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Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 1872

Bibliografische Daten

fullscreen: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 1872

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung
Publikationsort:
Ostfildern
Veröffentlichungsjahr:
1869
Verlag:
Thorbecke

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408032952
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 1872
Veröffentlichungsjahr:
1872-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz014854767_1872

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Anhang

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Würdinger, Josef
Titel:
Urkunden-Auszüge zur Geschichte der Stadt Lindau, ihrer Klöster, Stiftungen und Besitzungen
Beteiligte Personen:
Würdinger, Josef

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung
  • Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees u. seiner Umgebung 1872
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Vereinsangelegenheiten
  • II. Vorträge bei der dritten Versammlung in Constanz den 4. September 1871
  • III. Abhandlungen und Mittheilungen
  • Werbung
  • Anhang
  • Urkunden-Auszüge zur Geschichte der Stadt Lindau, ihrer Klöster, Stiftungen und Besitzungen

Volltext

- 84 — 1504. 
1505. 
25. 
Jänner. 
1512. 
18. 
Novbr. 
1513. 
11. 
April. 
1515. 
1516. 
4. 
April. 
Matthias Humpeller und Christina Häggin, seine Ehewirthin, ver­ kaufen ihren Hof, Gut samt Gut zu Laiblaclisperg, nach Abzug der daraufstehenden Beschwerden, um 15 Pfund Pfenning an Martin Neukomm, Burger zu Ulm1). (Gen. Lind.) Die Amtleute zu Bregenz verkaufen an Cacilia, Ulrichs im Graben Hausfrau, das Gesäss, Haus, Baumgarten zu Gwiggen, und die 4 Höf 
dabei, den Zehenten daselbst und zu Bergerdorf unter der Ruck­ 
steig, 
das Rütmoos, eine Wiese zu Hatzenweiler, das Vogtrecht der 
Pfarrei 
Sigmarszell, das Recht des Kirchensatzes der 3 Pfarreien 
Sigmarszell, Roggenzell und Hohenweiler um 1025 fl. Dat. An Pauli 
Bekehrung 
2). (Gen. Lind.) 
Kaiser 
Maximilian 
giebt der Stadt Lindau das Privilegium, dass in 
Streithändeln, 
welche unter 3u Gulden betragen, gegen ihren Ur­ 
theilsspruch 
weder 
an 
das kaiserliche Kammergericht noch andere Ge­ 
richte 
appellirt 
werden 
könne. Ueberstiege aber die Summe 30 Gul­ 
den, 
kann 
der 
Verurtheilte 
an das Kammergericht appelliren, doch 
soll 
er 
zuvor 
dem 
Bürgermeister 
und Rath Gelübde und Eid geben, 
dass 
er 
nicht 
wegen 
blosser 
Verzögerung der Sache Berufung er­ 
greife. 
Dat. 
Lindau. 
(Urk. 
bei 
Lins, 
Blatt 267.) 
Kaiser 
Maximilian 
ertheilt 
der 
Stadt 
Lindau 
das Privilegium , dass die 
Stadt 
ihre 
gegenwärtigen 
und 
künftigen 
Feinde, auch all derselben 
Helfer 
und 
Helfershelfer, 
desgleichen 
Uebelthäter, dann diejenigen, 
so 
dieselben 
wissentlich 
herbergen 
aller 
Orten 
und Enden, was 
Herrschaft, 
Obrigkeiten, 
Gebieten 
und 
Gerichtszwängen sie die be­ 
tretten, 
wohl 
suchen, 
gefänglich 
annehmen, 
in 
die 
Stadt Lindau 
führen 
und 
daselbst 
einen 
jeglichen 
nach 
Gestalt 
jeder 
Misshandlung 
strafen 
sollen. 
Dat. 
Augsburg 
3). 
(Urk. 
bei 
Lins, 
Bl. 
270.) 
Ulrich 
Sieber 
von 
Schomburg 
, 
Bürger 
zu 
Lindau, 
verkauft 
seine 
Herrschaft 
Schomburg 
an 
seinen 
Vetter 
Anton 
Rom, 
Bürger 
zu 
Augsburg, 
um 
6000 
Gulden4). 
(Gen. 
Lind.) 
Ursula 
von 
Watt, 
Hans 
v. 
Fladungs 
Hausfrau, 
Bürgerin 
zu 
Lindau, 
verkauft 
ihren 
Hof 
und 
das 
Gut 
mit 
sammt 
dem 
Burgstall 
zu 
Hatzenweiler 
sammt 
aller 
Zugehör 
um 
325 
Pfenning 
an 
Anna 
Bucherin, 
des 
Narcissus 
Vogt 
seelig 
Hausfrau. 
Dat. 
Freitag 
vor 
Sonntag 
Misericordiae. 
Siegler: 
Oswald 
Kröll, 
Stadtammann 
zu 
Lindau. 
(Gen. 
Lind.) 
*) 
1512 
kam 
es 
um 
500 
ß 
Heller 
in 
den 
Besitz 
des 
Hans 
von 
F'ladung, 
der 
es 
1516 
um 
325 
8f 
Heller 
an 
Anna 
Bucherin 
verkaufte. 
2) 
Die 
Belehnung 
mit 
diesen 
Gütern 
ertheilte 
die 
Äbtissin 
Amalie 
von 
Lindau 
als 
Lehensfrau 
dem 
Ludwig 
Münzer, 
Burger 
von 
Nürnberg, 
einem 
Verwandten 
der 
Käuferin, 
am 
21. 
Dez. 
1507. 
1517 
schenkte 
Münzer 
diese 
Besitzungen 
seinem 
Schwager 
Hieronymus 
Neukomm 
und 
dessen 
Frau, 
deren 
Belehnung 
am 
11. 
Mai 
1517 
erfolgte. 
3) 
Die 
Veranlassung 
zu 
diesem 
Privilegium 
war 
die 
Fehde, 
welche 
Grimm 
Halder, 
Georg 
Amman, 
Claus 
Schwitzer 
und 
deren 
Helfer 
1512 
der 
Stadt 
angekündigt 
hatten. 
4) 
Schomburg 
kam 
durch 
Kauf 
1549 
an 
Friedrich 
Hundpiss 
v. 
Waldrams, 
1638 
an 
die 
Brüder 
Sigmund, 
Friedrich, 
Chrisloph 
v. 
Freyberg, 
1659 
an 
Graf 
Hugo 
v. 
Montfort. Montfort.
	        

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