Digishelf Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Die Bedeutung der Statistik für den Schutz der nationalen Minderheiten

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Bedeutung der Statistik für den Schutz der nationalen Minderheiten

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Autor:
Winkler, Wilhelm
Titel:
Die Bedeutung der Statistik für den Schutz der nationalen Minderheiten
Beteiligte Personen:
Winkler, Wilhelm
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
1923
Verlag:
Deuticke
Größe der Vorlage:
75 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Na 54
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1184706905

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
II. Von Völkern, Staaten und Minderheiten

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Bedeutung der Statistik für den Schutz der nationalen Minderheiten
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Übersicht der Aufgabe
  • II. Von Völkern, Staaten und Minderheiten
  • III. Die Nationalitätenstatistik
  • IV. Die Statistik als Berater der Minderheiten
  • V. Auf dem Wege zu einer exakten Minderheitensoziologie
  • VI. Die Statistik als politisches Kampfmittel gegen die Minderheiten
  • VII. Schluß
  • [Nachwort]

Volltext

Statistik und Minderheitenschutz. 31 
Rechte geltend. macht, kann die andere, an etwaigen Gewalttaten der 
Urväter unschuldige Seite auf ihren tatsächlichen, durch lange Zeit red- 
lich bearbeiteten und ‚erarbeiteten Besitz hinweisen, ein Widerstreit, 
in dem das. natürliche Recht offenbar auf der zweiten Seite ist. Es ist 
darum wohl das einzig Mögliche, unter die Vergangenheit, soweit sie sich 
nicht sichtbar unter den Augen des jetzt lebenden Geschlechtes abgespielt 
hat, einen Schlußstrich zu setzen und sich mit dem gegenwärtigen tat- 
sächlich vorliegenden Zustand allseits abzufinden. 
Wenn wir in dieser Einschränkung die zeitliche Dauer der Minder- 
heiten als Unterscheidungsmerkmal nehmen, so müssen wir zwischen ein- 
gesessenen und in der neueren Zeit zugezogenen Minderheiten unter- 
scheiden. Von den Zuzügen sind als nicht unter den Minderheitsbegriff 
fallend die Zufallsbesucher, die Wanderarbeiter und die Militärbesatzungen 
auszuscheiden. Unter Zufallsbesuchern verstehen wir die am Zählungs- 
tage anwesenden ortsfremden Personen. Wir wissen aus der Praxis des 
nationalen Kampfes, daß solche Zufallsbesuche auch planmäßig veranstaltet 
sein können, um das Bild der tatsächlichen nationalen Verhältnisse eines 
Ortes zu entstellen. Sie sind also nur Zufälle des Zählungstags, Fiktionen, 
die in der Wirklichkeit des nationalen Lebens keine Grundlage haben. — 
Die Wanderarbeiter (Saisonarbeiter) kommen den Zufallsbesuchern 
insofern nahe, als sie die Gegend nur zeitweise, nach Maßgabe der Dauer 
ihrer Arbeit, bewohnen, ohne aber mit ihr verwurzelt zu sein. Wander- 
arbeiter im weiteren Sinne sind auch diejen’gen Arbeiter, die entweder nach 
der Art ihrer Arbeit oder der zeitlichen Beschränktheit des Arbeitsobjektes 
zu einem häufigen Ortswechsel gezwungen sind („ÄMuktuierende Arbeiter“, 
zum. Beispiel Bahnbauarbeiter, Bergarbeiter; zu diesen vergleiche die 
sehr bemerkenswerten Untersuchungen von Rauchberg im nordwest- 
böhmischen Kohlenrevier 1). Diese Wechselarbeiter kommen mit dem 
Auftreten und gehen mit dem Verschwinden der Arbeitsgelegenheit, beein- 
flussen also nicht dauernd das nationale Bild der Gegend. Nur, wenn 
sie, in den Einzelpersonen zwar wechselnd, gesamtheitlich aber, 
als Rahmen, ständig sind, bilden sie eine bemerkenswerte Unterart der nicht 
bodenständigen Minderheiten (zum Beispiel Studierende am Studienorte). 
— Die volksfremden Militärbesatzungen entspringen gleichfalls Tat- 
sachen, die mit den einem Orte (Gebiete) innewohnenden, auf dauernden 
Ursachen beruhenden nationalen Verhältnissen nichts zu tun haben. Sie 
ı) H. Rauchberg, Der nationale Besitzstand in Böhmen. Prag 1905,85. 311 u A.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) DFG-Viewer OPAC
TOC

Kapitel

PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße) RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Winkler, Wilhelm. Die Bedeutung Der Statistik Für Den Schutz Der Nationalen Minderheiten. Deuticke, 1923.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.