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Konstanzer Zeitung, Jg. 1871 (43)

Bibliographic data

fullscreen: Konstanzer Zeitung, Jg. 1871 (43)

Structure type:
Periodical
Collection:
Archive im Landkreis Konstanz
Title:
Konstanzer Zeitung
Place of publication:
Konstanz
Year of publication:
1829 - 1936
Publisher:
Wagner

Physical location:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=342155-7
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Archive im Landkreis Konstanz
Title:
Konstanzer Zeitung, Jg. 1871
Volume,Issue,Number:
43
Place of publication:
Konstanz
Year of publication:
1871
Publisher:
Otto Ammon

Physical location:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=342155-7_1871

Contents

Table of contents

  • Konstanzer Zeitung
  • Konstanzer Zeitung, Jg. 1871 (43)
  • Beilage: Vorschutz-Verein Konstanz. Geschäfts-Bericht für das Jahr 1870

Full text

machen und durch geschmacklose Toiletten auszeichnen 
Verbraucht wird sehr mäßig, gekauft sehr wenig, denn 
wer mag heute viel Gepäck auf der Reise ansam— 
meln? Und die Kaufleute auf der Promenade klagen 
— DD— 
zwangsweise Hausverkäufe noch nicht viele vorkamen, 
so geschah es blos, weil man doch kein ordentliches 
Resultat erwartete, denn viele Häuser und Villen sind 
feil; aber nun werden sie rasch auf einander folgen 
und es ist zu befürchten, daß die Krisis schon in 
diesem Winter eine akute sein wird. Bereits haben 
in drei Tagen hintereinander ein Hotelbesitzer und 
ein Kaufmann fallirt, und wenn man sieht, wie letz⸗ 
tere dicht neben einander sitzen und sich Konkurrenz 
machen (es gibt allein 13 Papeteriegeschäfte), und 
ungemein theuere Miethe bezahlen, so ist es aller 
dings kein Wunder, wenn die Krisis endlich nahen muß 
Aus Stadt und Land. 
— die Großherzogliche Familie hat gestern 
die Stadtkanzlei, die Sammlungen im Rosgarten 
und die Fresken im Kaufhaussaalse besichtigt. 
— Der diesjährige Verbandstag der südwestdeut— 
schen Arbeiterfortbildungsvereine findet wie 
früher schon angedeutet, in Konstanz statt und 
zwar am nächsten Samstag und Sonntag. 
— Die Abendfahrt um 720 von Konstanz über 
Meersburg nach Ueberlingen und von da 920 zurüd 
nach Konsianz ist seit gestern wieder in Wegfall ge— 
kommen. 
— Der Weinbau in unserer Umgebung ist — 
Dank dem hohen Schutze der Markgrafen von Ba— 
den — in einer erfreulichen Blüthe begriffen. Ein 
reges Interesse für Veredelung der Rebsorten hat 
unsern Seeweinen einen weit verbreiteten Ruf ge— 
sichert. Maurach, Meersburg, Petershausen und 
Kirchberg sind eine Pflanzstätte vorzüglicher Weine 
geworden, deren Werth eine immere groͤßere Geltung 
erlangt. 
— Sonntag Abend wurde in Rorschach ein 
Mann von einem Eisenbahnzuge erfaßt und gänzlich 
zermalmt. 
— Der „Albbote“ schreibt unterm 4. Sept.: Ge⸗ 
stern Morgen wurde Xaver Wagner in Nieder— 
mühle in seiner eigenen Wohnung von einem am 
„Umessen“ erhaltenen einheimischen Individuum er— 
schossen. Der Mörder war jedenfalls gedungen. 
Näheres über diese Frevelthat ist uns zur Zeit nochk 
nicht bekannt. 
— Ueber das im Ort Birkingen am 29. v. M. 
