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8. Jahrgang (1871)

Bibliografische Daten

fullscreen: 8. Jahrgang (1871)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Titel:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Untertitel:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Publikationsort:
Hamburg

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-50
Titel:
8. Jahrgang
Band, Heft, Nummer:
1871

Signatur:
online
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=7222383128

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
September
Band, Heft, Nummer:
9

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 8. Jahrgang (1871)
  • Gesamtindex
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Volltext

halten wollen bis wir die Sache durchgesetzt haben so k�nnten wir leicht dem Misstrauen begegnen es seien nicht alle Forderungen angemeldet und dar�ber in unsern Bem�hungen scheitern. Nach den bisherigen Erfahrungen wird die h�chste f�r Stilllieger in deut- schen H�fen zu liquidirende Summe bis zu 200000 Thlr. betragen und haben wir feste Hoffnung dieselben zu erhatten falls wir unser Begehr darauf limitiren k�nnen. Da nun der Reichstag Mitte October zusammen- treten wird und dann vorzugehen ist so glauben wir den 15. October als unsern Pr�clusivtermin annehmen zu d�rfen. Wirbitten also nochmals bis dahin uns mit dem n�thigen Material versehen zu wollen. Stilllieger in deutschen H�fen. IV. Folge der von StilUiigern in deutschen H�fen angemeldeten Anspr�che Herr T�nj.J. Cossens Sohn Grossefehn f�r 8 Schiffe Th. Schirmachcr. Danzig C. Paulsen Elsfleth ad. Weser W. Vahl Stralsund f�r 2 Schifte. E. Fischer. Barth. Total 143 F�lle. Aus dem Bureau des deutscheu nautischen Verer.s. Binnengew�ssern benutzten Fahrzeuge verbieten und wonach jedes �ber 40 Normallasten grosse Schiff seinen Namen und Heimathshafen mit wenigstens 6 Zoll jedes Schiff unter 40 Normallasten mit min- destens 3 Zoll hohen lateinischen Buchstaben gut leserlich in Oelfarben amfesten Heck anbringen muss unter Anf�hrung der in den Verhandlungen des letzten Vereinstages S. 147 angegebenen Motive und weil es f�r Dritte oft sehr w�uschenswerth sei ein in der N�he befindliches Schiff erkennen zu k�nnen so z. B. wenn es sich darum handelt auf Zeugenaussagen sich berufen zu m�ssen Guayaquil Central-Amerika. Civaquil in Ecuador belegen Haupthafenplatz der Republik bietet einen ger�umigen und sichern Hafen. Vom S�den kommend dahin bestimmt segelt man nachdem vorher die K�ste in der N�he von Cap Blanco oder Picos Point gemacht wurden die InselSantaClara anvca.310 S.Br.8026 W.Lg. welche bei heller Luft ca. 20 Meilen sichtbar ist. Auf Santa Clara befindet sich ein Leuchtfeuer dessen festes Feuer nach Angabe 1214 Meilen sicht- bar sein soll. Jedoch kann man sich darauf nachdem was ichselber erfahren nicht immer verlassen indem das Feuer besonders bei Mondschein nicht immer 166 3 An die Vorst�nde der Bezirksvereine ist k�rzlich ein Rundschreiben abgegangen worin dieselben be- nachrichtigt werden dass die n�chste Generalver- sammlung zu Berlin F.nde Januar oder Anfang F e - bruar stattrinden wird. Dadurch wird den Navigations- lehrern die M�glichkeit geboten amVereinstage sich zu betheiligen ferner kann alsdann der Druck der angez�ndet wird. Sollte Letzteres indess der Fall stenographisch aufzuzeichnenden Verhandlungen so sein so sieht mau die Insel bei dort gew�hnlich fr�h beendet werden. das den bei Er�ffnung der Schifffahrt in der Ostsee ahreisenden Mitgliedern ein Exemplar mitgegeben werden kann. Als Gegenst�nde der Verhandlungen sind vom Central-Vorstande