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49. Jahrgang (1912)

Bibliografische Daten

fullscreen: 49. Jahrgang (1912)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Titel:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Untertitel:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Publikationsort:
Hamburg

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-577
Titel:
49. Jahrgang
Band, Heft, Nummer:
1912

Signatur:
online
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=72223831294

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
November
Band, Heft, Nummer:
11

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 49. Jahrgang (1912)
  • Gesamtindex
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Volltext

49. Jahrg. t HANSA Deutsche nautische Zeitschrift. 383 gr��ere Machtfragen mit besonderer Vorliebe in Zahl der Ausst�nde sich fortw�hrend vergr��ert Szene zu setzen. Die Regelung des Arbeitslohnes und der Arbeits zeit tritt als Hauptfaktor bei den Arbeitsk�mpfen immer mehr und mehr zur�ck an ihre Stelle stehen tanz ande e Forderungen. So legten z. B. ebenfalls im Krisenjahre 1908 in Brake a.d. Weser die Hafenarbeiter die Arbeit nieder mit der Forderung da� die zum Hafcnarbeiterverbande geh�renden W�ger von allen Arbeiten die nicht zum W�ge hetrieb geh�ren befreit sein sollten. Verschiedent lich wurde auch von dem sozialdemokratischen Hafenarbeiterverband die Sperre �ber solche Betriebe verh�ngt die unzuverl�ssige oder dem Trunke er gebene Arbeiter entliessen. Hier wurden die Arbeiterentlassungen mit besonderer Vorliebe dann zu sogenannten Ma�regelungen gestempelt. Kein Wunder kann es daher nehmen wenn durch dieses r�cksichtslose Vorgehen der Arbeiter die Arbeits gelegenheit verringert wird und die Arbeitslosigkeit sich dadurch steigert. Die Arbeiter zwingen in vielen F�llen den Arbeitgeber geradezu die mensch liche Arbeitskraft durch maschinelle Einrichtungen zu ersetzen. Eine andere bezeichnende Tatsache bei der Betrachtung der Arbeitsk�mpfe des letzten Dezen niums ist die da� trotz der augenscheinlichen in dauernder Zunahme begriffenen Preissteigerung der Arbeitsleistungen trotz der tats�chlichen Hebung der wirtschaftlichen Lage der Arbeiterschaft die und die Ausstandsbewegung selbst von Fall zu Fall immer einen gewaltt�tigeren Charakter annimmt- Verschiedentlich kam es zu blutiger Ausartung in Magdeburg Hamburg Mannheim Berlin usw. traten S�bel und Revolver in Aktion und zahlreiche Ver wundungen auf beiden Seiten der K�mpfenden waren zu verzeichnen. Man erinnere sich nur der blutigen Exzesse anl��lich des Streiks der Kohlen arbeiter der Firma Kupfer Co. in Berlin-Moabit im Jahre 1910. Eine der Hauptlehren die die Arbeitsk�mpfe der deutschen Unternehmerschaft immer wieder geben ist der bessere Schutz der Arbeitswilligen. Alle die K�mpfe im Verkehrs- und Schiffahrts gewerbe der letzten Jahre haben gezeigt da� es zu jeder Zeit in Deutschland Arbeitswillige gegeben hat und noch gibt. Verschiedentlich konnte nach Beendigung der K�mpfe infolge des starken An dranges der Arbeitswilligen ein Teil der Streikenden gar nicht wieder eingestellt werden. Wie gesagt Arbeitswillige sind in der deutschen Arbeiterschaft allezeit vorhanden Es gilt nur sie vor dem Terrorismus zu sch�tzen und zu st�tzen Und wenn erst diese weiten Kreise unserer deutschen Arbeiter wissen da� der Terrorismus der Sozialdemokratie ihnen nichts anhaben kann so werden sie auch dem verderblichen Wirken des selben gegen�ber Widerstand zu leisten wissen. Kesselsch�den an Bord des Schleppdampfers Fairplay V . Seeamt Hamburg. etwas zeige. Da� die Rohre sich biim Abk�hlen reckten nud dann Wasser durchlie�en sei nichts Ungew�hnliches und nicht als Havarie zu bezeichnen da solche kleinen Leckagen bei normalem Druck wieder beseitigt w�rden. Am 27. M ai hat der Schlepper den Hamburger Hafen verlassen um nach Cuxhaven zu fahren wo er uijt aufgeb�nkten Feuern in Hamburg lag ein starkes am 28. und 29. Mai stillgelegen hat bis er am 29. Lecken der Rohre festgestellt worden. Der Kessel verlor abends um 6 h 30 m mit 10 Fischerewern im Tan die lamals in einer Nacht so viel Wasser da� das Wasser Fahrt nach Hamburg antrat. W�hrend der Fahrt nach Cuxhaven und der Liegezeit dort ist kein Wasserverlust mehr entstanden. Nachdem die Reise nach Hamburg angetretea war und die Feuer st�rker brannten stellte es sich aber heraus da� das Wasser schlecht im Kessel Werft k�nne in 14 Tagen solle es aber einen neuen zu halten war was der Maschinist auf mangelhaftes Schaft und eine neue Schraube erhalten man solle daher Funktionieren der Speisepumpe zurttckf�hrt welche immer sehen sich solange zu behelfen. Der Inspektor M. hat Wasser in die Bilge gelassen habe. Als gegen 10Vs h Das Seeamt war besetzt Als Vorsitzender Ober regierungsrat Dr. A. Sch�n als Beisitzer Ingenieur B�tow Ingenieur G�rtner Kapit�n Hartung Kapit�n Thie�en als Protokollf�hrer Protokollf�hrer Korn als Reichskoramissar Kontreadmiral z. D. Louran. Es war schon am 26. Mai w�hrend der Dampfer nur noch in halber H�he im Glase stand. Der Maschinist St. will dies am anderen Morgen dem Maschineninspektor M. der Reederei gemeldet von diesem aber den Be scheid erhalten haben da� das Schiff jetzt nicht an die demgegen�ber bekundet da� der Maschinist ihm nur gemeldet habe dh� etwas Wasser in der Steuerbord feuerb�chse gefunden sei da� die Leckagen aber unbe deutend sind. Er habe ihm darauf gesagt da� er auf keinen Fall fahren solle wenn der Kessel lecke und da� ihm sofort Meldung zu matlien sei wenn sich wieder der Kapit�n in den Maschinenranm kam um den Maschi nisten zu ermahnen gut Dampf zu halten da der Schlepp zug am Morgen in Hamburg sein m�sse hat der Maschi nist dem Kapit�n gesagt er k�nne schlecht Wasser halten da die Speisepumpe nicht recht funktionieren wolle. Kapi t�n H- hat ihm darauf befohlen ihm sofort mitzuteilen

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