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1795 - 1840 (1)

Bibliografische Daten

fullscreen: 1795 - 1840 (1)

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
Untertitel:
Politische und Cultur-Geschichte
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
19XX
Verlag:
Bong

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297596
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
1795 - 1840
Band, Heft, Nummer:
1
Publikationsort:
Wien
Veröffentlichungsjahr:
1898
Verlag:
Bong
Größe der Vorlage:
VIII, 504 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Ge 157/1
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297685

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
1795-1804

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Das geistige Leben bis zum Tode Kants und Schillers

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
  • 1795 - 1840 (1)
  • Titelseite
  • Inhalt des ersten Bandes
  • Verzeichnis der Beilagen
  • Voll- und doppelseitige Bilder im Text
  • Einleitung
  • 1795-1804
  • Staaten- und Völkergeschichte
  • Zahlungserinnerung
  • Forschungsreisen
  • Werbung
  • Das geistige Leben bis zum Tode Kants und Schillers
  • 1805-12
  • 1812-21
  • 1821-40
  • 1795-1840

Volltext

Das Weimarer Schloß im Jahre 1801 
das geistige Heben 
bis zum Tode Rants und Schillers. 
Win am Ende des achtzehnten Jahrhunderts die politische Großmacht Deutschland 
langsam dahinsiechte, stieg das geistige Deutschland auf eine Höhe, die von keinem 
Volke vorher erreicht worden war. Es schien, als hätten die beiden Nachbarvölker die Rollen 
getauscht, als haͤtte die geistvolle französische Nation den germanischen Thatendrang in sich 
aufgenommen, die kriegstüchtige deutsche dagegen die geistigen Kräfte der Denker der ganzen 
Welt in sich vereinigt. Die Litteratur des achtzehnten Jahrhunders hatte lange ein Franzose, 
der vielseitige Voltaire beherrscht, aber sein Ruhm ward verdunkelt durch die Heroen der 
deutschen Dichtkunst, durch die unsterblichen Werke des Dreigestirns Lessing, Goethe und 
Schiller, denen der größte der neueren Philosophen, Immanuel Kant, sich zugesellte. Genau 
zur selben Zeit, da Napoleons Schwert die Völker Europas niederzwang, trat der deutsche 
Geist seinen Siegeszug durch alle Lande an, und seine Herrschaft hat die des genialen 
Eroberers weit überdauert. Die politische Gestaltung der Welt hat oft sich in unserem 
Jahrhundert verändert, die klassischen Werke der germanischen Dichter und Denker dagegen 
strahlen seit hundert Jahren in ungemindertem Glanz, und bis auf den heutigen Tag ist ihnen 
nichts Ebenbürtiges erstanden. An der Grenzscheide der beiden Jahrhunderte, des Zeitalters der 
Aufklärung und unserer Epoche der Wunder der praktischen Naturwissenschaft, waren die Blicke 
der Gebildeten ganz Europas auf ein kleines deutsches Fürstentum im Herzen Deutschlands ge— 
richtet, auf das Herzogtum Sachsen, in dessen Hauptstadt Weimar die Dioskuren Goethe und 
Schiller, seit dem Jahre 1795 durch das Band innigster Freundschaft vereint, lebten und wirkten ... 
Das XIX. Jabrhundert. 0
	        

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1795 - 1840. Bong, 1898.
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