so schwer und tiefgreifend geschehene Brandunglüchk 
sind in einigen öffentlichen Blättern Artikel erschienen 
welche den Sachverhalt theils ungenau, theils unvoll⸗ 
ständig berichteten. Ein Korr. des „Albboten“ nimmt 
daher Veranlafssung, als Augenzeuge über den Brand 
das Nähere anzugeben. Am genannten Tage Mor— 
deo wenige Minuten nach 8 Uhr, da die meisten 
Einwohner auf ihren Gütern, zum Theil weit vom 
Dorf entfernt beschäftigt waren, brach das Feuer 
aus. Ueber die Entstehung des Brandes ist Gewis⸗ 
jes noch nicht ermittelt; jedoch besteht große Wahr 
scheinlichkeit, daß ohne Aufsicht gelassene Kinder die— 
ses Unglück herbeigeführt haben. Bei der großen 
Dürre und dem ziemlich starken Luftzuge und weil 
augenblicklich Niemand zur Stelle war, siunden nach 
kaum 5 Minuten 4 Gebäude, welche sast alle mil 
Stroh gedeckt waren, in hellen Flammen. Da alle 
diese Häuser mit der ganzen Heu⸗, Getreide- und 
Dehmdernte angefüllt waren, so entwickelte sich ein 
grausenerregendes, langandauerndes Feuermeer. In 
unglaublicher Schnelle eilten die Löschmannschaflen 
der benachbarten Gemeinden mit den Spritzen her— 
bei; jedoch konnte dem verzehrenden Element nicht 
mehr Einhalt gethan werden. Die Hauptthätigkeit 
der Löschmannschaften beschränkte sich groößtentheils 
darauf, das weitere Umsichgreifen des Feuers zu 
verhindern. Gerettet konnte nur noch werden meh 
rere Stück Vieh, an übrigen Fahrnissen fal Nichts 
Tom wollte ihn fragen, wohin er sie bringe, aber 
er vermochte die Zunge nicht mehr zu rühren, die 
ihm wie gelähmt im Munde lag — und an der 
feuchten Mauer tappte er sich hin. 
„Tom,“ lallte da George — „mir wird — mir 
wird so schwindlich — ich weiß nicht — ich glaube — 
er kam nicht weiter und Tom hörte wohl die Stimme, 
verstand aber schon den Laut der Worte nicht mehr 
Wieder wurde eine Thür geöffnet. 
„So — jetzt sind wir auf der Straße,“ sagte ihr 
Führer — „nun müßt Ihr Euern Wegaber allein 
nach Hause finden —“ 
GBegorg taumelte vorwärts — es war so dunkel, 
daß er seine eigene Hand nicht hätte vor Augen sehen 
können. — Wie er vortrat, blieb er mit dem Fuß an 
Etwas hängen und siel noch vorn — aber““cr lag 
weich — er wollte sich aufrichten, aber er vermochte 
e8. nicht mehr. — Nur einen Liugenblick mußte er 
sich ausruhen; in seinem Kopfe wirbelle es als ve 
er in einem Rad umhergeschleudert würde. Was 
aus Tom wurde, wußle er gar nicht — er konnte 
auch nicht mehr denken. Nur noch für wenige Se⸗ 
kunden blieb ihm der Begriff seines Elends, indem 
er ausgestreckt am Boden lag dann schwanden 
ihm die Sinne 
SZämmtliche 50 obdachlos gewordenen Einwohner Verschiedenes. 
hatten kaum mehr, was sie am Leibe trugen, wovon — Die Umwandlung des preußischen Staatsschatzes 
nehrere Hauseigenthümer die Gebänudefünftel und zu einem Reichsschatz, vder richtiger gesagt, die Fun 
Jahrnisse gar nicht und letztere nur ungenügend dirung eines Reichsschatzes unter Hinzutriti des preu⸗ 
ꝛersichert hatten. Der Schaden ist enorm. Es ver. jchen Staaisschahesn badet int e wichtigsten 
brannten unter anderm nicht weniger als 20 Stück zegenstände welcher die nächsten parlamentcrischen 
