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17. Jahrgang (1880)

Bibliographic data

fullscreen: 17. Jahrgang (1880)

Structure type:
Periodical
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Title:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Subtitle:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Place of publication:
Hamburg

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-169
Title:
17. Jahrgang
Volume,Issue,Number:
1880

Shelfmark:
online
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=72223831217

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Mai
Volume,Issue,Number:
5

Contents

Table of contents

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 17. Jahrgang (1880)
  • Overall index
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Full text

st�tigen. Sonst w�re 8 0 des f�r die Marine ver- ausgabten Ueldes zum Fenster hinaus geworfen und alle Bel�stigung der Kauffahrteischiffahrt durch die- selbe ein ganz unn�tiges Opfer. Eine grosse Marine ohne ausw�rtige Besitzungen ist das unn�tzeste und kostspieligste Spielzeug welches keine Nation sich gestatten sollte. Erst die Colonie giebt der Marine ihre Aufgabe K�steuschutz und Abwehr kleiner Kl�ffer k�nnen mit viel geringem weniger l�stigen Mitteln be- schafft werden den Welthandel sch�tzt keine Marine. so recht mit wie kleinen aber kurzlebigen Mittelchen Propaganda f�r einen verlornen Standpunkt gemacht wird. Ueber die Gr�nde der Seeunt�chtigkeit von Kauffahrtei- Frachtdampfern. Vortrag von Herrn It. Mart eil Chefbetichtiger von Lloyds- Register fiir britische und fremde Schiffe gehalten in der Jahresversammlung britischer Schitthaumeistcr zu London. Schluss Wenn aber den Gefahren schwerer Gewichtsladungen also begegnet werden kann so haben wir es augenblicklich haupts�chlich mit den Gefahren zu than welche gleichartige Ladungen bereiten die so leicht sind dass man die S c h i f f e m i t i h n e n b i s z u m o b e r e n De c k a u f f � l l e n k a n n . den Hing sich schliessen sehen. Die Gesetzvorlage �ber K�stenfrachtfahrt. Veiftl. uns.No. 7 Seite 63. Dieselbe ist nunmehr ineiner Weise vom Reichstag erledigt dass das Prinzip der Freiheit der K�sten- frachtfahrt vorangestellt eine Beschr�nkung dieser allgemeinen Freiheit gegen�ber Staaten welche deut- sche Schifte ganz oder teilweise von der Frachtfahrt an ihren K�sten ausschliessen in das Ermessen des Bundesrats gestellt ist. Zur Regierungsvorlage hatten nachdem in der Konunissionsberatung weder Ver- Garnier in Segelschiffen entfernt werden um so die Ladung niedriger zu bringen und auf den Boden zu stauen. und die Frage entsteht icie man Drcideck-Dampfer von der Art der verloren gegangenen herrichten muss damit sie solche Ladungen f�hren k�nnen ohne den Grenzen der Stabilit�t und Sicherheit zu nahe zu kommen 9 Mit Bezug auf die bereits nach gegebenen Verh�ltnissen gebauten Dampfer lautet die Antwort einfach dass sie von solchen Ladungen. wie Kohlen oder Getreide weniger Zwischen- decks unddagegen nach Umstanden mehr schwere Gewichts- ladung auf dem Hoden f�hren sollen. Dass Schmalheit allein f�r sich keine Gefahr involvirt wenn nur beim Beladen verst�ndig verfahren wird wird to 90 Somit bleiben nur politische Gr�nde �brig welche das Verhalten des Reichstags in dieser Frage bestimmt haben dieselben sind damit gekennzeichnet dass das Centrum geschlossen gegen die Vorlage Stimmte ohne dass es sich bei der Debatte gerade beteiligt hatte. Der Kulturkampf ist damit bis zu den Antipoden hin�ber gespielt und werden wir nunja wohl bald Der feste innere Schiffsboden kann nun nicht wie das besserungsvorschl�ge der Mitglieder noch die Fassung am deutlichsten erhellen aus dem Beispiel des Spardeck- der Regierung eine Mehrheit erzielt hatten f�r die Plenarberatung der oldenburgische Abg. Dr. Rogge- mann ferner Schlutow Stettin Meier Schaumburg- Lippe und Gen. den Antrag eingebracht Die . Dampfers von 276 L�nge bei nur 35 Breite und 24 Tiefe im Ganzen �ber welchen Mr. W. John im Jahre 1877 von dieser Stelle Sie unterhalten hat. Dies Schiff ist