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1795 - 1840 (1)

Bibliografische Daten

fullscreen: 1795 - 1840 (1)

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
Untertitel:
Politische und Cultur-Geschichte
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
19XX
Verlag:
Bong

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297596
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
1795 - 1840
Band, Heft, Nummer:
1
Publikationsort:
Wien
Veröffentlichungsjahr:
1898
Verlag:
Bong
Größe der Vorlage:
VIII, 504 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Ge 157/1
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733297685

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
1812-21

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Staaten- und Völkergeschichte

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild
  • 1795 - 1840 (1)
  • Titelseite
  • Inhalt des ersten Bandes
  • Verzeichnis der Beilagen
  • Voll- und doppelseitige Bilder im Text
  • Einleitung
  • 1795-1804
  • 1805-12
  • 1812-21
  • Staaten- und Völkergeschichte
  • Die Frauen der napoleonischen Zeit
  • Stein- und Buchdruck
  • Werbung
  • 1821-40
  • 1795-1840

Volltext

— 1312 - 21. 
— 
ihrend Frankreichs Heere in sterreich und Spanien neue 
Lorbeeren um ihre goldschimmernden Adler wanden, be— 
gannen in jenem Staate, dessen Kraft Napoleons grausame 
Willkür in Tilsit für alle Zeiten gebrochen zu haben wähnte, 
in Preußen, die geheimen Vorbereitungen für den Völkerkampf, 
der nicht nur dem tiefgebeugten Lande, sondern ganz Europa 
die alte Freiheit wiedergeben sollte. Auf den Schlachtfeldern 
»on Jena und Auerstedt war der fridericianische Kriegsruhm 
in den Staub getreten, im schmachvollen Friedensschluß an 
Rußlands Grenze der letzte Rest der preußischen Großmacht— 
stellung zerstört worden; doch nur die äußere Form hatte der Gallier vernichten können, 
nicht den Geist, der in dem knorrigen, wetterharten Stamme lebte, nicht den Freiheitsdrang, 
den Stolz und die Thatkraft der Männer, nicht die erhebende Erinnerung an die Siege des 
Großen Kurfürsten und Friedrichs des Zweiten. Wohl war das Reich der Hohenzollern zu 
einem Mittelstaat herabgesunken, auf den die Rheinbundfürsten unwürdigen Angedenkens 
mit Spott und Hohn herabsahen, wohl waren die Finanzen des ohnehin nicht reichen Landes 
durch Kriegskosten, und Kontributionen völlig zerrüttet, die Wehrkraft in Fesseln geschlagen 
worden; doch die Liebe zum Vaterlande, die Treue zum schwergeprüften Herrscherhause hatte 
kein welscher Zwang, kein brutales Dekret und keine Drohung des übermütigen Siegers töten 
können. Der Sturm, der durch die Länder brauste, hatte die märkische Eiche zwar entlaubt, 
aber der eisenfeste Stamm hatte seine Wurzeln zu tief getrieben, als daß ihn das vom 
Westen heranstürmende Unwetter hätte zu Boden werfen können; aus ihrem Holze ward die 
Keule geschnitten, die den thönernen Koloß der napoleonischen Weltmacht in Trümmer schlug ... 
Das XIX. Jahrbundert. 12
	        

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Zitierempfehlung

1795 - 1840. Bong, 1898.
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