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15. Jahrgang (1878)

Bibliographic data

fullscreen: 15. Jahrgang (1878)

Structure type:
Periodical
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Title:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Subtitle:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Place of publication:
Hamburg

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-215
Title:
15. Jahrgang
Volume,Issue,Number:
1878

Shelfmark:
online
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=72223831215

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Februar
Volume,Issue,Number:
2

Contents

Table of contents

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 15. Jahrgang (1878)
  • Overall index
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Full text

Redigirt und herausgegeben von W. von Preoden. Commission Expedition Fr. Fuerster in Leipzig. Die Hanna erscheint jeden 2. Sonntag. Bestellungen hei der n�chsten Post oder Buchhandlung oder hei der Redaction Sendungen an die Redaction oder Expedition. Aiterwall 88 Druckerei der Hansa. Abonnement jederzeit fr�here Nummern nachge- liefert. Abonnementapreis vier- tclj�hrl. f�r Hamburg M l�r ausw�rts3. 3 sh. Sterl. Einzelne Nummern60 id. Wegen Inserate welche mit 35 die Petitzeile be- rechnet werden beliebe man sich an die Redaction in Hamburg zu wenden. Fr�here Jahrg�nge mit In- haltsverzeichniss vorr�thig b. d. Redaction. I870eleg.gebdn. zu 3 JL 1872 1873 1874 1875 ZU 4 M 1876 zu 6 Jk 1877 zu 9.. Hansa aus altern Jahrg�ngen 2 No. 3. HAMBURG Sonntag den 3. Februar 1878. Zieitsclirift f�r Seowosen. Zur Nachricht. Regelm�ssige Fortsetzung der Segel-Anweisungen in n�chster Nummer. Inhalt Die Autschliessung von Central-Afrika. II. Hierzu eine Beilage enthaltend Farbenblindheit Aus Briefen Deutscher Kapitaine. I. und II. Nautische Literatur. V erschiedenes Die Aufschliessung von Central-Afrika. H. Synchronistische Zusammenstellung der bedeutendem Entdeckungsreisen nach Inner- und Centrai-Afrika. Versprochener Maassen holen wir heute die kurze Geschichte derluner-Atrikanischen Expeditionen nach indem w ir freilich nicht alle diejenigen Entdeckungs- reisen ausschliessen welche nicht ausdr�cklich das eigentliche Centrai-Afrika zwischeu 8 0 N . und 12 S. Breite sich zum Ziel nehmen oder welche halb frei- willig halb gezwungen schon vor Erreichung des Zieles wegen Ersch�pfung der psychischen oder physischen MittelzuEndegingen. Wir haben die synchronistische An- ordnung gew�hlt und alle lleisetoureu nach vier Welt- gegenden gruppirt weil so die Lebersicht erleichtert und zugleich die Theilnahme der einzelnen Nationen an dem grossen Werke wie von selber erl�utert wird. Wenn unsere Leser mit uns die Ueberzeugung gewinnen dass es sich hier um die genauere Kunde des Regen- und Producten-reichsten Landes der Erde handelt um eine fast v�llig neue Welt von ungeahnter Sch�ne und Herrlichkeit die aber freilich von unserer Civili- sation noch v�llig unber�hrt ist so ist unsere M�he reichlich belohnt. Vielleicht erleben es in unserer energischen Zeit schon unsere Kinder dass das Dampf- ross die ersten b�sen hundert Meilen besiegt welche den Seestrand von dem Kande des gesundern Hoch- plateaus trennen und wird dann das bislang sehr spr�de jungfr�uliche Land sich eher dem Verkehr erschliessen. H. M. Stanley der letzte und gr�sste Pionier unserer Tage ist seit Dienstag den 22. Jan. zur�ck in London freilich zu einem Zeitpunkt in welchem die Interessen Englands nicht so sehr f�r die Neger als vielmehr f�r die T�rken engugirt erscheinen. Seine Reise war sonst seit dem Tage wo er Embomma verliess. eine ununter- brochene Keihe von Triumpfeu. Seine Begleitung von welcher noch 9 Mann nachtr�glich den Strapazen der Reise auf der Seefahrt bis Zanzibar erlagen hatte in Capstadt Gelegenheit die Wunder europ�ischer Civi- lisation mit eigenen Augeu zu schauen und sich an den Ehren zu erg�tzen welche ihrem F�hrer dort von allen Seiten vom Gouverneur wie vom B�rgersmann erwiesen wurden. In Zanzibar solleu seine Leute fast n�rrisch vor Freude �ber die wirklich erfolgte zweifel- lose R�ckkehr gewesen sein ein Beweis mehr wie wunderbar und geheimnissvoll die moderne Kunst der Seefahrt den Eingeborenen Afrikas erscheint. Dann ging es allein �ber Aden nach Suez �ber Cairo wo der Khedive ihm die beiden h�chsten Verdienstorden des Landes zuerkannte weiter �ber Brindisi nach Rom wo Stauley leider zu sp�t aukara um ein versiegeltes eigen- h�ndiges Schreiben des Mannes auf dem Throne an den Mann im B�rgerkleide nebst der goldenen Ver- dienstmedaille Italiens aus der Hand des K�niglichen Gebers entgegenzunehmen dann �ber Marseille dessen Handelskammer Rath und Geographische Gesellschaft ihm je eine Medaille verehrten nach Paris wo auf dem Feste der Geographischen Gesellschaft der Minister des �ffentlichen Unterrichts ihm die akademischen Palmen auf die linke Schulter heftete undder Vorsitzende des Vereins ihm die Verleihung der goldenen Medaille von 1878 mittheilte. In London wird Stanley nun wohl l�nger verweilen zun�chst um sich der Royal Geogr. Society und dem grossem Publikum in St. James Hall oder wie die Enthusiasten wollen in Albert Hall vorzu- stellen dann aber um etwa seinen Reisebericht zu voll- enden wenn er nicht vorzieht diese Arbeit in gr�sserer Behaglichkeit in der eigenen Heimath auszuf�hren. Halte mag allerdings einem Manne geg�nnt sein der am 21.Octbr. v.J. in derCapstadt seinen Freunden welche staunend sein weisses Haupthaar anschauten die Erkl�rung gab dass die Strapazen der Reise ihn zum alten Mann in seinem f�nf und dreizigsten Jahre gemacht h�tten.

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