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Der Wiederanschluß Deutschösterreichs

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Wiederanschluß Deutschösterreichs

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Deutsche Bevölkerungsgruppen im Ausland
Autor:
Lange, Friedrich
Titel:
Der Wiederanschluß Deutschösterreichs
Beteiligte Personen:
Lange, Friedrich
Veröffentlichungsjahr:
1924
Verlag:
Selbstverlag
Größe der Vorlage:
8 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
AD d 12
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=178615692X

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Umsiedlung aus Wolhynien, Galizien und dem Narewgebiet

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Geschichte der Volksdeutschen

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Wiederanschluß Deutschösterreichs
  • Titelseite
  • Inhalt
  • Der Ruf des Führers beendet volksdeutsche Not
  • Die Baltenumsiedlung
  • Die Umsiedlung aus Wolhynien, Galizien und dem Narewgebiet
  • Die Vorbereitung
  • Die Geschichte der Volksdeutschen
  • Die Aussiedlung
  • Die Ansiedlung
  • Die Umsiedlung aus dem Cholmer und Lubliner Lande
  • Die Aussiedlung aus Bessarabien, dem Buchenland und der Dobrudscha
  • Die Verträge
  • Die Geschichte der Volksdeutschen
  • Die Aussiedlung
  • Die Volksdeutschen aus Litauen kommen
  • Die Lager
  • Die Umsiedlung in ihrer volkspolitischen Bedeutung
  • Werbung

Volltext

in Galizien insofern, als Galizien eine nationale Autonomie und die 
seitung der Schulen erhielt. Die Beengung infolge Übervölkerung 
führte schon bald nach Abschluß der deutschen Siedlungsbewegung im 
Jahre 1875 zur Auswanderung vieler Dolksdeutscher. Amerika war 
ihre neue Aoffnung. Die Zurückbleibenden hatten oft mit vielen 
Widerständen zu kämpfen, vor allem im polnischen Staat um ihre 
Schulen. Im Gegensatz zu dem Wolhyniendeutschtum gab es hier in 
Galizien viele Städter, die in Lemberg, Stanislau, Stryj und kleineren 
Städten als handwerker und Arbeiter in oft ärmlichen Derhältnissen 
lebten. Tlur 62,1 Prozent der Menschen waren Bauern oder Wald- 
arbeiter, denen es oft nicht gut ging. 
fier wie überall im polnischen Staat waren die Deutschen den 
Polen kulturell und in der bäuerlichen Wirtschaftsweise hoch über- 
legen. Nlicht zuletzt war gerade dies der Grund sür den Haß gegen sie. 
Die polnischen Behörden lösten schon im Jahre 1923 den „Bund der 
hristlichen Deutschen" auf. Wie in Wolhynien leistete auch hier ein 
Dolksbüchereiverband wertvolle völkische Arbeit, die vor allem mit 
unermüdlichem Sleiß vom „Deutschen Dolksverband“ getragen wurde. 
Die schweren Septembertage 1939 waren die letzte große Prüfung für 
die Deutschen, die unvergeßliche Blutopfer für ihren Mut gebracht 
haben. Tiun kehren sie heim ins Daterland, das ihre seelische und 
biologische fraft braucht, um den deutschen Osten zu einem lebendigen 
und nie mehr weichenden Wall zu machen. 
Die Aussiedlung 
Als die Dolksdeutsche Mittelstelle Ende Oktober 1939 den Auftrag 
zur Aussiedlung der Dolksdeutschen aus Galizien, Wolhynien und dem 
Narewgebiet erhielt, begann sie sofort, die dafür notwendigen Lager 
an der Reichsgrenze einzurichten, vor allem in Lißmannstadt, Pabia- 
nice und Jgierz. Im Laufe der Umsiedlung erhöhte sich die Anzahl 
der Lager auf 66; davon waren im Litzmannstädter fireis 33 für 
25 009, im Bereich Pabianice 12 für 20000, im Bereich 3gierz 8 für 
10000 und im Bereich fialisch 13 Lager für 7000 Menschen. Es 
wurden für diesen Zweck leerstehende Fabriken, Wohnhäuser, Schulen 
und Sommerkolonien genommen. Alle Einrichtungsgegenstände waren 
neu zu beschaffen, wie Waschschüsseln, Eßnäpfe, Eßgeschirr; dazu 
kamen 3. B. 10000 Öfen und 12000 Jentner Stroh, mit denen 45 000 
Strohsäcke gestopft werden mußten. 
Das 307 Mann starke 44-Aussiedlungskommando, dem aud Ärzte, 
Ganitäter, 80 NSK8.-Männer mit Personenkraftwagen und 60 Poli- 
zeimänner mit Lastkraftwagen angehörten, überschritt am 8. Dezem- 
ber die russische Grenze bei Przemysl; die Autos fuhren auf der Straße 
bei Radymno in das sowjetrussische Gebiet. Die Männer verteilten 
sich dann auf die drei Gebiete in Woihynien mit den Dienststellen in 
+3;
	        

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Lange, Friedrich. Der Wiederanschluß Deutschösterreichs. Selbstverlag, 1924.
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