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Monatsblatt zum 63. Bande der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (Semester IV.)

Bibliografische Daten

fullscreen: Monatsblatt zum 63. Bande der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (Semester IV.)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e.V.
Titel:
Allgemeine homöopathische Zeitung
Publikationsort:
Ulm [u.a.]
Veröffentlichungsjahr:
1860
Verlag:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=54
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e.V.
Titel:
Monatsblatt zum 63. Bande der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung
Band, Heft, Nummer:
Semester IV.
Veröffentlichungsjahr:
1861

Physikalischer Standort:
EBH, Köthen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=9922

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 1. - No. 6.
Band, Heft, Nummer:
1 - 6

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine homöopathische Zeitung
  • Monatsblatt zum 63. Bande der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (Semester IV.)
  • No. 1. - No. 6. (1 - 6)

Volltext

210 
Namenregi ster, 
* Althaus. 11. 
Altschul. 56. 75. 
*Aran. 56. 
Argenti. 168. 
*Asverus. 20. 
Bärtl. 116. 124. 202. 
*Baraillier. 12. 
Bayer. 160. 
*Besnou. 16. 
Billig. 119. 
v. Bönninghausen. 9. 53. 59 
85.93.117.127. 149. 
Bonniere. 112. 
Borchers. 120. 
*Boudant. 41. 
Brodie. 128. 
* Brown-Se'quard. 38. 
Brückner. 115. 123. 168. 
*v. Bruns. 36. 
|#astelnau. 72. 
fChassaignac. 47. 
Chemnitz. 7. 
*Choulant -fr. 20. 
Coeur. 112. 
Cretin. 80. 
Curie. 159.191.206. — *12. 
37. 
Dericker. 120. 
Diday. 72. 150. 
Dybrowsky. 58. 
Eidherr. 40. 56. 63. 80. 
167. 192. 
* Eisenmann. 21. 
Elb. 100. 136. 
Escallier. 80. 158. 
Fielitz. 67. 91. 137. 161, 
Firmat. 135. 
*Fleckles. 39. 
* Frankenhäuser. 8. 
•Freund. 28. 52. 
Freytag. 168. 
*Froriep f. 8. 
Gallavardin 13.(jSTri«.)72.150 
Gerson. 158. 187. 
Göbel. 80. 
Goyon. 112. 
Grabau. 16. 102. (Krit.) 
*v. Graefe. 62. 
v. Grauvogl 21. 27. (Krit.) *Leubuscher +. 62. 
Piß I Art -I O/\ A A M T . . w_ 
109. 120. 144. 
* Griessinger. 42. 
Groos (Laasphe) 160. 
Grüner. 31. 144. 
Gruzewsky. 24. 
Güder. 16. 
Günther (Langenzalza). 198. 
205. 
* Günlz. 8. 
Hänggi 8. 
Hager. 112. 
•Hamburger. 34. 
Haubold sen. 1. 17. 48. 88. 
120. 125. 136. 
Haubold jun. 44. 
*Hebra. 29. 32. 
Hencke. 9. 113. 121. 152. 
*Henoch. 8. 
Krieger. 184. 
Kunstmann f. 8. 96. 136. 
Landessen. 160.' 
*Langenbeck. 3. 
*Legrand 
Lewin. 150. 
*Leyden. 48. 
Linck. 135. 190. 
Lobethal. 80. 
Lorbacher. 17. 80. 120. 
Lutze. 56. 
Madelung. 120. 
Maylä'nder. 7. 
Meyer, V. 21. 27. 32. 41. 
49. 111. 118. 130. 192. 
201. 
*Meyr. 8 
Hering, Const. 25. 144. 176. 
Hirschel. 24. 
Hoppe. 88. 135. 136. 165. 
(Krit.). 184. — *7.18.57. 
* Hufschmidt. 52. 
*Hussa. 50. 
Jahr. 16. 
Imbert-Gourbeyre. 55. 72. 
Joslin. 70. 167. 
Kaesemann. 1. 11. 35. 163. 
Kafka. 20. 51. 76. 
Kämmerer (Ulm) 160. 
v. Keier. 52. 148. 
* Kirchner.. 7. 
Minnichreiter. 195. 
•Möller. 20. 
*Moleschott. 32. 
Morgan. 14. 39. 
Mossa. 170, 
Müller, Cl. 48. 126. 165. 
Munk. 48. 
*Oppolzer. 17. 26. 31. 54. 
Ozanam. 55. — *27. 
Kleinen. 66.118. (Krit.) 206 
Kosakewitz. 120. 
*Krajewsky. 59. 
Kraizell. 84. 
Papst f. 88. 
