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Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)

Bibliografische Daten

fullscreen: Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Deutsche Bevölkerungsgruppen im Ausland
Autor:
Eckert, Max
Titel:
Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)
Untertitel:
mit besonderer Berücksichtigung Deutschlands und der deutschen Kolonien
Beteiligte Personen:
Eckert, Max
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
1911
Verlag:
Göschen
Größe der Vorlage:
296 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Gg 120
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1131942124

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
B. Wirtschafts- und Verkehrsgeographie der einzelnen Erdteile und Länder

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
10. Asien

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Allgemeines über Asien

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort zur dritten Auflage
  • Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
  • Aus dem Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhaltsübersicht
  • A. Allgemeine Wirtschafts- und Verkehrsgeographie
  • 1. Physisch-geographische Grundbegriffe der Wirtschafts- und Verkehrsgeographie
  • 2. Wirtschaftsgeographie
  • 3. Verkehrsgeographie
  • B. Wirtschafts- und Verkehrsgeographie der einzelnen Erdteile und Länder
  • 4. Europa
  • 5. Die mitteleuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 6. Die westeuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 7. Die nordeuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 8. Die osteuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 9. Die südeuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 10. Asien
  • Allgemeines über Asien
  • 1. Vorderasien
  • 2. Zentralasien
  • 3. Nordasien
  • 4. Ostasien
  • 5. Südasien und Indonesien
  • 11. Afrika
  • 12. Australien und Ozeanien
  • 13. Südamerika
  • 14. Nordamerika (mit Zentralamerika und Westindien)
  • Register

Volltext

- 10. Asien. 1. Vorderasien. 
südlichen Sibiriens und der Amur- und Syrgebiete, sowie der größte Teil der Be- 
wohner Vorderasiens. Mit dem Ackerbau verbindet sich zumeist eine bedeutende 
Viehzucht, die in den Steppengebieten ganz in den Vordergrund tritt. 
f. Asien hat eine günstige Weltstellung, die zwar durch das empor- 
strebende Europa in den Hintergrund getreten ist, neuerdings aber 
durch das Einspannen Ostasiens in den Weltwirtschaftskreis wieder zur 
Geltung kommt. 
Asien zerfällt nach seiner natürlichen Beschaffenheit und Wirtschaft in folgende 
Sondergebiete: 
Vorderasien mit Kleinasien, Mesopotamien, Syrien, Palästina, Arabien, Jran 
und Kaukasien. 
Zentralasien; hierbei unterscheidet man zunächst das hohe oder eigentliche 
Zentralasien mit Pamir- und Tienschangebiet, Tibet, Ostturkestan mit Tarim- 
been und Mongolei und sodann das niedere Zentralasien oder Russisch-Zentral- 
asien mit Turan oder Turkestan, den Ländern Chiwa und Buchara, ferner mit Fer- 
ganä und der Kirgisensteppe. 
Nordasien oder Sibirien, das Mündungsgebiet der nordasiatischen Flüsse bis 
zur Amurmündung. 
Ostasien mit Mandschurei, den Gebieten südlich der Amurmündung und Korea, 
mit China und den ostasiatischen Inselbögen. 
Südasien mit Vorderindien und den an der Grenze von Zentralasien liegenden 
Staaten Nepal und Bhutan, ferner mit Hinterindien und den Malaiischen Inseln. 
1. Vorderasien. 
a. Die türkischen Außenländer in Vorderasien. 
8 170. Kleinasien. a. Die kleinasiatischen Landschaften sind reich an Boden- 
erzeugnissen bei genügender Bewässerung und reich an ungehobenen 
Mineralschäßen. Zum großen Segen wird für die vorderasiatischen Gebiete die 
Bagdadbahn werden (vgl. 8 47 e). Kleinere Eisenbahnstrecken gehen von den wichtigern 
Küstenpläßen nach dem Innern. 
Alte Kulturoasen sind Konia, Afiun Karahissar, Kiutahia, Angora, Amasia 
und Kaisari. Sie bringen allerhand Getreide, Wein (Rosinen), allerhand Süd- 
früchte (Nüsse, Opium), Valonen, Tragantgummi und Baumwolle. 
Die Viehzucht erstreckt sich besonder3 auf Pferd, Maultier und Kamel als Last- 
tier, und auf Angoraziege, die das wichtigste Haustier Kleinasiens ist. Brujja ist 
der Hauptseidenmarkt und die bedeutendste Seidenindustriestadt. 
An mineralischen Schäzen gewinnt man Meerschaum (Eskischehir), Kupfer 
und Schmirgel. 
b. Von den Häfen am Schwarzen Meer ist Trapezunt (Trebisond) am wich- 
tigsten. Trapezunt ist das bequemste Tor, durch das Europa mit Persien in Ver- 
bindung tritt. 
An der Westküste Kleinasiens ist Smyrna der erste Hafenort. Er ist nach Kon- 
stantinopel die wichtigste Station de3 Levantehandels. Bevor die Eisen- 
bahn nach dem Hinterland eröffnet war, kamen fast täglich gegen 5000 Kamele an. 
219
	        

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Zitierempfehlung

Eckert, Max. Leitfaden Der Handelsgeographie (Wirtschafts- Und Verkehrsgeographie). Göschen, 1911.
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