Rindvieh, 8 Schweine und KSiege, Das Beklagens. Zefstonen beschäftigen wirde Vie ven Reichskanzler 
wertheste ist aber, daß 2 Kinder, 1 Knabe von etwa orgeschlagene Vilbung eines Reichsschatzes aus den 
2 Jahren und 1 Mädchen von etwa 11 Mongater Rineln der französischen Kriegskontribution findet 
hr junges Leben in den Flammen einbütßten. Eine brigens bei auen Bundessaaten lebhaften Anklang. 
Wittwe von etwa 53 Jahren, welche Letzteres retten Vom 4. bis 6. Seplember fand in Mnchen 
wollte, verbrannte sich derart, daß sie Tags darauf eine Versammlung deutscher Strafanstaltsbeamten statt, 
eine Leiche war. Ferner verbrannten auch in dem auf welcher über verschiedene Reformen in ihrem 
Haus des Gemeinderechners sämmtliche Dienstoapiere, Geschäftskreise berathen wurde. Die hauptsächlichften 
sammt dem Kassenvorrath, welcher m Glück nicht Fragen sab „Die Beurlaubung der Strafgesangenen“, 
sehr beträchtlich war. Auch in der Ärmenfondskasse „Einheitliche Leitung des gesammten Gefängnißwe— 
werden ungefähr 21 fl. vernuißt. Herzzerreißend war sens eines Landes“Bewegung der Strafgefangenen 
der Anblick der Verunglückten, welche jaumernd und n freier Luft und ihre körperliche Reinigung“, Be— 
klagend um die Trümmer ihrer Wohnungen stunden handlung jugendlicher Verbrecher vor dem Gesete 
und mit weinenden Augen die Asche ihrer zernichte⸗ und im Strasvollzuge“, die Erbringung der Nagt 
en Habseligkeiten anstarrten. Der Gemieinderath fin— weise über die Verhältnifse der eingelieferten Straf⸗ 
det sich verpflichtet. den so rasch herbeigeeilten Hilfs— gefangenen“, „Beschaffenheit der Kleidung der Straf— 
nannschaften hiermit den wärmsten Dauk auszuspre⸗ hefangenen“ Ist Zu einer ersprießlichen Dinchsut— 
hen. Fast zumal waren etwa fremde Spritzer rung der Einzelhaft die Trennung der Gefangenen 
zuf der Brandstätte und in vollster Thätigkeit be auch in Kirche und Schule im Spagiergange doch 
riffen; auch etwa 40 Mann der, Waldshuter Feuer⸗ wendig ꝰ“, „Können zur Erreichung des angeführten 
wehr sammt Spritze und eine beträchtliche Anzah Zweces die Viooten bntbehrt werden3 
Manner der benachbarten Schweizergemeinden Leug. Osbtut eee deutschen Privat⸗Eisenbahnen 
jern und Gippingen, ebenfalls mit Spritzen, waren beabsichtigte bekanntlich, dem deutschen Reichskanzler 
n Anbetracht der größeren Entfernung unerwartet en Salon⸗Eisenbahuwagen zu schenken. In der 
hnell zur Hand. Die augenblickliche Roth der sehr Sitzung vom 13. August hat nunmehr, Berliner Blät- 
ürftigen Gemeinde war groß; aber Gott hat milde Fed zufolge, der gedachte Verein zum Beschluß er— 
Lerzen erweckt. Am nämlichen Abend nöch über hoben, daß der mit allem Luxus und Komfort aus— 
andte ein ungenannter Wohlthäter der Orts behorde gestattete Wagen, der durch seine Konstruktion geeig— 
ine ansehnliche Liebesgabe von 60 fl. ee det ist, alle deutschen Bahnen, die Gebirgsbehnen 
hmn der Herr lohnen. Seither haben uns die Ge dle elsaß-lothringischen nicht ausgeschlossen, zu 
neinden Birndorf und Waldkirch, sowie der durch befahren, — auf allen deutschen Bahnen kostenfrei 