bis jetzt zum Getreidetransport verwandt und wurde 1 und 2 der Vorlage zu streichen und als 1 zu eines Tages abandonirt nachdem sein Rudergeschirr setzen In einem deutschen Seehafen geladene G�ter schadhaft geworden war. Die Ladung ging �ber und so nach einem anderen deutschen Seehafen zu bef�rdern rollte das Schiff einige Tage in schwerem Wetter in der um sie daselbst auszuladen K�stenfrachtfahrt ist Spanischen See herum ohne jedoch zu kentern. In der ausl�ndischen Schiffen gleich den deutschen gestattet. That zeigte die berechnete Stabilit�tscurve dieses Schiffes Es kann jedoch durch kaiserliche Verordnung mit aus jener Zeit dass es bis 111 aberneigen konnte be- Zustimmung des Bundesrats f�r Schiffe derjenigen Staaten welche die deutschen Schilfe von der K�sten- frachtfahrt ganz oder teilweise ausschliessen oder ihnen dieselbe nur unter erschwerenden Bedingungen zugestehen die K�stenfrachtfahrt ganz oder teilweise untersagt werden. Dieser Antrag ist denn mit �berwiegender Majo- rit�t angenommen. Da M�sle Bremen der wieder dagegen geredet und gestimmt hat bei der ersten Lesung betont hatte dass der Nautische Vereiu zu Bremen nicht gegen das Gesetzt petitiouirt habe so mag es Erw�hnung verdienen dass 1. �berhaupt kein Nautischer Verein zu Bremen mehr existirt 2. der Seefischervereiu Columbus daselbst der viel altern Datums ist als der sp�ter dort ins Leben gerufene und seitdem durch bekannte Vorg�nge ruinirte Nau- tische Verein folgende Erkl�rung ver�ffentlicht a dass seit dem Eingehen des hiesigen Nautischen Vereins- die Girculare Drucksachen u. s. w. seitens des Pr�sidenten des Deutschen Nautischen Vereins Herrn J . Gibsone in Danzig dem Verein Colutubus zur Beratung vorgelegt seien b dass der Verein Columbus1- mit der gegen den K�steuschiffahrts-Ge- setzentwurf ablehnenden Haltung der Generalversamm- lung des Deutschen Nautischen Vereins in Berlin v�llig einverstanden war. Es liegt demnach auf der Hand dass das von Herrn M�sle betonte Fehlen des Nau- tischen Vereins zu Bremen in der Reihe der gegen das Gesetz petitionirenden Vereine nicht im Mindesten in einer gr�sseren Geneigtheit der hiesigen Schiffer und Rheder seinen Grund hat. Da Herrn M�sle diese Verh�ltnisse in seiner Va- terstadt bekannt sein mussten so sieht man daran vor der Zustand des labilen Gleichgewichts erreicht war. Das kam einzig daher weil das Schiff geschickt beladen war mit R�cksicht auf seine Verh�ltnisse und die sich daraus ergebende Stabilit�t. Der Raum war convplet ge- f�llt mit losem Getreide sein Zwischendeck aber nurmit soviel Getreide wie die Erfahrung gelehrt hatte um es nicht unn�thig rank zu machen. Seine Rheder wussten recht gut dass w�re auch das Zwischendeck voll beladen gewesen so dass dasHauptdeck unter die Wasserlinie kam wie sich die meisten Dreideck-Dampfer gleicher Tiefe solches gestatten dass dann im ersten Sturme es bei solcher Beladung kentern musste. Die Frage ist also nicht allein eine Frage der Breite S c h i f f e s s o n d e r n a u c h d e r T i e f e Kehren wir einen Augenblick d e r Be l a d u n g . zu den Dreideck- Stabilit�ts-Spielraum haben und fragen uns ob nicht oder wie diese Stabilit�t nutzbringend vergr�ssert werden kann ohne sonstigen Schaden oder Ungemach. Lassen Sie unsferner annehmen ihr Zwischendeck bekomme zwei Querschotten innerhalb welcher die Ladung nur darf gestaut werden und sie f�hren in Folge davon 80 Tons weniger Ladung als bis- her endlich sei der Teng im Hinterschiff so gross dass er das gleiche Gewicht an Wasser aufnehmeu k�nne so dass dieselbe Ladelinie beibehalten werde dann w�rde eine bemerkenswerte Verbesserung in Stabilit�t und Sicher- heit die Folge von alledem sein wie auch die Curve B in Figur 6 zeigt deren Stabilit�tsgrenze von 52 auf d e s Dampfcru zurUck die nur einen engen 75 gestiegen ist. Damit ist die Frage auf das einfache Rechenexempel reducirt ob eine Mindereinnahme f�r SOTons Kohlen- oder Getreidefracht ins Gewicht f�llt gegen ein Aufh�ren der aussergew�hnlichen Gefahr ich glaube unsere Rheder

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