Digishelf Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Hegauer Erzähler. Das Heimatblatt des Amtsbezirks Engen, Jg. 1934 (93)

Bibliographic data

fullscreen: Hegauer Erzähler. Das Heimatblatt des Amtsbezirks Engen, Jg. 1934 (93)

Structure type:
Periodical
Collection:
Archive im Landkreis Konstanz
Title:
Hegauer Erzähler
Place of publication:
Engen
Publisher:
Theophil Schneider's Buchdruckerei

Physical location:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=3066108-0
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Archive im Landkreis Konstanz
Title:
Hegauer Erzähler. Das Heimatblatt des Amtsbezirks Engen, Jg. 1934
Volume,Issue,Number:
93
Place of publication:
Engen
Year of publication:
1934
Publisher:
Hegauer Buchdruckerei AG
Scope:
32,2 x 48,0 cm

Physical location:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=3066108-0_1934

Contents

Table of contents

  • Hegauer Erzähler
  • Hegauer Erzähler. Das Heimatblatt des Amtsbezirks Engen, Jg. 1934 (93)

Full text

ist immer eine Haltu u. 
jabe, die ihr einen Ehren 
des Staates wie auch der 
wird sich mit der Ueber 
1 Kirchliche da und dor 
und damit eine finan 
rreichen lassen. 
aat und Kirche 
nyernehmen. In loyaler 
adische Staat die aus dem 
. LAdat sich ergebenden Verpflichtungen 
im vergangenen Jahr erfüllt. Mögen die 
beiden Hände, Stoat und Kirche, die bis— 
zer einträchtig sich umschlungen hielten. 
auch in Zukunft ineinander geleg‘ bleiben. 
Er, als Bischef der Diözese. nmerde alles 
bun, um den Frieden zwischen den beiden 
zöchsten Gewelten zu sichern, damit nicht 
zloß die Kirche, sondern auch der Staat 
durch den Segen der Kirche erstarke und ei⸗ 
ner neuen Größhe entgegenhlühe. 
Aufgabe des neben Sahres wird es fer 
er sein, 
die Katholische Aktion in der ganzen 
Erzdiözese einzuführen. 
Zie will nicht politischen Zwecken dienen, 
sondern will religiöses Leben aktiv 
werden lassen und befestigen. Für den Ober⸗ 
hirten wird es am Ende des Jahres eine 
große Freude sein, wenn das Lieblingswerk 
Pius XI. nicht nur nach der organisatori⸗ 
schen Seite ausgebaut ist, sondern auch 
Wurzel geschlagen hat in den Herzen und 
reiche Frucht der Frömmigkeit durch sie 
heranreift. 
Zum Schlusse seiner begeisternden Aus⸗ 
ührungen wendet der Erzbischof seinen 
8lick den Trägern der höchsten staatlichen 
ind kirchlichen Gewalten zu und ermahnt 
u Gehorsam gegenüber der bestehenden 
atlichen Autorität. Die Versönlichkeit, die 
er Spitze der Regierung sitehe, sei ge— 
er Kirche zu geben, was der Kirche 
olle um jeden Vreis einen Kampf 
⸗·meiden. 
rert endlich an seine 
ilte in der ewigen 
gahrẽIbei denen er 
zater zin Audienz 
gt vor den Statt⸗ 
cen d; Peten, um 
he zuw neutn Jahre 
d ihnzu bitten. daß 
cat jeine Aufgaben 
rnit seinem Gebet 
sein bischöfliches 
begleite. 
te der H. H. Erzbi 
rdem Weihbischof den 
n oberhirtlichen Segen, den 
empfingen. 
— — 8 
Postraub. 
Innsbrack, » Jan. Ein eigenartiger 
Postrarb wurde im Postamt der Gemeinde 
Kündl im Unterinntal werübt. Das Post⸗ 
amt befindet sich in einem Gasthaus. Wäh— 
end de die Silvesterfeier abgehalten 
urde, erbrachen bisher unbekannte Täter 
den Amtsraum des Postamtes und raub— 
ten daraus einen Betrag won 15971 Schil⸗ 
ing. 
schwere Autobusunfälle in Frankreich. 