Linen Wohlthätigteitssinn allerwärts bekannte Rentiei befördert wird, sobald derselbe von dem Fürsten oder 
derr Josef Schrieder von Heidelderg und einige an. gere Zürsnin Bisneed benne wegeen ve 
dere Herren von dort mit werthvollen Gaben be⸗ ser Wagen einer Kontrole nirgends zu unterwerfen 
dacht. ist und daß endlich der Reichskanzler die Station 
— Von badisch Laufenburg schreibt man derzu bestimmen hat, wo der Wagen aufgestellt werden 
Karlsr. Ztg.“: „Es wurde unlängst die Mittheilung soll. 
jemacht, daß man beabsichtige, eine Eisenbahn zwie — Herr Professor Curtius wird in nächster Zeit 
chen Basel und Koblenz (bei Waldshut) auf der Schwwei eine Erpedition nach Kleinasien behufs Anstellung 
‚erseite zu bauen. Nun wird noch ein weiteres Pro archäologischer Untersuchungen unternehmen, zu wel— 
ekt in Anregung gebracht. Zur Beseitigung der chem Zwecke ihm von Seiten der deutschen Reichs⸗ 
etzten Verkehrshemmnisse der Flößerei und Schiff regierung die Hülfe eines höhern Ingenieur⸗Offiziers 
jahrt auf dem Oberrhein ist nämlich nunmehr statt der preudischen Armee und — sowen die Expedtion 
der nicht wohl thunlichen Sprengung der Feisen im inige bisher noch wenig untersuchte, außerhalb des 
hiesigen Laufen der Bau eines Kanals zur Umge- Verkehrs liegende Kuͤstengebiete durchstreift — der 
sung des Rheinfalls in Aussicht genommen: Die Schutz eines Kanonenbookks der deutschen Flotte ge⸗ 
Kealisirung dieses Projektes wäre auch für die ba währt worden ist. Zunächst wird die Expedition, 
dische Floßerei von Wichtigkeit. Der Gemeinderath welche übrigens nur2 Monate in Thätigkeit sein 
»on Großlaufenburg läßt gegenwärtig, wie ich aus wird, die Edene von Troja erforschen. 
zuverlässiger Quelle vernehme, — vorerst zur Erstel — Dem in der nächsten Woche aus England zu⸗ 
lung eines Kanals, welcher sowohl als Flößkanal ückkehrenden Konige der Belgier wird der Minister⸗ 
als auch als Fabrikkanal dienen soll, — Vorarbei- rath das Projelt einer im Jahre 1874 in Brüuůͤssel 
len bezüglich der Untersuchung des Terrains sowie abzuhaltenden Weltaussiellung zur Genehmigung vor— 
—A— 
Rheinsulz und Laufenburg ein⸗ und zwischen Laufen· — Von deutschen Römlingen kann man keinen 
urg und Murg ausmünden. Derselbe würde eine deutschen Patriotismus verlangen; ihre Heimath, ihr 
ränge von ungesähr 8000 Fuß erhalten, wovon A. und O. ist Rom und allem andern, was nicht 
00 Fuß unterirdisch geführt werden müßten. Das ihrer Herrschsucht dient sind sie feindlich gesinnt. Von 
Sefäll für den Floßkanal würde 8 Zoll auf 100 solchen Römlingen in Niederbayern erzählt ein Stück⸗ 
Fuß bad. betragen, während der neben ihm befind lein das „Frankf. Journ.“ In oder bei Vilsbiburg 
iche etwa 6 Fuß breite Fabrikkanal ein Gefäll er⸗ begegnet einem mit dem eisernen Kreuz geschmückten 
jalten würde, welches die Anwendung der Turbinen Beurlaubten der Pfarrer des Orts und faͤhrt ihn mit 
ermöglicht (das Gefäll von Anfang bis zu Ende des den Worten an, wie er den „Dreck“ da auf seiner 
Kanals würde etwa 26 Fuß betragen). Man nimm Brust tragen möge. — Das Kreuz hab ich im ehr⸗ 
