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Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 2014 (132)

Bibliografische Daten

fullscreen: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 2014 (132)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung
Publikationsort:
Ostfildern
Veröffentlichungsjahr:
1869
Verlag:
Thorbecke

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408032952
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-94942
Titel:
Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 2014
Band, Heft, Nummer:
132
Publikationsort:
Ostfildern
Veröffentlichungsjahr:
2014
Verlag:
Thorbecke

Physikalischer Standort:
Konstanz, Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM)
Signatur:
7 gsa 2/s23a-132
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz014854767_2014

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Niederstätter, Alois
Titel:
Jahresbericht des Präsidenten über das Vereinsjahr 2012/2013
Beteiligte Personen:
Niederstätter, Alois

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung
  • Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 2014 (132)
  • Jahresbericht des Präsidenten über das Vereinsjahr 2012/2013
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bericht über die 126. Hauptversammlung am 29. September 2013 in Frauenfeld
  • Die Ruine Staufen bei Hilzingen im Hegau : zum Grundriss und zur Baugestalt der mittelalterlichen Burg
  • Semantik der "Sozialen Tatsache" : Überlegungen zur Kanonisation des heiligen Konrad von Konstanz
  • Unser fruntlich willig Dienst zuo vor : spätmittelalterliche Nachrichtenübermittlung über den Bodensee
  • Das Ravensburger "Mohrenfresko" von 1417/31 : eine Verherrlichung der Konstanzer Konzils in der Firmenzentrale der Humpisgesellschaft
  • Pfarrer und Dekan Joseph Anton Blattmann (1761-1835) : der verdiente, gebildete Freund des Schulwesens und Landbaues im Kanton St. Gallen
  • Ignaz Heinrich von Wessenberg : seine Beziehungen zu den Bonapartes aus Schloss Arenenberg
  • Flecken auf der Blumeninsel Mainau? : Lennart Bernadotte im Nationalsozialismus und in den Nachkriegsjahren
  • Das Heiligenberg-Institut 1946 bis 1972 : zur Geschichte einer Forschungseinrichtung der Nachkriegszeit
  • Der Italienweg über den Septimer : ein kulturgeschichtlicher Weitwanderweg vom Bodensee an den Comer See
  • Buchbesprechungen
  • Buchanzeigen
  • Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung

Volltext

232 
helmut tiefenthaler 
Was danach bei der anlage von schmalspurbahnen durch die bündner gebirgs- 
täler nach Verlegenheitslösungen aussah, wurde immerhin mit eisenbahntechnischer 
Kreativität in einer Weise ausgestaltet, dass die »rhätische bahn in der landschaft 
albula/bernina« im Jahre 2008 den rang eines unesCO-Weltkulturerbes erhielt. in- 
zwischen wurden in graubünden auch die Chancen zur Verbindung von regionalen 
und überregionalen Wanderrouten mit diesem Kulturerbe des eisenbahnverkehrs er- 
kannt.2 
Für die entwicklung des Weitwanderns sind die rätischen alpen geradezu ein 
Paradebeispiel für den Wandel des ursprünglich notgedrungenen Zu-Fuß-reisens zum 
genusswandern. in frühen reiseberichten lässt sich nicht übersehen, wie oft die Hoch- 
gebirgsnatur als beängstigend abweisend empfunden wurde. Die vielerlei gefahren hiel- 
ten dazu an, das reisen auf echte notwendigkeiten zu beschränken. erst unter den Vor- 
zeichen des im 18. und 19. Jahrhundert erwachten neuen naturgefühls mit wachsendem 
interesse für fremde landschaften begannen sich alpinistische ambitionen und eine 
deutlich zunehmende Wanderlust auch in richtung italien bemerkbar zu machen. 
im frühen bündner gebirgstourismus waren die neu erbauten Passstraßen über 
die rätischen alpen die meistbenützten Wanderwege. Vor dem ersten Weltkrieg genoss 
Hermann Hesse das Wandern durch graubünden zum Comer see: »es war die Wande- 
rung in einem europa ohne Krieg, durch ein graubünden ohne staub, durch ein italien 
ohne automobile, damals konnte es noch eine Wonne sein, tagelang auf einer land- 
straße zu Fuß zu gehen. ich wusste damals nicht, daß die Mehrzahl meiner kleinen Wan- 
Abb. 1: ausschnitt aus der orell-füssli-Straßenkarte der Schweiz von 1825, in der die übergänge 
über den Septimer und Julier noch gleichrangig als fuß- und Säumerwege, die routen über den Splügen und 
San bernardino hingegen erstmals als Straßen eingetragen sind.
	        

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Schriften Des Vereins Für Geschichte Des Bodensees U. Seiner Umgebung 2014. Thorbecke, 2014.
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