Paris, 3. Jan. Zwischen St. Etienne und 
Firminy stießen in der vergangenen Nacht 
zIwen Autobufse zusammen. Alle 15 Insassen 
wurden werletzt, einige von ihnen lebems 
gefährlich. Ein weiteres Autobusunglück, 
bei dem acht Personen zum Teil sehr 
schwer verletzt wurden, ereignete fich am 
Dienstag abend in der Nähe von Autun. 
xin vollbesetzter Autobus geriet durch 
glatteis ins Rutschen und fuhr in woller 
dahrt gegen eine Mauer. 
Ausbruch von Gefangenon in Portugal. 
Lissabon, 3. Jan. Neun Insassen des 
Zztrafgefängnisses in Coimbra sind aus dem 
Befängnis ausgebrochen. Sie durchbrachen 
den Fußboden ihrer Zelle, ließen fich vier 
Meter herab und öffneten die Schlösser von 
dier Türen gewaltsam. Nachdem sie danr 
noch eine Mauer durchbrochen hatten, ge 
angten sie ins Freie. 
Wertvollor van Dyck verbrannt. 
London, 3. Jan. Bei einem Brande im 
»ause des Kunstmalers John Gleeson in 
Ittawa wurde das Gemälde „Chor der 
Engel“ von van Dyck zerstört. Der Wert 
»es Kunstwerkes wird auf 150 000 Dollar 
neschätzt. 
Personen an Fleischvergiftung gestorben. 
Warschau, 8. Jan. In einer Kellerwoh⸗ 
uung in Lemberg wurde eine aus vier 
zerfsonen bestehende Familie tot aufge— 
Dden. Es wird angenommen, daß sie in⸗ 
enufsses von verdorbenem Speck 
geftorben ift 
Das Reichsgesetzblatt wom 2. Januar ds 
ss. weröffentlicht das neue Gesetz über die 
kinkommenbesteuerung für 10383. 
Im Abschnitt J des Gesetzes wird über 
ie Einkommenbesteuerung für 1933 imn 
vesentlichen bestimmt, daß die Krisensteuer 
der Veranlagten und der Zuschlag für Cin 
zommensteuer für die Einkommen von 
nehr als 8000 A.M auch für Steuerab 
— 
933 enden. 
Der Zuschlag zur weranlagten Einkom 
nensteuer der Ledigen wird in Ausführ 
ing der Vorschrift des Gesetzes zur För 
erung der Eheschließungen für Steuerob 
chnitte, die im Kalenderjahr 33 enden, in 
zöhe der Hälfte des Jahresbetrages erho 
en. 
Für die im Kalenderjahr 1933 endende: 
zteuerabschnitte werden die weranlagteEin 
zommensteuer, die Krisensteuer von Ver 
imlagten, der Zuschlag für Einkommen 
teuer für die Einbommen von mehr al— 
3000 A.AM und der Zuschlag zur veran 
agten Einkommensteuer der Ledigen zrd 
iner Einheit zusammengefaßt. Bei der 
Zteuerpflichtigen, in deren veranlagtem 
finkommen Einkünfte aus vollständiger 
rbeit enthalten sind, mindert sich der 
zteuerbetrag für die im Kalenderjahr 1938 
endenden Steuerabschnitte um 16 v. H. 
»er bei der Veranlagung festgestellten 
steineinkünfte aus nichtselbständiger Ar⸗— 
eit, wenn diese den Betrag won 16000 
AMA nicht übersteigen. 
