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Der Wiederanschluß Deutschösterreichs

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Wiederanschluß Deutschösterreichs

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Deutsche Bevölkerungsgruppen im Ausland
Autor:
Lange, Friedrich
Titel:
Der Wiederanschluß Deutschösterreichs
Beteiligte Personen:
Lange, Friedrich
Veröffentlichungsjahr:
1924
Verlag:
Selbstverlag
Größe der Vorlage:
8 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
AD d 12
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=178615692X

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Umsiedlung aus Wolhynien, Galizien und dem Narewgebiet

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Vorbereitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Wiederanschluß Deutschösterreichs
  • Titelseite
  • Inhalt
  • Der Ruf des Führers beendet volksdeutsche Not
  • Die Baltenumsiedlung
  • Die Umsiedlung aus Wolhynien, Galizien und dem Narewgebiet
  • Die Vorbereitung
  • Die Geschichte der Volksdeutschen
  • Die Aussiedlung
  • Die Ansiedlung
  • Die Umsiedlung aus dem Cholmer und Lubliner Lande
  • Die Aussiedlung aus Bessarabien, dem Buchenland und der Dobrudscha
  • Die Verträge
  • Die Geschichte der Volksdeutschen
  • Die Aussiedlung
  • Die Volksdeutschen aus Litauen kommen
  • Die Lager
  • Die Umsiedlung in ihrer volkspolitischen Bedeutung
  • Werbung

Volltext

Aöfe. Ungeheuer weit dehnt sich das wiedergewonnene Siedlungsland, 
dem es an deutschen Menschen fehlt. Bald begann ein frisches Schaffen 
in den verlotterten häusern; weggetriebenes Dieh mußte zurückgeholt 
werden. Die Arbeit wurde sreudig in Angriff genommen, galt es doch, 
sich die neue heimat zu schaffen. So wurden im Warthegau 3060 und 
in Danzig-Westpreußen rund 150 landwirtschaftliche Betriebe zunächst 
treuhänderisch mit Balten besetzt. Auch die aus den baltischen Städten 
stammenden Umsiedler fanden sich bald zurecht; fast ein Drittel von 
ihnen, etwa 20000, kamen nach Posen, rund 7500 nach Lizmann- 
stadt, 2800 blieben in Gotenhafen, über 2000 in Gnesen, 1800 in 
Bromberg, viele andere in Kfialisch, Rohensalza, Leslau und anderen 
größeren und kleineren Orten. Ähnliche Derhältnisse weisen Industrie 
und Handel auf. Auch Lehrer, Architekten, Ärzte, Rechtsanwälte, 
Ingenieure, Förster usw. haben ein gutes Unterkommen gefunden. 
Rund drei Diertel der Umsiedler kamen in städtischen Berufen 
unter; im Warthegau, der 56 000 der Umsiedler aufnahm, haben 
diese 4000 selbständige Industrie- und Hhandelsbetriebe und 700 selb- 
ständige handwerksbetriebe treuhänderisch übernommen. 
Damit war die erste große Umsiedlung abgeschlossen. Die Menschen, 
welche in jahrhundertelangem Kampf auf vorgeschobenem Posten 
dem Deutschtum Ansehen und Ehre verschafft haben, leben erneut, 
wenn auch an einer anderen Stelle, im deutschen Osten, um ihre Er- 
fahrungen und Kenntnisse, ihre Arbeitskräfte und ihre Tatkraft zum 
Segen des Tieiches einzusetzen. 
Die Umsiedlung aus Wolhynien, Galizien und dem Narewgebiet 
Die Dorbereitung 
Bald sollte eine zweite, noch größere Umsiedlung erfolgen. Am 
16. November 1939 schloß die Deutsche Tieichsregierung mit der 
Regierung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken eine „Der- 
einbarung über die Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung 
aus dem zur Interessenzone dex UdSSR. und der ukrainischen und 
weißrussischen Bevölkerung aus dem zur Interessenzone des Deutschen 
Reiches gehörenden Gebiet des früheren polnischen Staates“. In ähn- 
licher Weise wie in den obengenannten deutsch-estnischen und deutsch- 
lettischen Derträgen wurden die einzelnen Punkte der Aussiedlung 
fesigelegt. Auch hier sollen nur wieder die Yolksdeutschen erfaßt 
werden, die ausdrücklich den Wunsch zur Rückkehr ins Reich äußern. 
- Am 1. März 1940 sollte der Dorgang beendet sein. Besonders be- 
merkenswert ist Artikel 3 des Dertrages, nach dem bestimmt wird, 
was jeder Umsiedler mitführen darf: getragene Oberkleider [nur 
einen Pelz), Schuhwerk, Wäsche, die sich im persönlichen Gebrauch 
befindet. Beim Transport mit der Eisenbahn oder im firaftwagen 
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Zitierempfehlung

Lange, Friedrich. Der Wiederanschluß Deutschösterreichs. Selbstverlag, 1924.
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