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Festgabe der badischen historischen Kommission zum 9. Juli 1917

Bibliografische Daten

fullscreen: Festgabe der badischen historischen Kommission zum 9. Juli 1917

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Universität Konstanz
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-9485
Autor:
Gothein, Eberhard
Titel:
Festgabe der badischen historischen Kommission zum 9. Juli 1917
Beteiligte Personen:
Gothein, Eberhard
Publikationsort:
Karlsruhe
Veröffentlichungsjahr:
1917
Verlag:
Müller
Größe der Vorlage:
229 S., 8 Bl.

Physikalischer Standort:
Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM), Konstanz
Signatur:
gsa 4.10/b12a
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1725706261

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Obser, Karl
Titel:
Quellen zur Bau- und Kunstgeschichte des Überlinger Münsters (1226-1620) von Karl Obser. Mit Beiträgen von Viktor Mezger und Alfons Semler
Beteiligte Personen:
Obser, Karl
Mezger, Viktor
Semler, Alfons

Einleitung

Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Festgabe der badischen historischen Kommission zum 9. Juli 1917
  • Titelseite
  • Impressum
  • Seiner Königlichen Hoheit Großherzog Friedrich dem Zweiten, ihrem gnädigen Schirmherrn, zum 9. Juli 1917 in Ehrerbietung und Dankbarkeit gewidmet von der Badischen Historischen Kommission
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ulrich Zasius und das badische Fürstenrecht von Eberhard Gothein
  • Das badische Land und das Konstanzer Konzil von Heinrich Finke
  • Quellen zur Bau- und Kunstgeschichte des Überlinger Münsters (1226-1620) von Karl Obser. Mit Beiträgen von Viktor Mezger und Alfons Semler
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Regesten und Urkunden. 1226-1620.
  • II. Steine, Gemälde, Epitaphien und Totenschilde
  • III. Überlinger Künstler, Kunst- und Bauhandwerker. Bis 1620
  • Abbildungen (am Schluß)

Volltext

Obfer — Quellen zur Baugefchichte des Überlinger Münfters. 73 
I) Münfter zu St. Nikolaus in der alten Reichsftadt Überlingen ift, 
abgefehen von der Würdigung im Rahmen großer allgemein Funft- 
gefchichtlicher Dublifationen, im 19. Jahrhundert wiederholt in FHeineren 
Monographien behandelt worden. Zunächft von Franz Xaver Ullers- 
berger in feinen „Beiträgen zur Befchichte der Pfarrei und des ANünfters 
in Überlingen“ (£indau 1879), einer fleißigen, verdienftvollen, auch heute 
nicht zu entbehrenden Schrift, worin der Derfaffer aus den hand{hriftlichen 
Chronifen und dem Archive feiner Daterftadt für feine Zwede reichhaltigen 
Stoff zufammengetragen und verwertet und durch eigene Studien am Bau- 
werF vermehrt hat. Eine Ergänzung dazu bildet feine Arbeit über „Die 
Steinmeßzeidhen des Überlinger Münfters” (Überlingen 1880), deren 
Tafeln 248 folcher Zeichen wiedergeben, ohne daß es freilich gelungen 
ift, auch nur eines derfelben einem beftimmten AMeifter mit Sicherheit 
zuzuweifen. Ungefähr zur gleichen Zeit veröffentlichte, unabhängig von 
Ullersberger, Leo Allgeyer, ein Bruder des fpäteren Feuerbach-Biographen, 
mehr vom Standpunkte des Kunfthiftorifers aus die Ergebniffe feiner 
Forfchungen als einen „Beitrag zur Baugefchichte und äfthetifchen Würdigung 
diefes mittelalterlichen Denkmals“ (Die AMünfterfirche zu St. Zikolaus in 
Überlingen, Wiesbaden 1879). Er läßt in der manche feine, treffende 
Bemerkung enthaltenden Abhandlung die Frage, ob urfprünglich eine 
dreifchiffige Hallenkirhe oder dreifchiffige Bafılika vorlag, offen und ver- 
tritt die Anficht, daß die Umwandlung in eine fünffchiffige Kirche nicht 
vor der Aitte des 16. Hahrhunderts erfolgt fein Fönne. Schon Franz 
Xaver Kraus, der bald darauf im erften Bande der Kunftdenkmäler 
des BGroßherzogtums Baden (S. 590—618) in dem Abfhnitte über Über- 
Lingen fich eingehend mit dem AWMünfter und feinen Fünftlerifchen Werten 
befchäftigte, hat die Anficht mit Recht zurückgewiefen und mit Ulersberger 
daran fejtgehalten, daß diefe Kirchenerweiterung ins 15. Xhdt. zu verlegen 
it und um 1429 damit begonnen wurde. Km Übrigen beruhen feine 
baugefchichtlichen Ausführungen im wefentlichen auf Ullersberger; die 
Mitteilung des Derdings des Hochaltars an Hörg Sirn nach einer heute 
leider nicht mehr auffindbaren Quelle bildet den einzigen Beleg eigener 
archivalifcher Forfhung. Krriümer und Widerfprüche begeanen auch in 
diefem Teile des Bandes häufig und Iaffen die Forderung nach einer 
YNeubearbeitung als unabweisbar erfennen. Einen wefentlichen Fort{chritt
	        

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Gothein, Eberhard. Festgabe Der Badischen Historischen Kommission Zum 9. Juli 1917. Müller, 1917.
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