Die Steuerermäßigung wird Hausgehilf— 
nnen bei der Veranlagung für die im Ka— 
enderjahr 1933 endenden Steuerabschnitte 
in der Welse gewährt, daß der Arbeitgeber 
für jede Hausgehilfin, die zu seiner Haus— 
altung zählt, für jeden vollen, nach dem 
30. Juni beginnenden Kalendermonat, in 
dem die Hausgehilfin vei ihm eingestellt 
var, einen Belrog von 50 . von sei⸗ 
rem Einkommen abziehen darf. 
Uebersteigt der Arbeitslohn im Steuer— 
bsehnitt micht den Betrag von 1600 2. 
Dder wenn die Steuern der abzugspflichti⸗— 
jen Einkünfte nur aus steuerabzugspslich— 
Pen Kapitalerträgen bestanden, so hat 
ine Veranlagung nicht zu erfolgen, son— 
ern das sonstige Einkommen ist als al⸗ 
zinigeg Einkommen zu veranlagen. 
Der Anschnitt I1 über die Ehestandshilse 
jer Veranlagten für 1983 bestimmt bei 
Festsetzete verhestordehibie Ver Bvoro xt 
agten, daß das Gesetz zur Förderung der 
kheschließungen mit der Maßgabe Anwen— 
ung findet, daß nicht als ledig gelten: 1) 
ßersonen, die zu Beginn des Steuerab⸗ 
chnittes werheiratet waren, 2) Personen, 
ie im Laufe des Steuerabschnitts geheira— 
et haben, wenn die Ehe im Steuerab⸗ 
chnitt mindestens vier Monate bestanden 
hat, 3) Verwitwete cder geschiedene Per— 
onen, aus deren Ehe ein Kind herworge— 
Jangen ist. Von der Ehestandshilfe der 
ßeranlagten sind befreit: 1) unverheiratete 
Frauen, denen Kinderermäßigungen zu⸗ 
tehen, wenn die Woraussetzungen hierfür 
»estanden haben entweder zu Beginn des 
Steuerabschnittes oder mindestens vier Mo—⸗ 
4 
Der geseßl. Schutßz 
Von der Landesgruppe Baden der Ra— 
attsparvereine im H. R. Verband wird uns 
eschrieben: 
Durch den Erlaß des Gesetzes über Preis— 
achlässfe ist nun auch auf dem Gebiete der 
stabattgewährung eine Klare Situa— 
ion geschaffen worden. Vom 1. Januar 
934 qb wird der im Einzelhandel zugelasse. 
ꝛe Rabatt auf einen Höchstsatz von 8 w. H 
estgesetzt und auch die Konsumvereine dür— 
en bei ihrer Rückvergütung über diesser 
zatz nicht mehr hinausgehen. Die Haus 
rau, deren Barzahlung beim Einkauf durck 
„ie Rabattgewährung ihre berechtigte Aner— 
zennung fand, wird es begrüßen, daß im 
zür und Wider der letzten Wochen die 
Rabattmarke nicht unterging, 
ondern daß sie weiterbestehen bleibt unt 
hr die Möglichkeit gegeben ist, sich auch 
zünftig eine Rücklage zu schaffen, die sie 
vohl ohne die Rabattgabe in den allerwe 
aigsten Fällen zu machen in der Lage wäre 
Wenn die Einrichtung der Rabattsparver 
ꝛine nicht so bodenständig, so ordnungsge 
mäß und so jedem Angriff gegenüber sbich 
jaltig sich gestaltet hätte, wäre wohl das 
stabattwesen nicht jetzt in eine neue Form 
jegossen worden. Niemals ist letzten Ende— 
a die Rabattgabe Selbstzweck gewesen 
ondern sie war stets nur Mittel zum 
zweck. Sie darf für sich in Anspruch neh 
men, daß sie nicht zulekt den gangen Wett— 
zate n dem Fall, daß sie erst im Laufe 
des Eteuerabschnittes eingetreten sind, 2) 
ßersoren, die mindestens ein Sechstel ih— 
es Einkzommens zum Unterhalt ihrer ge— 
chiedenen Ehefrau oder eines bedürftigen 
xẽlterntüles im Steuerabschnitt aufgewen— 
et haben und denen aus diesem Grunde 
ie Eimommenssteuer für den Steuerab 
schnitt iach 8S 56 des Einkommensteuerge— 
etzes emäßigt wird, 83) Personen, die das 
5. Lebinsjahr zu Beginn des Steuerab 
chnittes oder mindestens vier Monate vor 
zeendiging des Steuerabschnittes vollen 
yet haben. 