bezeichnet klarer Luft selbst zur Nachtzeit weit genug um die sich ca. 2i Meilen davon erstreckenden Untiefen vermeiden zu k�nnen. Ist dieInsel in einem Abstand von 56Meilen passirt undwill mandenN.W. oder schmalen Kanal welcher zwischen der Insel Puna und der Mala Bank hinauf l�uft benutzen so richte man den Kurs nach Punta Areuas passire hier in einer Entfernung von 22Va Meilen vom Lande in 1 Die Frage ob die gr�nen und rotheu Signal- lichter um deren Verwechselung zu verh�ten durch andere Farben und welche ersetzt werden k�nnen. Diese Sache wurde hekanntlich auf 910 Faden losen Mudgrund. Die in den Special- der letzten Generalversammlung vonHerrn Vrof. Karsten angeregt. Vergl. S. 170 dieses Blattes. 2 Nebelsignale. Fortsetzung der Berathungen Vergl. S. 127 der Verb. 3 Tieftadegesetz desgl. S. 7 der Verh. 4 Helgoland als Nothhafeu. Ist es m�glich mit verh�ltnissm�ssig geringem Kostenaufwand einen guten Zuftuchtshafen. auch f�r gr�ssere Schiffe bei der genannten Insel zu errichten 5 Leuchtfeuerwesen. Bericht �ber denStand des- selben. 6 Oberbeh�rde f�r b�rgerliche Seesachen. 7 Privateigeuthuni zur See. Bericht �ber etwaige Fortschritte und Stand der Frage. 8 Strandungsordnung desgl. Die Vorst�nde der Bezirksvereine sind zugleich aufgefordert worden anderweitige Antr�ge anzumelden und Vorschl�ge f�r die Wahl der Referenten und Ko r - referenten baldm�glichst einzusenden. Bereits ist in Vorschlag gebracht worden mit den Berathungen �ber dieRevision des f�nften Buchs vom Seehandel des deutschen Handelsgesetzbuchs vergl. Verh. von 1870 S. 49 ff fortzufahren. Sodann ist der n�heren Ueberlegung anheim gegeben ob es erspriesslich sei das Thema von dem Ba u eines Nord-Ostseekanals mit auf die n�chste Tagesordnung zu stellen. An den Reichskanzler ist k�rzlich das Gesuch gerichtet worden es veranlassen zu wollen dass ge- setzliche Anordnungen getroffen werden welche den Namenwechsel der Seeschiffe und der auf Kiel ge- bauten mit festem Deck versehenen und auf den karten auf den beiden Enden der Mala Bank nieder- gelegten Bojen existiren nicht auch weichen die Wassertiefen von denen in der Karte angegebeneu sehr ab. Von Punta Arenas steuert man NNO. bis der kleiue Fluss Puna Veja passirt ist mit Sondirungeu von 912 Faden Mudgrund. K�mmt man der Mala Bank zu nahe so erh�lt man harten Sandgrund und schnell abnehmende Tiefe. Von Espanola Point ab halte man sich n�her der K�ste von Puna Insel bis diekleine Stadt Puna erreicht ist. und ankere daselbst ca. 7s Meile vom Lande in 910 Faden Tiefe. Hier muss man sich einen Lootsen holen unter dessen Leitung das Schiff nach Guayaquil gelangt. Obgleich ich beimEin- segeln den SO. oder breiten Kanal ebenfalls benutzt habe m�chte ich ersterem doch den Vorzug geben man l�uft hier keine Gefahr beim Aufsteuern nach der Puna mit flauer Briese und starker Fluth- str�mung auf eine ca. 2 Meilen �stlich davon liegende kleine Saudbank getrieben zu werden. Die Barre oberhalb Puna wird von Schiffen mit 17 Fuss Tiefgang passirt. Im Hafen von Guayaquil liegen diejenigen Schiffe welche laden vor 2 Ankern f�r Fluth und Ebbe schwingend l�schende hingegen an der ZollbrUcke. Fluth und Ebbe laufen mit einer Geschwindigkeit von 46 Meilen pr. Stunde. Der Export besteht haupts�chlich in Cacao doch erhalten gr�ssere Schiffe in der Regel Beiladung von Kautschuk Orchila Kaffee etc. Der Cacao wird gr�sstenteils lose verladen und auf sog. Balsas Fl�sse au Bord der Schifte gebracht. Wo Meilen Erw�hnung gethan sind darunter stets Seemeilen zu verstehen. Kurse und Peilungen sind magnetisch.

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