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8. Jahrgang (1871)

Bibliografische Daten

fullscreen: 8. Jahrgang (1871)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Titel:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Untertitel:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Publikationsort:
Hamburg

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-50
Titel:
8. Jahrgang
Band, Heft, Nummer:
1871

Signatur:
online
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=7222383128

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Dezember
Band, Heft, Nummer:
12

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 8. Jahrgang (1871)
  • Gesamtindex
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Volltext

Qjfe 214 Sollte mau Ballast unter der einzunehmenden kein besonderes Lootsgeld erhalten ausgehend giebt Ladung gebrauchen so thut man wohl denselben in man ihnen dann die �blichen 5 . Hongkong zu beschaffen da derselbe dort kaum den- selben Preis wie in Whampoa hat zumal ist dies bei Shingles zu beachten die in Whampoa 1.10 1.20 per Ton kosten w�hrend man in Hongkong nur 5060 cts. bezahlt und zugleich die Shingles an der Victoria-Seite zu ankern. Die resp. Anker- weit reiner und weniger mit Erde vermischt erh�lt. stelle kann man sich wenn nicht schon ehe man Hat man zum Hinaufsegeln mehr Ballast gebraucht ankert das Boot des Hafenmeisters an Bord als sp�ter unter der Ladung nithig ist so hat der kommt und einen Platz anweist selber w�hlen Stauer selbstverst�ndlich muss dies besprochen man halte sich aber au einer Seite und ankere werden den �berfl�ssigen Ballast aus dem Schiffe j nicht zu weit nach der Mitte des Fahrwassers da zu schaffen und den Rest geh�rig im Schiffe zu ver- theilen. Bei einer Cassialadung ist der �bliche Preis f�r den Stevedore 8 cts. pr. Ton f�r Thee wird 12 cts. mehr bezahlt. Die Stauung ist meist recht gut doch gilt auch hier was ich von Macao gesagt habe selber mit aufpassen hier immer ein geh�riger Raum f�r die ein- und aus- kreuzenden Schiffe freigehalten werden soll auch gehe man an der Hongkong-Seite nicht innerhalb der weissen Tonnen da diese das f�r die t�glich ein- und ausgehenden Steamer freigehaltene Fahrwasser kennzeichnen. Ist das Boot des Hafenmeisters an Bord gewesen und hat die Ankerstelle angewiesen oder sich mit der gew�hlten einverstanden erkl�rt so moore man das Schiff auf die �bliche Weise aber nicht eher da man sonst leicht zum sofortigen Ent- mooren gezwungen werden m�chte. Immer kommen Die in grosser Menge in Whampoa vorhandenen Docks sind meist sehr in Verfall und daher wenig zu empfehlen nur die Docks der Hongkong und Whampoa Dock-Comp. sind in vorz�glichem Zustande. Die Preise f�r Docken Kupfern etc. sind meist den Hongkonger Preisen gleich zuweilen einige Cents jetzt die Beamten des Hafenmeisters an Bord und niedriger. Der Bau von Booten jeder Art haupts�chlich notiren sich die n�thigen Bemerkungen als Schiffs- nainen woher etc. und ist man dadurch von der Verpflichtung sich eingehend beim Hafenmeister zu aber Gigs ist es der in Whampoa vor allen andern chinesichen H�fen florirt und worin grosse Concurrenz melden enthoben. Die Hafenordnung schreibt diese herrscht die Boote sind meist leicht aber doch gut gebaut und verh�ltnissm�ssig sehr billig. Frischer Proviant ist reichlich zu haben der Preis etwas h�her als in Hongkong. Sonstige Schiffs- siehe Berichte �ber Chinesische Handelsverh�ltnisse. bed�rfnisse beschaffe man in Hongkong. Doch kauft Herausgegeben vom K�nigl. D�nischen Ministerium man alte Anker Compasse oder dergl. Schiffsinventar aus dem D�nischen ins Deutsche �bertragen von Dr. oft in Whampoa sehr billig was die Chinesischen C. Iiesensmith. 18G5. 