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Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Kultur
Untertitel:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft
Publikationsort:
Dornbirn
Verlag:
Verein KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz310869048
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04
Veröffentlichungsjahr:
1986-04-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz310869048_1986_04

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Bracharz, Kurt
Titel:
Tone im Kinderland
Beteiligte Personen:
Bracharz, Kurt

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kultur
  • Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 1986-04
  • Industrialisierung im Bodenseeraum
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kraftwerksprojekt untere Ill: Kein Mut zu Alternativen
  • Plutonium is good for you
  • Interview mit Erich Fried
  • Schreiben und Mundwerk: Bericht von den St. Gerolder Literaturtagen
  • Tone im Kinderland
  • Plattentipps
  • Galerienspiegel: Kehrt-Wendungen an der Schauseite
  • Kolumne
  • Film Schnipsel
  • Der Literarische Beitrag: ich arbeite für zwei länder
  • Die vorletzte Seite

Volltext

Ein "Familienkunstfilm", wie im 
Programm angekündigt, ist Tone 
Finks dritter langer Film "Kati- 
jubato" sicher: seine Familie ist 
darin zu sehen und seine Kunst 
auch. 
ist 
Im übrigen tut man 
Beschreibung sei 
eine Kritik ist 
lieh, denn es 
man kritisieren 
buch (von Tone 
es zwar gegeben haben, man kann 
sich aber nur schwer vorstellen, 
mit einer 
schwer; 
cht mög- 
da, was 
in Dreh- 
ra) soll 
wie es 
(höchstens al< 
Finkschen Kritz 
ra (Gee Pe Wi 
brav geradlini 
haben könnte 
Storyboard von 
Leien), die Kame- 
ter) hält immer 
drauf aufs Abzu 
lichtende, und statt Darstellern 
gibt es Mitwirkende, aber Mitwir 
kung läßt sich ja nun auch nicht 
werten. 
Mit Kritisieren ist es also nix. 
Dafür kam man sich im Wiederer 
kennen üben: die mechanischen 
Spielzeuge hat man schon in der 
’Narrohut" gesehen, den Fernseh 
ansager kernt man aus Monty Py 
thon-Shows, die verwendete Tech 
nik, die Entstehung einer Zeich 
nung direkt zu filmen, aus Cha- 
brols Picasso-Film, die Material 
aktion aus dem Wiener Aktionismus 
(dort freilich mit tabuierterem 
Material als Honig), und einige 
der Mitwirkenden aus dem eigenen 
Bekanntenkreis. 
■ * '•> 1 jjr,- £ 
Weite Partien werden jeden ehema 
ligen SLper-8-Fi Imer an die Pick 
nicks, Badeausflüge und besoffe 
nen Blödeleien erinnern, die er 
unweigerlich auch mal gefilmt hat 
mit seiner ersten Kamera. Später 
hat er es aufgegeben, weil ihm 
klargeworden ist: damit kommt man 
nie ins Kino. 
Denkste, würde Tone Fink sagen, 
oder wohl eher: Heascht denkt, jo 
Füdla! 
Der ”Engelsturz" 
aus Tone Fink's 
KATIJUBATO 
Ein zu Recht unbekannter Münchner 
Filmjoumalist witterte Verwand 
schaft zu Wilhelm Busch und Ach- 
tembusch (Wilhelm- und Achtem- 
busch, hätte ich beinahe ge 
schrieben, täte man dem ersten 
damit nicht so Unrecht) und zu 
Picasso und allen Naiven dieser 
Welt - naja, über Adam und Lucy 
(die afrikanische, nicht die aus 
den Peanuts) sind wir ja alle ir 
gendwie verwandt. 
Man sitzt also achtzig Minuten im 
Kino und sieht KAtharina, TImo, 
JUdith, BArbara und TOne in einem 
Film, der aussieht, als seien Vi 
deoclips aneinandergefügt worden, 
die alle Werbung machen sollen 
für einen fröhlichen Kindemach- 
mittag bei Tone und'Barbara. Da 
darf nach Herzenslust herunge- 
schmiert, geplanscht, gehopst und
	        

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