Patzack. 152. 
Payne. 119. 128. 
* Pelikan. 58. 
Peters. 104. 
*Plouviez. 20. 
Pro». 5. 21. 38. 45. 69. 
84. 96. 108. 141. 164. 
180. 
* Reich. 32. 
Reichenbach. 13. 56. 102. 
*Bentsch. 8. 
Roth. 113. 121. 152. 
Rückert. 40. 136. 206. 
Schabatkam. 200. 
*St.-Hilaire. f. 62. 
Schaedler. 26. 59. 81. 89. 
97. 105. 140. 184. 
Schellhammer (NeUrol.) 199. 
^Schlesinger. 61. 
Schneider. 152. 191. 
* Schneider. 19. 
*Schreber f. 62. 
Schröter. 39. 62. 87. 95. 
134. 196. 203. 
* Schroff. 15. 
Schüssler. 120. 130. 
Schweikert. 4. 44. 106. 155. 
Schwerdt. 72. 
Serrand. 80. 
Sigmann. 12. 99. 129. 145. 
153. 169. 177.185.193. 
*v. Scanzoni. 47. 
*Skoda. 1. 44. 
Sorge. 104. 136. 186. 
*Soubie. 62. 
* Steiger. 4. 
* Stricker. 51. 
v. Szontägh. 160. 
Teller. 93. 125. 179. 
Tessier. 46. 
Trinks. 174. 
v. Tröltsch. 35. 
Vehsemeyer. 56. 152. 
*Vossnak. 49. 
* Wagner 43. 
*Wahu. 41. 
Watzke. 48. 
Weber. 8. 
* Welker. 6. 
Wells. 103. 111. 
*Wellshire. 10. 
•Wilson. 51. 
Wfckler. 184. 190. (Krit.). 
*Winternitz. 42. 
Winter. 184. 
WürstI (Carl). 160. 
* Wunderlich. 9. 24. 45. 
Druck Ton 1. B. Hirschfeld In Leipzig. 
MONATSBLATT 
zum 63. Bande der 
ALLGEMEINEN HOMÖOPATHISCHEN ZEITUNG. 
Semester IV. Juli 1861. 
\. 
Inhalt: Pathologie Und pathologische Anatomie: 1. Beiträge zur Lehre vom Typhus. Von Prof. Skoda. (Schluss.) — 
Chirurgie: 2. Operation der angeborenen totalen Spaltung des Gaumens nach einer neuen Methode. Von Prof. Lan- 
genbeck. — Diagnostik: 3. lieber Verengerung der Speiseröhre. Von Dr. Steiger. 4. Zur Diagnose der Muskel- 
trichina beim lebenden Menschen und über das Vorkommen der Harnsareina. Von H. Welcker. — Therapie: 5. Bei- 
trag zur Therapie des Diabetes. Von Dr. Kirchner. — Medicin im Allgemeinen: 6. Ist die Böser'sche Kropf- 
kachexie eine Wirkung des resorbirten Jod oder eine Wirkung der resorbirten Kropfmaterie. Von Prof. Hoppe. — 
Wissenschaftliche und andere Notizen. — Psrsonalnachrichten. 
Pathologie u. patholog. Anatomie. 
1. Beiträge zur Lehre TOIU Typhus. Von Prof. Skoda. 
(Schluss aus Sem. Hl. Nr. 6.) 
Die Veränderungen des Bluts beobachten beim Typhus 
nicht immer denselben Gang; Bisweilen halten der Turgor, 
die stärkere Röthung durch mehrere Wochen an, und man 
beobachtet beim Kranken, trotzdem er keine Nahrung zu 
sich nimmt, und vielleicht noch an Diarrhöe leidet, keine 
besondere Abmagerung, während in anderen Fällen, trotz- 
dem etwa keine Diarrhüp vorhanden war, doch sehr rasch 
Abmagerung eintritt. Man kann nicht angeben, welches 
Verhältniss für alle Fälle das günstigere ist. Aber gewiss 
ist, dass die Abmagerung und Erblassung des Körpers, 
wenn sie schon frühzeitig und sehr rapid eintritt und fort- 
schreitet, für eine schlimme Erscheinung gellen rnuss, gerade 
so, wie überhaupt jedes Krankheitssymptom, wenn es exces- 
siv wird, an gefährlicher Bedeutung gewinnt. 
Die Abmagerung hält also nicht immer gleichen Schritt 
mit der Entwicklung der Krankheit; auffallender wird sie 
aber immer, wenn die Reconvalescenz beginnt, und trotz- 
dem schon Nahrung dem Kranken zugeführt wird. Die Ab- 
magerung ist beim Typhus, sie mag hier frühzeitig oder 
erst spät auftreten, viel auffälliger als hei anderen acuten 
Krankheiten z. B. bei der Pneumonie, und nur wenige Kranke 