24 Stunden vor dem In- H�ndler entweder f�r einen Spottpreis auf einer i See-Gehn soll mau den blue peter hissen wenn man Auction erstanden oder von Wracks oder wer weiss wo sonst erbeutet haben. Zum Ausclarirenund Zeichnen der Connoissemente muss man wieder nach Canton hinauf. Nach Whampoa abzugeben man erh�lt dann einen Clarirungsschein zur�ckkommend soll man eigentlich auf der Custoin- und mit H�lfe dieses vom Konsul die Schiffspapiere. house-Hulk den Grandchop abstempeln lassen doch 1 Die Sampanheuer f�r einen grossen Sampan ist wird es hiermit nicht so genau genommen. Den g 0.75 per Tag da die kleineren sogenannten Lootsen bestellt man beim Hafenmeister thut aber pull away-Boote fast immer dasselbe chargiren gut dies recht zeitig zu thun und den Herrn lieber I so engagire man stets einen grossen Sampan mit einige Stunden fr�her ehe man entmooren will zu i dem man auch bei st�rmischem Wetter stets ohne citiren da einestheils erst in die chinesische Stadt Gefahr an und von Bord kommen kann. Nachts geschickt werden muss um den an der Reihe befind- bleibt der Sampan wenn es nicht ausdr�cklich anders liehen Lootsen aufzusuchen anderntheils diese Herren selber sich auch sehr viele Zeit mit dem An-Bord Kommen nehmen. Norddeutscher Konsul in Canton ist Herr Baron v. Carlowitz. j abgemacht ist nicht beim Schiffe sondern derselbe stellt sich erst wieder am n�chsten Morgen ein. Der Ankerplatz Hongkongs ist vom 15. Octbr. bis 15. Juni an der Victoria- w�hrend der anderen Zeit des Jahres an der Kaulung - Seite und ist es dann nur ausnahmsweise und f�r k�rzere Zeit erlaubt Meldung vor und bestimmt zu gleicher Zeit dass bis dahin die Nummer des Schiffes im Code Marryat vom Top zu wehen habe. Das Hafenreglenieut Hongkongs nicht straff�llig werden will. Zur Ausklai-irung hat man sich im Hafenineister-Buieau zu melden und die gedruckte an Bord erhaltene Hafenordnung wieder Ladung zu l�schen aecordirt man mit einem Stauer meist eine Pauschsumme f�r Laden chargirt derselbe 8 cts per Ton doch kann man auch hier oft auf eine Lumpsumme und dann billiger �ber- einkommen. Der in den andern chinesischen H�fen IV. Hongkong. Die Einsegelung von Osten durch Tathoug- meist noch ganz gangbare Usus wonach der Be- Chanuel und Lyemoon-Pass sowie von Westen durch einen der Lamma-Channels ist ziemlich leicht und auch ohne Lootsen zu bewerkstelligen. Als Lootsen fungiren sonst Hongkonger Sanipanleute die man hinreichend in See antrifft oft sogar mit der roth und weissen engl. Lootsflagge im Top. Im Lyemoon- Passe der sehr eng ist ist die H�lle eines Sampans zumal in Stille oder bei ganz flauer Brise sehr w�nschenswerth und da man bei Annahme eines Lootsen dessen Sampan beim Schiffe beh�lt so engagirt man einen solchen schon aus diesem Grunde wenn man auch sonst wegen vollst�ndiger Kenntniss des Hafens keines bed�rfte. Das gew�hnliche Loots- geld ist 5. h�chstens � ist man in Hongkong nicht bekannt oder hat andere Verpflichtungen so kann man den Lootsen auch zugleich als Sampan- mann und Compradore engagiren in diesem Falle sind dieselben es meist zufrieden wenn sie eingehend frachter s�mmtliche die Ladung betreffenden Kosten also auch die f�r Einnehmen und L�schen derselben zu tragen hat ist leider in Hongkong fast ganz ab- gekommen und man wird nur ausnahmsweise mit einem Chinesen eine derartige Charter abschliessen k�nnen dass derselbe diese Unkosten mit�bernimmt. Die Hongkong-Dock-Company hat auf Kaulung die Hongkong- Whampoa-Dock-Company in Aber- deen anf der Insel Hongkong Trocken-Docks und auch sonst alle n�thigen Anstalten und Materialien zum Kupfern und zu gr�sseren Zimmereien. Der Preis f�r Kupfern variirt zwischen 45 und 55 cts. per Platte incl. Filz N�gel Theer Dockmiethe etc. die Arbeit ist nach Allem was ich erfahren zufrieden stellend. Das neue Kupfern stellt sich da bei den grossen Metallsendungen von Europa der Preis dieses Ma- teriales meistentheils sehr niedrig ist 2123 per pieul die Chinesen zu gleicher Zeit f�r das alte

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