht 
haben. 
Jansen: Das ist richtig. Wenn ein 
Künstler im Vorarlberger Raum öf 
ters ausstellt, muß ich zuwarten. 
Karl-Heinz Ströhle stellte vor 
zwei Jahren aus, er wird 1988 wie 
der ausstellen, ein für alle Be 
teiligten richtiger Zeitraum. Bei 
einer schnelleren Wiederholung 
würde die Entwicklung eines Künst 
lers zu wenig deutlich. 
Jansen: Natürlich bleibt er wei- Kultur: Aus Ihren Anmerkungen 
terhin interessant. Wir kommen zu 
dem Punkt zurück, daß die Galerie 
überzeugt sein muß. Ich möchte 
keine einmalige Sache mit einem 
Künstler machen. Ich möchte, daß 
die Zusammenarbeit bleibt und es 
ist mir egal, ob der Trend in 
Richtung "Neue Geometrie" oder an 
ders läuft. Auf jeden Fall ist es 
nicht gut, auf einen fahrenden Zug 
aufzuspringen. Ich möchte meine 
Künstler nicht wechseln, und ich 
stehe hinter den Künstlern, die in 
meiner Galerie vertreten sind. 
spricht ein wenig Pioniergeist. 
Offensichtlich legen Sie gar nicht 
so großen Wert darauf, allzu fest 
im Sattel zu sitzen. Wirklich "si 
chere" Künstler fehlen in Ihrem 
Programm. Das gefällt mir. Aber 
von woher kommen die jungen Leute, 
die bei Ihnen ausstellen wollen? 
Gibt es hier Empfehlungen oder be 
suchen Sie die Akademien, bzw. 
kommt der Künstler einfach voll 
Vertrauen zu Ihnen? 
Jansen: Alle drei Möglichkeiten 
treffen zu. Ich bin sehr viel un 
terwegs und besuche sowohl Akade 
mien als auch Ateliers. 
Kultur: Die Stellung einer Gale 
rie, die viel Idealismus bekundet, 
wird einer verwalteten Kultur ei 
niges aufzulösen geben. Glauben 
Sie, daß eine, für die moderne 
Konst aufgeschlossenere Instanz, 
wesentliche Änderungen bewirken 
kann? 
Jansen: Eindeutig! Ich habe mich 
auch mit Dr. Lins unterhalten, er
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Ausgabe

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) DFG-Viewer OPAC
TOC

Artikel

PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Ausgabe

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Artikel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Zeitschrift Für Kultur Und Gesellschaft 1987-09. 1987-09-01.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.