Dem Gesetz ist eine Tabelle über die Be— 
echnung der Einkommensteuer beigefügt, 
»ei der die Zuschläge für Einkommensteuer 
ür die Einkommen über 8000 4M, die 
»uschlägt für die Ledigen- und die Krisen— 
euer der Veranlagten nicht eingerechnet 
ind. 
Nach dieser Tabelle beträgt beispielswei 
e bei einem Einkommen von 1200 
nach Abzug der Werbungskehsten, der Son— 
erleistungen und des steuerfreien Cinkom— 
nenteiles) die Einkommensteuer für den 
zuschlagspf ichtigen Ledigen 124 , für 
den Ledigen, der dem Zuschlag nicht unter 
iegt, ohne daß ihm Famtlienermäßigungen 
zustehen, 119 2.0, für den Verheirateten 
hne Kind 86 .M, mit einem Kind 80 
.a, mit zwei Kindern 75 ., mit drei 
Tindern 48 M. 
Bei einem Einkommen von 5000 4ö 
nach Wzug des steuerfreien Anteils) be— 
ragen die einzelnen Sätze für den zu⸗ 
chlagspflichtigen Ledigen 5882 4.4, den 
uchtzuschlagspflichtigen ohne Familiener— 
näßigung 839 7. , für den Verheirateten 
hne Kind 481 4. M, mit einem Kind 441 
v. A, mit zwei Kindern 401 .M, mit drei 
dindern 261 A.A, mit vier Kindern 320 
A. 
Die Steuersätze steigern sich dann ben 
leberschreiten der 8000 ZM-Grengze ent⸗ 
prechend den im Einkommensteuergesetz 
orgesehenen Bestimmungen, sedaß bei ei⸗— 
em Einkommen von 8800 HAM nach Ab⸗ 
ug des steuerfreien Anteiles der Steuer⸗ 
bzug beträgt für den zuschlagspflichtigen 
ꝛdedigen 1080 2., den Ledigen ohne Fa— 
milienermäßigung 1025, den Verheirate— 
en ohne Kinder 980 .A, mit einem Kind 
67 -, mit zwei Kindern 804 4M, mis 
‚rei Kindern 741 α, mit vier Kindern 
ISᷣι ι„ αm᷑nbtra 
ze von 8500 A.AM. ab ist in der Steuer 
brechnungstabelle eine Zweiteilung ge⸗ 
nacht und zwar außer der eben genannten 
Berechnung, die sür einen Veranlagungs— 
lichtigen gilt mit einem Einkommen von 
veniger als 50 v. H. als Arbeitslohn eine 
olche für den dessen Einkommen zu 506 
». GH. und mehr als Arbeitslohn besteht 
Für diesen betragen bei der Einkommens 
tufe 8300 4.AM die entsprechenden Sötze 
die bei den beiden ledigen Klassen gleich 
sind, beim Verherateten ohne Kind 909 
AM, mit einem Kind 826 MAα, mit zwe 
Kindern 741 .Mmit drei Kindern 657 
N.AM, mit vier Kiwdern 573 M 
——— 
sür die Raballgabe 
»ewerb wieder auf one anständige Grund— 
lage gebracht hat. Ez hätte demnach auch 
das allerletzte sein nüssen, einen Skonto 
ils Anerkennung der Barzahlung zu ver— 
dieten. Durch die gesetzliche Regelung des 
Rabattes wivd jetzt zweifeblos eine Beruhig— 
ing in den Auseinandersetzungen über die 
Rabattgabe eintreten und die Ungewißheit 
iber das künftige Schicksal der Rabattmar⸗ 
ke, das weite Kreise der Rabattmarken 
ammelnden Hausfrauen betroffen hatte 
vird wieder verschwinden. Jeder nichtbe⸗ 
jördliche Eingriff in die Rabattgabe wird 
interbleiben müssen, denn die Rabattgabe 
ht jetzt unter gesetzlichem Schutz. 
