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Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Kultur
Untertitel:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft
Publikationsort:
Dornbirn
Verlag:
Verein KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz310869048
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04
Veröffentlichungsjahr:
1986-04-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz310869048_1986_04

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Titel:
Die vorletzte Seite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kultur
  • Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04
  • Industrialisierung im Bodenseeraum
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kraftwerksprojekt untere Ill: Kein Mut zu Alternativen
  • Plutonium is good for you
  • Interview mit Erich Fried
  • Schreiben und Mundwerk: Bericht von den St. Gerolder Literaturtagen
  • Tone im Kinderland
  • Plattentipps
  • Galerienspiegel: Kehrt-Wendungen an der Schauseite
  • Kolumne
  • Film Schnipsel
  • Der Literarische Beitrag: ich arbeite für zwei länder
  • Die vorletzte Seite

Volltext

Wegen der Beziehungen macht kei 
ner mit. Obwohl gerade den Bur 
schenschaften ein bevorzugter 
Platz auf dem Beziehungskarussell 
zukommt, will dort keiner was da 
von wissen. Die fast vollzählige 
Landesregierung zählt z.B. zu den 
Altherren. Wenn da kein Job ab 
fällt. Ihre Wertvorstellungen, 
die sie sich selbst und anderen 
anerziehen wollen, ist die 
christlich-soziale Lehre, die bei 
Burschenschaften bis jetzt wohl 
nur innerhalb der Gruppe funktio 
niert hat, und dort wurde sie, 
zumindest in den schlagenden Ver 
bindungen, hart mit dem Säbel 
erkämpft. 
Andy Scalet im "Wann & Wo" vom 
24. April 1986 
die 
vorletzte 
seite 
Daß ihr euch anschiffts (oder im 
derben Allemamisehen: anbrunzt) 
vor Lachen garantiert euch: Nor 
bert. 
Dr. Norbert Fink im FKC-Film- 
programm 3/86 
Dies kann diese Showtruppe von 
Moskau bis Feuerland auch tun, 
doch nicht im letzten Provinzkaff 
der Welt, welches die Unver 
schämtheit besitzt, ihren Auffüh 
rungsort "Kulturhaus" zu nennen, 
dem aber nichts besseres ein 
fällt, als die größte Kultur 
schande zu begehen und die tro- 
pisch-tppigen Kurven durch künst 
lerisch völlig unpassende Tüch- 
lein bedecken zu lassen. Ich muß 
sagen, ich war an diesem Abend 
nicht dabei, kenne aber diese 
Show und war auch selbst schon in 
Brasilien. 
Dr. Norbert Fink im FKC-Filmpro- 
gramm 3/86 
Es ist seltsam, daß über das 
Schönste und Erhabenste, das die 
Demokratie zu bieten hat, nämlich 
die Wahl in voller Freiheit, am 
wenigsten geschrieben wird. 30 
Jahre Berufserfahrung als politi 
scher Journalist haben mich noch 
immer nicht abgestumpft gegenüber 
dem Vorgang des Wählens an sich: 
Wie da Menschen, die schon sehr 
alt, sehr krank oder beides sind, 
sich mühsam die Stiegen hoch 
schleppen - etwa in einer Schule 
im 1. Wiener Bezirk - wie sie 
dann herumirren auf den Gängen, 
irgendwie dann doch das richtige 
Zimmer finden, die Wahlzelle auf 
suchen, dann das Kuvert abgeben 
und beobachten, wie es im Schlitz 
der Urne verschwindet, wie diese 
Menschen alles mit großem Emst 
und Gewissenhaftigkeit tun, das 
ist schon ergreifend. Wie empö 
rend ist da das Verhalten jünge 
rer Bürger, die ihr Stimmrecht 
faktisch wegschmeißen, weil sie 
lieber ins Grüne fahren. 
Kurt Vorhofer in der "Neuen" vom 
6.5.1986 
Im Geschlechtsleben würde, so Dr. 
Sausgruber, der emotionelle Teil 
vielfach noch unterschätzt. 'Bei 
der Fremdbefruchtung etwa wird 
diese Komponente nicht beachtet- 
Da holt man Onanisten in die Kli 
nik, den Samen, den sie liefe®S|§ 
verpflanzt der Arzt - das mac 1 
ja kein Frosch!" Die Gefühlssei 
sei doch bei solchen Praktiki 
völlig ausgeklammert. 
"Wann 8 Wo" vom 7.5.1986 
Mit diesem Brief möchten wir vor 
erst das Lustenauer Thema mit 
viel Wind un wenig Wehen, das ei 
ne "Leserbriefaktion" über halb 
Europa zeigte, abschließen. 
Redaktionelle Anmerkung zu einem 
Leserbrief zun Entbindungsheim 
Lustenau, VN vom 10.5.1986 
Heute gibt es aber in der Welt 
für die freiheitlichen Völker nur 
einen einzigen Feind, die Sowjet 
union. (...) Durch den Zwischen 
fall in Tschernobyl ist auch die 
Illusion der atomwaffenfreien Zo 
nen auf der Strecke geblieben. Es 
ist bezeichnend, daß ausgerechnet 
die skandinavischen Staaten, die 
die Vorkämpfer dieses nebelhaften 
Konzeptes waren, am härteste® 
durch die sowjetische Explosion 
betroffen wurden. Atomwaffenfreie 
Zonen, speziell, wenn es sich un 
enge Streifen handelt, dienen 
nicht der Sicherheit der Bevölke 
rung. Sie sind ein Trugbild, 
oder, um marxistisch zu sprechen, 
'Opium für das Volk". 
Otto Habsburg in der VN vom 
10.5.1986 
Feldkirch (kw).-Während die Eman 
zipation weltweit am absteiqenden 
Ast ist, scheint sie am Verbre 
chenssektor erst richtig Fuß zu 
fassen. "Mir ist eine Dame, die 
mit einem Beil auf Einbruchstour 
geht, jedenfalls noch nie unter 
gekommen", stellte Staatsanwältin 
Sieglinde Puchner gestern im Zuge 
einer Jugendschöffenverhandlung 
erstaunt fest. 
Katja Winkler in der 'Neuen" vom 
16.5.1986 unter dem Titel "Ein 
brecherin schwang Beil" 
ORTNER CONTRA KUN7NER? 
Wem die Atomlobby auf dem Konti 
nent weiterhin von der westlichen 
Sicherheit mit dem sekundären Be 
tonmantel spricht (lügt), wird 
der britische Lgw^J|i® leichtfer 
tiges Gelächter anstimmen. 
FOR in den VN vom 20.5.1986 
Und noch etwas sollten wir uns 
merken. Nichts wurde von Masserr 
;trationerv vor der sowjeti- 
oder tschechischen Bot- 
befcamt, obwohl sich auch 
jjjran 
>roef«n haben mußte, daß 
die Sicher^aitsvoarkehrungen und 
menschliches Versagen in| Kern 
kraftwerken der 
größeres Ri^ 
paßt eben 
den Wejgjjhf 
über dehb Osten 
Genei 
der siW if 
dreimal 
reicher" vorsti 
vom 20.5.19& 
Oststaa 
ilhelm 
zte
	        

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