Digishelf Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Vom Jahre 1815 bis 1848 (9,2)

Bibliografische Daten

fullscreen: Vom Jahre 1815 bis 1848 (9,2)

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Autor:
Struve, Gustav
Titel:
Gustav Struve's Weltgeschichte in neun Büchern
Beteiligte Personen:
Struve, Gustav
Publikationsort:
New York
Veröffentlichungsjahr:
18XX
Verlag:
Verl. von Gustav Struve

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733295739
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Autor:
Struve, Gustav
Titel:
Vom Jahre 1815 bis 1848
Beteiligte Personen:
Struve, Gustav
Band, Heft, Nummer:
9,2
Publikationsort:
New York
Veröffentlichungsjahr:
1860
Verlag:
Verl. von Gustav Struve
Größe der Vorlage:
S. 465 - 980

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Ge 160/9
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733295984

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
8. Die übrigen Länder und Völker der Erde

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Gustav Struve's Weltgeschichte in neun Büchern
  • Vom Jahre 1815 bis 1848 (9,2)
  • Titelseite
  • 4. Die Zeiten der s. g. heiligen Allianz (1815-1830)
  • 5. Die Revolution von 1830 und 1831
  • 6. Die Zeiten der erneuerten „heiligen Allianz“ (1830- 1848)
  • 7. Die Nordamerikanischen Freistaaten
  • 8. Die übrigen Länder und Völker der Erde
  • 9. Ideenwelt
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Alphabetisches Wörterverzeichniß
  • Schlußwort
  • Uebersichtliche Tabelle für das Revolutions-Zeitalter ...

Volltext

364 
Geschichte der Neuzeit von G. Struve. 
Portorico in Westindien, die canarischen Inseln und Ceuta in Afrika und die Philippinen, 
Bissaya-⸗Inseln, Marianen und einige nahe gelegene Gruppen in Austral⸗Asien, und, 
diese gewissermaßen nur aus Rüchsicht für die Vergangenheit. Denn Spanien besitzt nicht 
mehr die Macht, diese Colonien zu behaupten, falls die Vereinigten Staaten ihm Cuba, 
Frankreich Ceuta und England die Philippinen entreißen wollten. Auch in diesen Ueber⸗ 
resten der spanischen Colonien ließ sich das aͤltere spanische System der Ausschließung nicht 
mehr aufrecht erhalten, obgleich der frühere Druck des Pfaffenthums und der Soldateska 
aach wie vor fortdauert. 
Die Portugiesen besitzen heutzutage noch Goa in Ostindien, einige Factoreien mit 
einem beschränkten Gebiete auf der Sunda⸗Insel Timor und der chinesischen Insel Makao; 
die Inseln des grünen Vorgebirges, Madeira und Porto Santo, die Küsten Mozambique, 
Angola nebst einigen Factoreien in Guinea und Senegambien, endlich die Azoren. Ta 
übrigens Portugal, gleich Spanien, trotz seiner zahlreichen Revolutionen, noch zu keinem 
geordneten Zustande der Freiheit gelangt ist, so befinden sich auch seine Colonien in jenem 
Zustande der Erschlaffung, aus welchem die pyrenäische Halbinsel sich noch immer nicht 
heraus arbeiten konnte. 
Frankreich hat seine meisten Colonien mittelbar oder unmittelbar in Folge der mit 
Ingland geführten Kriege verloren. In Ostindien, woselbst es in den Jabren 1740 bis 
1750 den Englaͤndern an Macht fast gleich stand, besitzt es nur noch Pondichery mit einem 
fleinen Gebiete, in Westindien Guadeloupe und Martinique nebst einigen kleineren Inseln, 
auf dem Festlande Amerikas Cayenne, jenes verpestete Land, welches neuerdings durch die 
Brausamkeit Napoleons III. eine so unglückliche Berühmtheit erlangt hat, endlich einige 
unbedeutende Fischerei-Stationen an der neufundländischen Küste. Zu den alten 
Besitzungen, welche Frankreich in Afrika inne hat, (einige Factoreien in Senegambien und 
die Insel Bourbon) kamen in neuerer Zeit einige kränkelnde Ansiedelungen auf Mada⸗ 
gascar und seit 1830 Algerien hinzu. In Australien nahmen die Franzosen (1842) die 
Marquesas Inseln in Besitz und suchten ihre Herrschaft über die Gesellschaftsinseln auszu— 
dehnen. Die franzoͤsische Regierung verstand es jedoch niemals ihre Colonien nutzbringend 
zu machen. Im Gegentheile verschlingen dieselben große Summen und haben fast keine 
andere Bedeutung, als den Flotten und Heeren Frankreichs einige Beschaäͤftigung zu ver⸗ 
chaffen. Die beiden Mächte, welche allein das Colonialwesen zu ihrem Vortheile auszu⸗ 
beuten verstehen, sind seit alten Zeiten die Hollaͤnder und die Englaänder. Die Holländer 
haben sich in Asien die Inseln Java, Madura, Banca, Timur, die Molukken und meh—⸗ 
rere kleinere Inseln, überdies sehr ansehnliche Gebietstheile auf Sumatra, Celebes und 
Borneo angeeignet. Seit dem Frieden vom Jahre 1815 haben sie ganz im Stillen ihre 
Macht auf den ostindischen Inseln außerordentlich erweitert, so daß ihr Colonialreich jetzi 
auf 11,8600 Quadratmeilen mit 121/. Millionen Einwohnern geschätzt wird. In 
Afrika besitzen die Holländer nur noch einige Factoreien an der Goldküste und in Amerila 
Surinam und die Inseln Curagao, St. Martin, St. Eustache und Saba. 
Die groͤßte Colonialmacht ist noch immer England. Sie besitzt in Amerika die bei⸗ 
den Canadas, Neu⸗Braunschweig, Neu⸗Schottland, Cap Breton, die Prinz Edwards Inseln. 
Neufundland, das Gebiet der Hudsons⸗Bay⸗Gesellschaft, ferner Demerari, Essequebo, Berbice 
und Honduras, sodann die Falklandsinseln und in Westindien Antigua, Barbadoes, 
Dominika, Granada, Jamaica, die Jungfern-Inseln, Anguilla, St. Christoph, Sta. 
Lucia, St. Vineent, Tabago, Trinidad, die Bahama's und Bermuda's. In Afrika 
gehören den Engländern: das Capland, Sierra-Leone, mehrere Factoreien an der sene⸗ 
gambischen und an der Gosd-Küste, die Inseln Mauritius (früher Isle de France), St.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Band

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Band

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Struve, Gustav. Vom Jahre 1815 Bis 1848. Verl. von Gustav Struve, 1860.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.