Sehr wesentlich für die markensammeln⸗ 
»e Hausfrau ist der Umstand, daß sich die 
Rabattsparwvereine einert unabhängigen, 
ährlichen Revision unterziehen mussen 
Diese Rewpision ist in den dem Neichsver- 
band der Handelsschutz- und Rabattspar⸗ 
zereine angeschlossenen Rabattsparvereinen 
wuch bisher bereits durchgeführt worden 
Sie verschafft dem markensammelnden Pu— 
zlikum die Gewißheit, daß die ihm gehö 
renden Rabattgelder sicher angolegt werden 
und seine Rabattansprüche auch erfüllt wer— 
den können. Diese Sicherung der Marken 
zelder wird in den Ausführungsbestimmun 
zgen zum Rabattgesetz noch besonders festge 
segt werden, ein Umstand, der nur zu be 
rxrüßen ist. ebenso wie die Talfache, daß mit 
Börsenpolitische Tagesschau 
Das neue Jahr hat wiruschaftlich außn 
rdentlich hoffnungsvoll begonnen. Der er 
de Börsentag im neuen Jahr zeigte ein 
iberaus lebhaftes Bild, und insbesondere 
var auf dem Rentenmarkt die Geschäftstä— 
igkeit sehr rege. Die verheißungsvollen 
Ansätze zur kursmäßigen Hebung der Ren⸗ 
tenwerte, die ja schon in den letzten Wochen 
zutage getvreten waren, haben sich nun 
mittlerweile wieder kräftig weiterentwik⸗ 
kelt. Die noch am letzten Tage des alten 
Jahres durch den Reichsfinanzminister voll⸗ 
zogene Kündigung der ursprünglich 75pro— 
jentigen, dann auf 6 Progzent herabgesetz⸗ 
en Reichsanleihe won 1929, der sogen. Hil⸗ 
erding⸗Anleihe, in Verbindung mit der 
Ankündigung eines Umtauschangebotes ge— 
gen andere Schuldverschreibungen des Rei⸗ 
— V 
Willen der Reichsregierung zur möglichst 
»ald in Angriff zu nehmenden or gani— 
schen Zenssenkung. Nicht mit ge— 
valtsamen Eingriffen, sondern durch eine 
zanz natürliche, organische Fortentwicklung 
der Wirbschaftsbedingungen soll allgemach 
der Zinsfuß auf eine normale Quote, die 
nan ewa vei 4 Prozent ansehen kann, her— 
abgessetzt werden. Dieser Quote am nächsten 
ind ja auch schon eine ganze Reihe reichs⸗ 
seitig begebener Anweisungen, die bei ei⸗ 
rer Ausstattung von 44 Progzent aber 
zurch die ihnen innewohnenden Sicherheit 
cestlosen Absatz finden. 
Die Absicht des Reiches, allgemein einen 
uedrigeren Zinssatz herbeizuführen und die 
ioch hiher verzinslichen Papiere auf dem 
Wege der Konversion zu einer normalen 
Zinsbildung zurückzuführen, werden nun 
nit verstärkter Energie sortgesetzt. Man 
wird daher für die nächste Zeit eine beson— 
ders fürsorgliche Pflege des Anleihe mavk⸗ 
tes erwarten dürfen. Die Hoffnungen nach 
dieser Richtung hin und das Vertrauen, das 
damit in weiten wirtschaftlichen Kreisen in 
die Enwicklung der Dinge gesetzt wird, ha— 
»en ja auch schon in den Umsätzen des ersten 
zörfsentages auf dem Rentenmarkt und in 
Auswirkung davon auch auf dem Aktien⸗ 
narkt ihren äußeren Ausdruck gefunden. 
