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(Suppl.)-Bd. 1900 (4)

Bibliografische Daten

fullscreen: (Suppl.)-Bd. 1900 (4)

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
Untertitel:
Politische und Cultur-Geschichte
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
19XX
Verlag:
Bong

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297596
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
(Suppl.)-Bd. 1900
Band, Heft, Nummer:
4
Publikationsort:
Berlin
Veröffentlichungsjahr:
1900
Verlag:
Bong
Größe der Vorlage:
VIII, 480 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Ge 157/4
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733298541

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
[1800-1900]

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Entwickelung des Heerwesens

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
  • (Suppl.)-Bd. 1900 (4)
  • Titelseite
  • Inhalt des vierten Bandes
  • Verzeichnis der Beilagen
  • Voll- und doppelseitige Bilder im Text
  • [1900]
  • [1800-1900]
  • Die Entwickelung des Heerwesens
  • Die Entwickelung der Kriegsflotten

Volltext

— 
W 
— 
Neupreußische (Polygonal⸗)Befestigung. 
Hie Entwickelung des Heerwesens. 
as 19. Jahrhundert ist ein reiches gewesen. Zahlreiche wichtige Erfindungen, eine groß— 
— artige Entwickelung des Verkehrswesens, ein ungemeines Aufblühen von Handel und 
Industrie kennzeichnen es. Neben dieser Ausdehnung der Werke des Friedens ist aber gleichen 
Schrittes einhergegangen eine Entwickelung und Ausdehnung der kriegerischen Veistungen, so 
daß dieses Jahrhundert auch Schlachten und Heere von einer Größe sah, wie sie wohl kaum 
emals in der Geschichte früher erlebt worden waren. Und so gewichtig waren diese mili— 
ärifchen Entscheidungen des 19. Jahrhunderts, daß in ihm das Heerwesen eine hervorragende 
Rolle gespielt hat und seine Entwickelung von großer Bedeutung für den gesamten Kultur— 
tandpunkt eines jeden Volkes wurde. 
Die kleinen Armeen des 18. Jahrhunderts, aus angeworbenen Berufssoldaten zusammen— 
zesetzt und auf Massendrill beruhend, mußten während der Operationen in Lagern zusammen— 
zgehalten werden und bildeten in der Schlacht eine geschlossene, einheitlich zur Verwendung 
zu bringende Masse. Die Truppen in Ortschaften zu verteilen, von Requisitionen oder Ver— 
oflegung durch die Einwohner leben zu lassen, ging nicht an in Hinsicht auf die so zahl— 
reichen unzuverlässigen Elemente, die sie enthielten; so bildete Magazinverpflegung die selten 
durchbrochene Regel und hemmte vielfach die strategischen Pläne des Feldherrn. Das schwer 
ersetzdare Material der durch jahrelangen Drill mit dem Soldatenhandwerke vertraut ge— 
wordenen Mannschaften ließ den Feldherren, der unvermeidlichen großen Verluste wegen, selbst 
die siegreiche Schlacht als ein zweischneidiges Mittel ansehen. Die durch die französische 
Revolution eingeleitete militärische Epoche änderte dies alles von Grund aus. Da den 
Jakobinern ein zuverlässiges geschultes Heer nicht zur Verfügung stand, so suchten sie diesen 
Mangel durch große Massen ungeschulter bewaffneter Menschen zu ersetzen. Die Hoffnung 
freilich, daß diese Massen ohne zwangsweise Aushebung freiwillig sich stellen und zur Ver— 
teidigung der Republik zu den Fahnen eilen würden, erwies sich als eitel: am 20. Februar
	        

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Zitierempfehlung

(Suppl.)-Bd. 1900. Bong, 1900.
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