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Der Kampf um die Homöopathie

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Kampf um die Homöopathie

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e.V.
Autor:
Planer, Reinhard
Titel:
Der Kampf um die Homöopathie
Untertitel:
pro et contra
Beteiligte Personen:
Planer, Reinhard
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
1926
Verlag:
Hügel
Größe der Vorlage:
VII, 353 S.

Physikalischer Standort:
Europäische Bibliothek für Homöopathie (EBH), Köthen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=4638930

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Der Kampf um die Homöopathie

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Kampf um die Homöopathie
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Der Kampf um die Homöopathie

Volltext

Wie sollen wir uns 
zu der Homöopathie stellen? 
Von Geheimrat Professor Dr. August Bier (Berlin). 
(Sonderabdruck aus der Münchener medizinischen Wochenschrift.) 
Meine schon in meiner frühen ärztlichen Jugend begonnenen und 
bis zum heutigen Tage fortgesetzten biologischen Forschungen, die 
im Grunde genommen alle miteinander zusammenhängen, haben 
mich in vieler Beziehung der Homöopathie genähert. Zwar wurden 
sie begonnen und in ihren Grundzügen festgelegt, ehe ich mich mit 
ihr im geringsten beschäftigt hatte und als ich noch der Meinung der 
„Schulmedizin" war, die ganze Homöopathie sei ein unwissenschaft= 
licher Humbug, mit dem sich ein ordentlicher Arzt nicht befassen 
dürfe. In Greifswald kam ich am Anfange dieses Jahrhunderts mit 
dem Pharmakologen Hugo Schulz, den weite Kreise der homöo= 
pathischen Arzte mit Recht für die wissenschaftliche Stütze der 
schauend erfaßten Lehre Hahnemanns halten, in näheren Ver= 
kehr. Der eigenartige Mann, von dem ich früher nie etwas gehört 
hatte, machte als Denker und Forscher, wie als Mensch und Persön= 
lichkeit einen gleich bedeutenden Eindruck auf mich. Von ihm lernte 
ich gewisse homöopathische Anschauungen achten und als berechtigt 
anerkennen, vor allem aber die hohe Bedeutung der Arndt=Schulz = 
sehen Regel schätzen, die mir seitdem in meinen Arbeiten eine wich= 
tige und zuverlässige Hilfe geworden ist. Einen wirklichen Einblick 
in die Homöopathie bekam ich aber erst, als ich seit dem Jahre 1920 
anfing, ihre Quellenwerke zu studieren, dabei lernte, die viele Spreu 
vom Weizen zu sondern, und erkannte, daß die Ernte an Weizen 
immerhin groß genug war, um die erhebliche Arbeit zu lohnen. Ich 
mußte mir sagen, daß ich mir viele Irrtümer, viele Umwege und 
Irrwege erspart hätte, wenn ich mit diesem Studium 30 Jahre früher 
begonnen hätte. 
Der Eckpfeiler der Homöopathie ist die Ähnlichkeitsregel (Si= 
Plaaer, Der Kampf um die Homöopathie. '
	        

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Zitierempfehlung

Planer, Reinhard. Der Kampf Um Die Homöopathie. Hügel, 1926.
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