zowohl die alten Reichsanleihen, wie auch 
ie Neubesitzanlelhe, serner die Reichs— 
Huldbuchforderungen, die Pfandbviefe, 
dommunalobligationen, die Staats- und 
Ztadtanlehen haben durchweg einen recht 
festen Börsencharakter getragen und konn⸗ 
ten sich kursmäßig sehr gut bessern. Bei den 
Reichebahnwvorzugsaktioen, bei denen der 
prozentige Dipdendenabschlag fällig wur⸗ 
de, ist trotztem eine albprogentige Kursbes-⸗ 
serung darüber hinaus eingetreten. Die Ak— 
ien haben gute Kursgewinne erzielen kön⸗ 
ien, was insbosondere für solche Papiere 
gilt, bei denen die Dividendenpolitik in den 
etzten Jahren worsichtig, wenn auch auf nie⸗ 
zriger Basis gepflegt wurde und bei denen 
omit eine gewisse Stabilität in den Ren— 
en⸗, bezw. Diwidendenerträgen gegceben ist. 
Zo haben bestimmte Lieferungs⸗ und Ta— 
cifwerte, chemische, Farben⸗ und Elektrigi⸗ 
atspapiere, auch einige Maschinenwerte, 
zute Gewinne erlangen können. Die Reichs— 
ankanteile haben sich besonders gut kurs⸗ 
näßig befsern können, nachdem inzwischen 
vieder stärkeres Kaufinteresse won Seiten 
»es Auslandes wahrgenommen werden 
zann. 
»en Sonderpreisen, die wegen der Zugehö— 
igkeit zu bestimmten Verbrauchergruppen, 
zerufen, Vereinen oder Gesellschaften viel⸗ 
ach eingeräͤumt wurden, durch das Gesetz 
ndgültig Schluß gemacht wird. Damit wird 
»in Zustand boseitigt, gegen den sich auch 
die gemeinnützige Rabattgabe stets gewandt 
zat, da es als Unrecht angesehen werden 
nuß, wenn gewissen Käuferkrelsen vor an⸗ 
deren ein Vorzug eingeräumt wird. 
Für die Nabattsparvereine hat das Gesetz 
ine neue Grundlage geschaffen. Die Ra— 
attmarke bleibt und die Verbraucherkrei— 
e erhalten nach wie vor den Rabatt als 
Anerkennung dafür, daß sie ihre Warenein⸗ 
käufe bar bezahlen. Diese Regelung, die 
hier erfolgt ijt, entspricht den wirtschaftli⸗ 
Hen Erfordernissen und die Reichsregierung 
hat auch hier den Beweis gegeben, daß sie 
aach vernunftgemäßen Maßstäben zu han⸗ 
deln gewillt ist. 
zünf Elesanten im Pariser Zoo verbran 
Paris, 8. Jan. Im Zoologischen Gart 
»on Vincennes beĩ Paris, der wvon d 
Firma Hagenbeck zu der Pariser Koloni— 
iusstellüng angelegt worden war, brach 
Nitternacht Feuer aus. Der Brand kon 
— gelang 
aicht, einen Schuppen mit fünf Elefan 
zu retten. Die Tiere verbrannten be 
dendigem Leibe. 
4 
20 
de 
ch 
zu 
a⸗ 
né 
Ka 
Bre 
den 
il 
ne 
wer 
nau 
I0 
de 
in 
ver 
au 
2u 
ni 
M. 
* 
gen 
get 
bei 
— 
Id 
vag 
und 
9— 
Kön 
weit 
ne 
4 
nach 
rer 
meir 
„ 
so z3. 
desh 
die 
‚ 
nich 
2 
Hof 
daft 
lia 
j 
—õDE ——— —
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Hegauer Erzähler. Das Heimatblatt Des Amtsbezirks Engen, Jg. 1934. Hegauer Buchdruckerei AG, 1934.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.