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Alltägliche Erkrankungsfälle

Bibliografische Daten

fullscreen: Alltägliche Erkrankungsfälle

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e.V.
Autor:
Michaelis, Ad. Alf.
Titel:
Alltägliche Erkrankungsfälle
Untertitel:
Eine allgemeine homöopathische Therapie zur Selbsthilfe für Jedermann
Beteiligte Personen:
Michaelis, Ad. Alf.
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
1909
Verlag:
Michaelis

Physikalischer Standort:
Europäische Bibliothek für Homöopathie (EBH), Köthen
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=232922

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
1. Teil: Allgemeines.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Alltägliche Erkrankungsfälle
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Vorwort.
  • Inhaltsangabe.
  • Vorbereitendes zur Einführung in das Studium dieser Therapie und der Homöopathie überhaupt.
  • 1. Teil: Allgemeines.
  • 2. Teil: Spezielles.
  • Fachbegriffsregister

Volltext

5. Teil: Allgemeines. 
Allgemeine Erkrankungen als Folge von Erkältung 
und ihre Behandlung nach den verschiedenen 
Krankheitsursachen. 
§7. 
Charakteristik der großen Vlutmittel der Homöopathie 
nach ihrer Heilkraft gegen die Folgen allgemeiner 
Erkältung. 
Die direkten Folgen einer Erkältung werden sich vorzugs- 
weise in den Organen der Atmung und Verdauung und 
zwar gleichzeitg zeigen, während andere Organgruppen, 
wenn sie intakt und nicht bereits erkrankt sind, verschont 
bleiben. Das Bl ut als Träger der Erkrankung partizi- 
piert am Gesamtzustande durch besondere Blut«, d.i. Fieber- 
symptome. Das Bild einer allgemeinen Erkältung ist 
gewöhnlich folgendes: Katarrh im Bereiche der Atmungs- 
organe mit Schnupfen und Husten, rauher und tiefer 
Stimme, Abgeschlagenheit und Müdigkeit mit Arbeitsunlust, 
Appetitlosigkeit mit oder ohne Übelkeiten, Neigung zu Frost oder 
erhöhte Bluttemperatur mit oder ohne ausgesprochene Fieber- 
symptome. Unsere bewährten Bl utmi ttel (zugleich Fiebermittel) 
wirken beruhigend auf das Blut ein und setzen die krank- 
— 21 — 
Haft gesteigerte Blutwärme wieder herab. Die nun näher 
beschriebenen Blutmittel können ernsten Erkrankungen vor- 
beugen und so als Präservativ-Mittel wirken. 
1. Aconitum (Abkürzung: H.cau.) 3. v., ein im gesamten 
Arzneischatze hochgeschätztes Mittel von besonderer Energie und 
Aktivität, das im Anfange fast aller mit Fieber einsetzenden 
Erkrankungen nicht gut Übergängen werden kann; es hat gleich- 
sam die Kur einzuleiten, den Körper zunächst umzustimmen 
und wird in vielen Fällen allein genügen, um Genesung 
herbeizuführen. Ist jedoch in akuten Fällen nicht ein schneller 
baldiger Erfolg zu erkennen, so verlöre man mit diesem 
Mittel keine Zeit und greife zu einem enger begrenzten Mittel, 
wie es die Symptome erfordern. 
Die charakteristischen Aconit-Symptome sind: Mehr 
oder weniger starke Fieberbewegungen oder Hitzestadium 
ohne darauf folgende Kälte, erhöhte Körpertemperatur mit 
gesteigertem Pulse, trockener Haut und viel Durst, Kon- 
gestion nach einzelnen Organen, namentlich nach Kopf (Nasen- 
bluten :c.) oder Brust (Gefühl der Beengung), Stechen in 
den Lungen (wenn Schüttelfrost dabei vorhanden ist, droht 
eine Lungenentzündung, vergl. diese), rheumatisches Ziehen und 
Zucken in verschiedenen Körperteilen, Halsentzündung und 
Zahnweh, Appetitlosigkeit und Unlust zum Essen. 
Diese Symptome können sowohl einzeln, wie in den 
verschiedensten Kombinationen vorkommen als Folgen von 
Einwirkung trockener kalter Luft oder starker Erhitzung 
mit nachfolgender schneller Abkühlung, wie auch nach einem 
zu kalten Bade. Die Grundwirkung des ^.oou. ist auf Er- 
zeugung von Schweiß gerichtet und findet sich derselbe ein, 
so ist mit Bestimmtheit darauf zu rechnen, daß ^,oou. eine
	        

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Michaelis, Ad. .Alf. Alltägliche Erkrankungsfälle. Michaelis, 1909.
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