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1795 - 1840 (1)

Bibliografische Daten

fullscreen: 1795 - 1840 (1)

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
Untertitel:
Politische und Cultur-Geschichte
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
19XX
Verlag:
Bong

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297596
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
1795 - 1840
Band, Heft, Nummer:
1
Publikationsort:
Wien
Veröffentlichungsjahr:
1898
Verlag:
Bong
Größe der Vorlage:
VIII, 504 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Ge 157/1
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297685

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
1805-12

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Staaten- und Völkergeschichte

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
  • 1795 - 1840 (1)
  • Titelseite
  • Inhalt des ersten Bandes
  • Verzeichnis der Beilagen
  • Voll- und doppelseitige Bilder im Text
  • Einleitung
  • 1795-1804
  • 1805-12
  • Staaten- und Völkergeschichte
  • Der Empire-Stil in Architektur und Kunstgewerbe
  • Rechtspflege und Gesetzgebung
  • Technik und Industrie
  • Chemie
  • Physik
  • Musik
  • 1812-21
  • 1821-40
  • 1795-1840

Volltext

1805 - 12. 
eutschland war von dem Sturm, den der Bonapartismus in 
Europa entfachte, schon in den ersten Jahren des neunzehnten 
Jahrhunderts schlimm zerzaust worden, aber nur der Süden, 
nur die Lande zwischen Main und Alpen, zwischen Rhein 
und Donau, hatten bisher direkt unter den Kämpfen zu 
leiden gehabt, die Frankreich angeblich mit dem Reiche, in 
Wirklichkeit nur mit österreich allein führte. In der zweiten 
Periode, die mit Recht den Namen: „die Zeit der napoleo— 
nischen Weltherrschaft“ verdient und vom Jahre 1803 bis 
zum Untergang der französischen Großen Armee auf Ruß— 
lands öden Schneefeldern sich erstreckt, durchtobten die Kriegsfurien auch die deutschen 
Lande nördlich des Maines, und den unglücklichen Opfern der schrankenlosen welschen 
Ländergier mußte der einst so stolze Staat Friedrichs des Großen sich zugesellen. 
Fünf Jahre vergingen nach dem Lüneviller Frieden noch, ehe Preußen — zu unrechter 
Zeit — dem Corsen den Fehdehandschuh hinwarf, aber sie wurden von den Machthabern 
leider nicht dazu benutzt, Dämme gegen die verheerende Hochflut aufzuwerfen, die langsam 
vom Westen sich heranwälzte. Auf dem Thron der Hohenzollern saß damals ein Fürstenpaar, 
das es wahrlich nicht verdiente, seine Heimat der tiefen Schmach preisgegeben zu sehen, die 
nach dem Tag von Jena hereinbrach — unter all denen, die zu Beginn unseres Jahrhunderts 
Kronen trugen, finden sich nicht zum zweiten Male so sympathische Gestalten, wie Friedrich 
Wilhelm der Dritte und die Königin Luise. Aber kaum jemals ist ein Fürst von den 
Mitlebenden und der Nachwelt so oft verkannt, so dauernd ungerecht beurteilt worden, wie 
der Sohn des schlimmen Friedrich Wilhelm II. Um sein Schwanken und Zaudern in ernsten 
Stunden richtig verstehen zu können, sei er hier mit den Worten Treitschkes, des besten 
Kenners jener Zeit, in Kürze gekennzeichnet: Ernst und vflichtgetreu, fromm und rechtschaffen. 
Das XIX. Jahrhundert. t
	        

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1795 - 1840. Bong, 1898.
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