behalten, wenn sie den Process durchgemacht haben, eine 
gewisse Quantität Fett im Körper zurück. Irrig war die 
Ansicht der Alten, dass die gänzliche Abmagerung eine 
nolhwendige Bedingung für die Genesung sei. Eine derartige 
Ansicht können wir gegenwärtig bezüglich der Abmagerung 
nicht mehr festhalten, sondern die letztere enthält für uns 
nur dann höhere Bedeutung, wenn, wie bereits erwähnt, 
dieselbe frühzeitig in hohem Grade eintritt, während wir 
sie sonst in der langen Dauer der Krankheit, der langen 
Abstinenz und vielleicht in anderen weniger bekannten Mo- 
menten begründet sehen müssen. Nicht immer sind es die 
gewöhnlichen Wege der Ausscheidung, durch welche rasche 
Abführung der Fette und sonstiger Bestandteile des Kör- 
pers bewerkstelligt wird, indem sehr häutig weder Diarrhöe 
vorhanden, war, noch profuse Schweisse, noch ergiebige 
Harnausleerungen zu beobachten waren, trotzdem die Ab- 
magerung ziemlich beträchtlich geworden. 
Im Verlaufe des Typhus erscheinen auf der Haut ver- 
schiedene Ausschläge, und zwar in allen möglichen Zwi- 
schenformen. Es kann ein Erythem, eine Roseola, Urticaria, 
es können Knötchen, Miliaria, Furunkel, Petechien auf- 
treten, deren Verhältniss zum eigentlichen typhösen Process 
wir näher untersuchen wollen. Das typhöse Exanthem, das 
als solches besonders hervorgehoben wurde, besteht aus 
Knötchen oder blossen Flecken, und wird gegenwärtig 
schlechtweg nicht ganz richtig, als Roseola typhosa bezeich- 
net. Das Exanthem zeigt aber weder in der Zeitperiode 
seines Auftretens noch bezüglich seiner Form ein constan- 
tes Verhalten. Es kann im Beginne der Erkrankung er- 
scheinen, und mag dann mit der zu jener Zeit, wie wäh- 
rend jeder fieberhaften Erregung nach der Haut stattfinden- 
den Hyperämie im Zusammenhange stehen, oder es tritt im 
spätem Verlaufe des Typhus als Miliaria oder in Form von 
kleinen zerstreuten Furunkeln auf, und mag dann als Meta- 
stase betrachtet werden. Zuweilen scheint ein Zusam- 
menhang mit profusen Schweissen wahrscheinlich, vielleicht 
mag der Ausschlag auch zuweilen von einer eigenthümlichen 
reizenden Beschaffenheit des Hautsecrets erregt sein, die 
wieder in der fieberhaften Erregung oder in Umständen be- 
gründet sein mag, die wir nicht näher zu bezeichnen ver- 
mögen. Für den gewöhnlichen Typhus muss man diese 
Exsudationsproducte der Haut nur als zufällige bezeichnen, 
und man wird mit dieser Vorstellung sich leicht befreunden, 
wenn man erwägt, dass man bei genauer Untersuchung in 
der Mehrzahl der fieberhaften Krankheiten ein ähnliches 
Product vorfinden kann — vorausgesetzt, dass man sich 
damit begnügt, einige wenige Flecke schon als Exanthem 
bezeichnen zu wollen. 
Anders verhält es sich mit der andern Form des Ty- 
phus, bei der die im Typhus abdominalis zu beobachtenden 
Veränderungen des Darmes fehlen — beim gegenwärtig so- 
genannten Typhus exanthematicus, den bekanntlich Hilden- 
brandt als eine selbstständige Krankheit aufgefasst hat. 
Hier kommt allerdings constant eine Roseola und zwar in 
sehr grosser Extensität und Intensität vor, so dass der 
Ausschlag den Masern gleicht. Von diesen unterscheidet 1
	        

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