an, daß Fabrikanten die Wasserkräfte benützen wer⸗ lichen Kampf widver den Feind vedient. — „Was 
den. Vorderhand ist aber diefer Kanal nur noch — Feind Eure Freunde sind es, gegen die Ihr habt 
Projekt. Ob sich das Anlagekapital, vielleicht 12/4 kämpfen müssen. Und das sage ich Dir, wenn Du 
Nillionen Franken, rentiren wird, ob die „Wasser mit dem , Dings da“ in die Kirche kommst, so laß 
räfte“ Käufer finden werden und ob Fabrikanten ch Dich hinausführen!“ Komisch fast wirkt eine 
sier an der Grenze des Zollvereins sich ansiedeln dapuzinade des ultramontanen „Schlesischen Kirchen⸗ 
nögen — das wird wohl sorgfältig erwogen werden blaltes.“ Es nennt den deutschen Krieg von 1870 
müssen. beharrlich einen „unnöthigen“ und speit seine Galle 
Eine Ueberraschung. 
Als George am andern Morgen — man kann 
nicht gut sagen erwachte, sondern eher sein Be— 
vußtsein zurückkommen fühlte, blieb er noch eine 
Weile mit geschlossenen Augen in seinem Bette liegen, 
denn er machte die höchst unangenehme Entdeckung, 
daß er seinen Rausch vom vorigen Abend, auf den 
er fich deutlich erinnerte, noch keineswegs ausge— 
chlafen habe. Es schaukelte und bewegte sich Alles 
mit ihm, und er dachte mit Schrecken daran, daß er 
zeute Morgen gar nicht im Stand sein würde, Jenny 
zufzusuchen -— und was mußte sie nachher von ihm 
denken — für wie lieb- und herzlos ihn halten. 
Aber um sich her hörte er fremde Stimmen, und 
dicht über ihm in der oberen Stube gingen m 
chweren Schritten Leute hin und her. — Er schlug 
die Augen auf, blieb aber still und regungslos liegen, 
denn Alles, was er sah, war ihm fremd, und er 
halte keine Ahnung, wo er sich eigentlich befand. — 
Wieder schloß er die Augen und überlegte. — War 
ꝛx denn gestern Abend nach Hause gekommen? — 
Er konnte sich nicht darauf besinnen, Also jedenfall⸗ 
nicht — und wohin hatte ihn denn Tom gebracht 
oder waren sie etwa gar in der Matrosenkneipe todt 
runken liegen geblieben? Heiliger Goit, wenn das 
Jenny erfuhr, dann durfte er sich nur auf eine Szene 
gefaßt machen und — das Schlimmste dabei — sie 
hätte Recht gehabt. 
Er sah umher — richtig Nichts als Matrosen — 
aber da oben — da stieg Einer durch eine Luke die 
Treppe herab — und das war ja doch keine Stube, 
wie man sie am Lande fand — das war ja ein 
AV 
dem engen Kasten, in dem er gelegen, heraus und 
stand, wild umherstarrend, vor einem Paar der Leute. 
„Hallo, Mate,“ lachten diese, „ausgeschlafen? — 
alle Wetter, Du hast Dir vier „Wachen zur Koje“ 
nach einander weggenommen — mußt gestern Abend 
einen gesunden Rausch gehabt haben. Ver wird auch 
ein gules Geld gekostet haben, — wie?“ 
„Wo bin ich denn hier?“ rief George ganz ver⸗ 
wirrt — „an Bord eines Schiffes?“ — 
Lautes Gelächter der Wacht zur Koje, die ihren 
Spaß an dem erstaunten Gesicht des neuen Kame⸗ 
raden hatten, war seine einzige Antwort, und George, 
der nicht ein einziges bekanntes Gesicht unter ihnen 
entdeckte, sprang nach der an Deck führenden Stiege 
und hinauf. J 
(Fortsetzung folgt.) 
— — —
	        

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