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65. Jahrgang (1928)

Bibliografische Daten

fullscreen: 65. Jahrgang (1928)

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Titel:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Untertitel:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Publikationsort:
Hamburg

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Titel:
65. Jahrgang
Band, Heft, Nummer:
1928

Signatur:
online
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=72223831265

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Dezember
Band, Heft, Nummer:
12

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 65. Jahrgang (1928)
  • Gesamtindex
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Volltext

20R8 HANSA Deutsche nautische Zeitschrift. Dezember 1928 Wirtschaftsrundschau und B�rse HapagLloyd im Spiegel der Tagespresse. Wirtschaftsfrieden f�r 1929. Bruch der Tradition im Schlichtungswesen. Mehr Verst�ndnis zwischen Kapital und Arbeit. Unabh�ngige Sachverst�ndige f�r L�sung des Reparationsproblems. Unsere und die fran z�sische Auffassung. Verschiedenes. Seeamtliche W�rdigung des Verhaltens der Besatzungen der Pommern und des Heros . gesellschaften ihr Ziel nicht erreicht haben hat zu einer f�rmlichen Literaturhochflut in der Tagespresse ge Der Satz aus der Mitte Dezember an Bord des An Bedeutung gewinnt dieser Schritt noch dadurch Hapagmotorschiffes Magdalena gehaltenen Rede des da� er von einem Reichsminister unternommen wurde Herrn Geheimrat Dr. C u n o wonach bezogen auf der wie kaum ein anderer am einstigen Aufbau des H.-A. L. N. D. L. wiederholt Bem�hungen zu einer Schlichtungswesens in seiner bisherigen Gestalt mit Zusammenfassung der Arbeit mit anderen Schiffahrts f�hrt. Darunter auch zu einem Artikel in einem Berliner auferlegten schweren Lasten nachtr�gliche unsachliche Blatt dessen Verfasser sich im Tonfall etwa eines �ber Kritiken nicht laut geworden sind. Da� es ein Sozial ragenden Aufsichtsratspr�sidenten beider Reedereigesell demokrat ist sei es auch einer ihrer hellsten K�pfe der schaften gef�llt. Schulmeisterhaft aber wie es scheint den noch vor Monaten als nahezu unm�glich ange von der gro�en Masse nicht so sondern als Ausflu� sehenen Wirtschaftsfrieden an der Ruhr geschaffen hat tiefgr�ndiger Weisheit aufgefa�t. Dabei enth�lt der sollte in b�rgerlichen Kreisen ernstlich Anla� zum Nach Artikel au�er einigen starken Uebertreibungen eigent denken geben. Nicht minder nachdenklich sollte die lich nichts was nicht schon bekannt gewesen w�re. Wes Arbeiterschaft gestimmt werden denn dieses Urteil eines halb immer wieder fragt man sich diese unproduktive einstigen F�hrers aus ihrer Mitte m��te bei gutem �ffentliche Gehirnschmalzvergeudung W�re es nicht Willen zu einer grunds�tzlichen Revision ihrer seit Jahr richtiger von dem Thema Hapag Lloyd einmal unter dem Blickwinkel Abschied zu nehmen da� sich eine ge sunde Konkurrenz f�r die Allgemeinheit nur in ganz seltenen F�llen nachteilig auszuwirken vermag Zumal ein ruin�ser die deutsche Volkswirtschaft sch�digender Ratenkampf in der Nordatlantikfahrt und nur um diese handelt es sich doch wegen des Gebundenseins beider Gesellschaften an Konferenzbeschl�sse kaum Wirklichkeit werden kann. Und auch wohl weder in Bremen noch in Hamburg als ultima ratio in Aussicht genommen sein wird. Damit auch die Komik zu ihrem Recht kommt wird in dem Berliner Blatt das Scheitern der Verhandlungen der Leiter beider Reedereien in letzter Linie auf eine Feindseligkeit sondergleichen zwischen der hamburgi- schen und der bremischen Bev�lkerung zur�ckgef�hrt H�her gehts nimmer. messer nur das zu betrachten was sich w�hrend letzter Wochen im Zusammenhang mit den Bestrebungen um eine Revision des Dawes-Vertrages zugetragen hat. Nach unendlich langen durch der U. S. A. eindeutiges Da Im �brigen waren einige verhei�ungsvolle Vorg�nge auf gewerkschaftspolitischem Gebiet geeignet die Fest tagsstimmung zwischen Weihnachten und Neujahr g�n stig zu beeinflussen. Die Schiedsspr�che in der Eisen- der sagen feindselig gegen�ber. Man braucht als Grad Textil- und der Werftindustrie von denen das Schicksal des letzten bei der Niederschrift dieser Zeilen zwar end g�ltig noch nicht entschieden ist aber sich doch im Sinne der beiden anderen zu verwirklichen scheint be deuten da� auf drei gro�en Wirtschaftsgebieten im zwischentreten abgek�rzten Verhandlungen gelang Jahre 1929 gewerblicher und sozialer Friede vor schlie�lich eine Uebereinstimmung nach der Richtung herrschen wird. Ein au�erordentlicher Gewinn f�r die gesamte deutsche Wirtschaft. Dar�ber hinaus noch in sofern von Wichtigkeit f�r die Volksgemeinschaft als die f�r die Eisenindustrie getroffene Entscheidung l��t sie den voraufgegangenen Schlichterspruch auch bis zum Jahresende gelten doch eine schwere Bresche in die Mauer des seit Jahren eingerissenen unheilvollen Schlichtungswesens schl�gt. da� nur unabh�ngige Sachverst�ndige zum Bilden eines unabh�ngigen Urteils �ber unsere finanzielle Leistungs f�higkeit in der Lage seien. Also eine Billigung des Standpunktes der Wilhelmstra�e wor�ber dort eitel �ffentlich allzusehr zur Schau getragene Freude herrschte. In diesen W ein der Begeisterung hat nun Herr P o i n - c a r e nachtr�glich in Gestalt einer gebundenen Marsch route f�r die unabh�ngigen Sachverst�ndigen �ffentlich beteiligt war. Auch verdient die erfreuliche Tatsache unterstrichen zu werden da� aus den Kreisen der Unter nehmer trotz der ihnen durch das Urteil Severings zehnten k�nstlich gez�chteten Auffassung �ber die Mentalit�t der Unternehmer f�hren. M�chte der von Herrn Severing gelegte Keim zu Fr�chten im Interesse des wirtschaftlichen Friedens f�hren zu der beiderseitigen Erkenntnis da� in der heutigen Zeit aus Lohnk�mpfen weder Sieger noch Be siegte hervorgehen sondern in ihren Auswirkungen nur un�bersehbare Nachteile f�r die Gesamtheit. M�chten die Arbeiter in den Unternehmern nicht Bedr�cker und Aussauger sondern F�rderer entscheidende Partner am Gedeihen dessen erkennen das Allen lohnbringende Arbeit verschafft wie auch die Unternehmer in den Arbeitern unerl��liche Kr�fte am Gedeihen ihrer Betriebe betrachten wollen. Bei einem Verstehenwollen auf solcher Grundlage k�nnten wir der v�lkischen Zukunft mit weniger Sorgen entgegensehen als es ohne das Vorhandensein solcher Imponderabilien leider der Fall ist. Nach wie vor steht uns die europ�ischeUmwelt unfreundlich um nicht zu

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